Die südkoreanische Aufsichtsbehörde hat an einem denkbar ungünstigen Tag die Websites von 27 Börsen blockiert
Am selben Dienstag am Markt: Der KOSPI schloss mit einem Minus von 5,46 % Ausländer verkauften für 4,51 Billionen Won Kleinanleger kauften für 2,23 Billionen zu
Die Sperre erfolgte auf Antrag der FIU. Betroffen sind KuCoin, MEXC, BingX und weitere. Zuvor wurden schon Apps gesperrt, jetzt sind die Websites dran. Die FIU räumt selbst ein: Wer dort bereits ein Konto hat, könnte Schwierigkeiten bekommen, sein Geld abzuheben.
Die Leute kaufen den Dip, aber wer sein Geld auf diesen Börsen liegen hat, riskiert, vor verschlossenen Türen zu stehen, wenn er es abheben will. Ganz schön clever von der Aufsichtsbehörde, muss man sagen.
Tom Lee warnt, dass sich der Absturz wohl auf den Kryptomarkt ausweiten wird. „Short-term pain“, sagt er. Ich behalte $BTC im Blick und lasse die Hände von allem.
Kein Bitcoin, kein Ether. Es gibt $BNB , und die Stablecoins liegen in Simple Earn Flexible.
$4,88 Mrd. liegen am 11. Oktober in Strategys USD Reserve. Genau derselbe Betrag lag auch am 4. Oktober dort.
Am 5. Oktober habe ich hier versprochen: Beim nächsten 8-K schaue ich zuerst auf die Reserve und erst danach auf Bitcoin. Hab ich gemacht.
Diese Woche hat niemand die Reserve angerührt. Aber das USD-Cash: $833,4 Mio. am 4. Oktober → $640,5 Mio. am 11. Oktober.
Denn $192,4 Mio. gingen für den Rückkauf eigener STRC-Vorzugsaktien drauf. Für $BTC : $21,5 Mio., 250 Coins, und $21 Mio. davon stammten aus dem Verkauf von MSTR-Aktien. Für Vorzugsaktien wurde fast neunmal so viel ausgegeben wie für Bitcoin. Eine Woche zuvor war es sechsmal so viel.
Aber lest das bloß nicht als „die Reserve ist unangetastet“. Letzte Woche wurden daraus $142,5 Mio. für Dividenden und Zinsen entnommen, diese Woche einfach gar nichts.
Kurz: Man muss jetzt auch aufs Cash schauen, nicht nur auf die Reserve.
Ich halte kein Bitcoin. BNB schon, und Stablecoins in Simple Earn Flexible.
Evernorth bekam seinen Nasdaq-Tag. Schlusskurs: 16.91, und das Label bezeichnet das Debüt als -1.05 %
Letzte Woche versprochen, die Zahlen vom 12. Oktober nachzureichen. Hier sind sie
Es gab kein sauberes Debüt. XRPN wurde schon seit Tagen als SPAC gehandelt, der Armada Acquisition Corp. II: - 2. Oktober: kurz bei 53, Schlusskurs 39.42 - Freitag, 9. Oktober, Fusion abgeschlossen: 17.09, -29.38 % - 12. Oktober, als Evernorth: Eröffnungskurs 16.68, Höchststand 19.39, Schlusskurs 16.91
Die -1.05 % beziehen sich auf den Absturz am Freitag. Ein Medium meldete im Tagesverlauf einen Anstieg von bis zu 5 %. Kommt darauf an, in welchem Moment man den Screenshot macht.
Was drinsteckt: rund 473 Millionen $XRP , bei Vertragsunterzeichnung zu 2.37 $ pro XRP gekauft, Referenzwert zum Abschluss: 1.43 $. Rund 80.3 % der öffentlichen Armada-Aktionäre ließen sich auszahlen. Geringer Streubesitz.
Kein Trade für mich, ich halte weder XRP noch XRPN.
Was ist morgen wichtiger: 3.7% oder 2.4%? Ich bin für Letzteres
#fomcвідстеження : Der CPI für September wird am 14. Oktober veröffentlicht
3.7% – der Konsens für die Gesamtinflation im Jahresvergleich; im August waren es 3.4%. Es wird mit ziemlicher Sicherheit heiß ausfallen, denn Benzin ist laut Truflation im Jahresvergleich um 32.1% teurer geworden
2.4% – die Core-Inflation laut Truflation-Prognose; der Konsens liegt bei 2.4%-2.5%. Und gerade eine niedrigere Core-Inflation wird laut Bitfinex die Argumente für eine Zinserhöhung im Dezember schwächen
Der Zinsentscheid am 28. Oktober spielt kaum eine Rolle: CME FedWatch gibt einer Zinserhöhung eine Wahrscheinlichkeit von 18.8%. Für Dezember liegt sie bei 70.6%
Kurzum: Beim morgigen CPI geht es um Dezember. Für Oktober bin ich weiterhin für eine Pause
für $BTC Die Schwellen bei BTSE sind: heißer – unter $80k, milder – $86k und höher
Ich habe keine BTC, halte BNB und meine Stablecoins liegen in Simple Earn Flexible
Morgen nach dem CPI schaue ich mir hier an, ob die Core-Inflation eine Zinserhöhung im Dezember stützt. Folgt ihr dem Tag – folgt mir
Etwa $3. Um so viel wurde der Preis am Spotmarkt von Hyperliquid nach oben bewegt $ETH , und aus dem Papertrade-Pool flossen etwa $1.28 Mio.
Papertrade ist eine App auf HyperEVM mit einem Hebel von bis zu 1000x. Den Handelspreis nimmt sie aus dem Mittelwert zwischen dem besten Bid und Ask bei Hyperliquid. Einen eigenen Preis hat sie nicht.
Am Starttag, dem 10. Oktober, hat eine Wallet: 1. Mit einem 1000x-Long auf Papertrade etwa 6060 ETH am Spotmarkt gekauft; der Preis stieg um $3. 2. Etwa 6590 ETH verkauft. 3. Rund $52000 an Gebühren gezahlt und den Gewinn aus dem Pool abgezogen.
Papertrade sagt, die Positionslimits seien zum Start zu hoch gewesen und würden bereits gesenkt.
Hyperliquid selbst war hier nur die Preisquelle: Das Orderbuch funktionierte wie ein Orderbuch. $HYPE Übrigens: innerhalb eines Tages +3.0 %.
Außerdem kursiert eine Geschichte über zwei Wallets mit Orders im Wert von $20 Mio. – bisher ist das nur eine Behauptung von Anonymen auf X, ohne Belege und ohne Angabe der Verluste.
Kurz gesagt: 1000x auf Basis eines fremden Preises ist ein Geschenk für alle, die das Orderbuch bewegen können.
Der IWF hat berechnet: Tokenisierte Aktien sind etwa 1,5-mal volatiler als dieselben Aktien an der Börse. Klingt wie ein Urteil – bis man sich ansieht, wie gemessen wurde
Bei der Börse wurden die US-Handelszeiten zugrunde gelegt. Bei den Token rund um die Uhr, also auch nachts und am Wochenende, wenn die Liquidität gering ist. Der IWF selbst schreibt, dass ein Teil des Unterschieds genau daher kommt
Weitere Erkenntnisse aus demselben Bericht: - Über 50 % des Token-Handels finden statt, wenn die Börse geschlossen ist - Rund 80 % der Trades umfassen weniger als eine Aktie - Ondo und Backed (xStocks) kontrollieren über 70 % des Marktes, und beide sind synthetisch: Es gibt einen Preis, aber keine Eigentumsrechte an der Aktie. Sie richten sich an Menschen außerhalb der USA
Gleichzeitig holen gewöhnliche Aktien bei der Börseneröffnung zwischen 87 % und 99 % der nächtlichen Kursbewegung der Token nach. Das heißt: Der Nachtmarkt gibt schon Hinweise darauf, wohin sich der Markt am Tag bewegt
Der Nachtmarkt ist kein Schreckgespenst, sondern ein Signal. Mit Kleingedrucktem zu synthetischen Produkten
rund 18 Bio. $XRP – so viel hätte laut Veria eine einzige Transaktion erzeugen können. Dabei liegt die Obergrenze der gesamten Emission bei 100 Mrd.
ein Bug im XRPL-Zahlungscode war seit 2015 vorhanden: Die Beträge von Offers wurden mit einem 64-Bit-Zähler addiert, ohne Prüfung. Bei einem Überlauf wurde aus einer riesigen Zahl eine kleine
Ein KI-Agent von Veria hat den Bug gefunden, das Team bekam ein Bug-Bounty von $250000 XRPL schreibt, dass es keine Spuren eines Exploits in öffentlichen Netzwerken gefunden hat
aber zwei Dinge beschäftigen mich mehr: 1. Die Prüfung „XRP wird nicht erschaffen“ verwendete denselben Zähler. Sie lief genauso über und erkannte nur die Gebühr. Die Prüfung blieb also genau dort stumm, wo sie hätte Alarm schlagen müssen 2. Der Fix in xrpld 3.4.1 wurde ohne Abstimmung der Validatoren veröffentlicht der Code wurde etwa zwei Wochen nach den Binärdateien veröffentlicht. Justin Bons schreibt genau das: Zwei Wochen lang lief XRP mit geschlossenem Code
schneller Fix, gut. Aber geschlossener Code in einem Netzwerk von Validatoren — keine Ahnung, keine Ahnung
Ledger sagt, seine Systeme seien nicht gehackt worden. Der Reseller, vor dem das Unternehmen warnt, stand allerdings selbst auf seiner Liste autorisierter Händler
Ledger bestätigte einen Implantat in einem Gerät eines Betroffenen. Einem. Das Modell nannte das Unternehmen nicht, ebenso wenig, wie viele Menschen betroffen waren
Was bekannt ist: - Karpeles zeigte am 9. Oktober einen Ledger Nano X aus Malaysia: ein zusätzliches Bauteil hinter dem Bildschirm, die Verpackung sah unversehrt aus - Analyse von Tibane Labs: Mikrocontroller, Mobilfunkmodul und Kabel zur Display-Flexleitung - Forschende vermuten, dass das Gerät beim Einrichten die Seed-Phrase auslesen konnte. Bisher hat das niemand überprüft - CryptoBilis selbst (Indonesien, Malaysia, Philippinen) hat den Verkauf aller Wallets gestoppt
$86 Mio. und $92,9 Mio. Schaden – Schätzungen von Specter und Bitquery. Ledger selbst bestätigt diese Zahlen nicht
Ledgers Rat: Wer bei diesem Reseller gekauft hat, soll das Gerät nicht einrichten. Schon eingerichtet? Eine neue Seed-Phrase verwenden, nicht nur ein neues Gerät
„Support“, der dir zuerst schreibt, ist kein Support. Genau darum geht es im Chainalysis-Bericht über Betrug 2025
Identitätsbetrug, bei dem sich Betrüger als Support, Börse oder Behörde ausgeben, ist im Vergleich zu 2024 um mehr als 1400 % gestiegen. Und das Geld überweist du selbst
Der Bericht ist wegen einer Werbeaktion wieder in den Nachrichten: ACAMS und Chainalysis haben ihr kostenpflichtiges Schulungsangebot zu Kryptokriminalität erweitert, und als Blickfang steht dort: „17 Mrd. $ Betrug 2025“
Nur sind die 17 Mrd. $ eine Prognose. On-Chain bestätigt sind mindestens 14 Mrd. $; die höhere Zahl ergibt sich, falls noch mehr Wallets gefunden werden
Selbst bei Betrug wird die spektakulärste Version verkauft
Der Schutz vor Identitätsbetrug ist kostenlos: Niemand vom Support schreibt dir zuerst und bittet dich um eine Überweisung „zur Überprüfung“
So baut Standard Chartered Krypto-Custody unter eigenem Namen auf. In Singapur will die Bank Kryptowährungen, Stablecoins und tokenisierte Vermögenswerte verwahren, aber nur für institutionelle und akkreditierte Unternehmenskunden.
Der Fahrplan im Überblick: - VAE: DFSA-Lizenz, Start mit $BTC und ETH - Luxemburg: MiCA und EMI-Lizenz, ein Hub für Europa - Außerdem kaufen sie das Custody-Geschäft Zodia Custody; der Abschluss steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Aufsichtsbehörden
In Singapur heißt es vorerst nur, man „plane“ es: kein Datum, keine Liste der Coins.
Was ich daraus mitnehme: Große Banken wollen nicht Kunden von Krypto-Custodians sein. Sie wollen selbst Custodians sein.
Für Kleinanleger ändert sich dadurch nichts. Fonds haben einen Ansprechpartner, sobald aus dem Plan ein Service wird.
Der «erfolgreiche Stablecoin-Zahlungstest» in Korea fand ohne einen konkret benannten Stablecoin statt. Und ohne Geld
Die Gwangju Bank und Toss führten einen Proof of Concept durch: Stablecoin-Zahlungen per QR-Code. Die Details: - eine vom echten Dienst getrennte Umgebung - ein virtueller Laden - weder Kundendaten noch echte Vermögenswerte - kein Starttermin
Im Wesentlichen wurde die Zahlungskette getestet: Bank-App → Toss → QR-Code am Toss-Place-Terminal. Dabei sollten Zahlung und Abrechnung zum Zeitpunkt der Überweisung abgeschlossen sein.
Als Nächstes folgt eine zweite Runde. Dafür will man sich bereits mit echten Geschäften einigen.
Ein Gesetz gibt es allerdings noch immer nicht. Der Vorsitzende der FSC sagt, der Rahmen sei fertig und werde abschließend abgestimmt. Wer einen Stablecoin in Won ausgeben darf, ist aber noch nicht entschieden. Die Beratung wird im November erwartet.
Der Knopf wurde gezeigt. Aber womit man damit bezahlen soll, ist noch offen.
Würdet ihr an der Kasse mit einem Stablecoin zahlen, wenn eure Bank so einen Knopf anbieten würde, oder ist die Karte einfacher?
Die Resolution des EU-Parlaments hat 39 Punkte, und nur zwei davon betreffen Kryptowährungen
Am 8. Oktober stimmten die Abgeordneten einem Dokument zur ersten Antikorruptionsstrategie der EU zu. Im Feed klingt das alarmierend. Der Text selbst ist deutlich ruhiger.
Was tatsächlich drinsteht: - Die Resolution ist unverbindlich: Sie ist eine Position, kein Gesetz. - Es wurde per Handzeichen abgestimmt, ohne namentliche Auszählung. - Kryptowährungen werden neben undurchsichtigen Eigentumsstrukturen, verschlüsselten Messengern und KI erwähnt. - Im Mittelpunkt stehen Interessenkonflikte, Geld in der Politik, der Schutz von Journalisten und Whistleblowern sowie die Rückführung von Vermögenswerten.
Seht ihr irgendwo „390 Stimmen dafür“? Das war die Juli-Resolution zu digitalen Vermögenswerten: 390 dafür, 86 dagegen, 134 Enthaltungen. Sie hat nichts mit der Oktober-Resolution zu tun.
Für Kryptobörsen gibt es keinerlei neue Pflichten. Worauf der Blick gerichtet ist, ist klar: Wer der tatsächliche Eigentümer ist und wo die Vermögenswerte gelandet sind.
Polkadot hat seinen Stablecoin gestartet. Zum Start: 2,5 Mio. $ in USDT zum Prägen und 2,5 Mio. $ in DOT im Pool
dotUSD ist seit dem 8. Oktober im Mainnet live und hat keinen Emittenten. Es gibt kein Unternehmen, das ihn ausgibt, keine Bank mit Reserven und auch keine Genehmigung der Aufsichtsbehörde. Das Sagen haben die DOT-Holder
Erste Phase: Prägen im Verhältnis 1:1 gegen USDT, mit einem Limit. Das heißt: Um dotUSD zu erhalten, bringst du USDT mit
Das bedeutet: - Das USDT-Risiko bleibt bestehen - Dazu kommt das Risiko des Smart Contracts - Und das Wort „nativ“ landet im Marketing
Das Prägen über USDT steigert die Nachfrage nach $DOT nicht. DOT steckt hier nur in einem Pool im Wert von 2,5 Mio. $. Am Starttag wurde DOT bei etwa 1,032 $ gehandelt
Solange nur USDT dahintersteckt, ist das eine Verpackung und kein neuer Dollar
Hashi ist mit „500 Mio. $ gestartet“? Nein: Ein Mainnet gibt es noch nicht, und auch dieses Geld ist bislang nicht dort
Hashi ist eine BTC-Infrastruktur auf $SUI Das Mainnet wird später im Oktober schrittweise aktiviert Über 500 Mio. $ sind Zusagen von denen, die gemeinsam mit Hashi starten. CoinDesk schreibt ausdrücklich: commitments, keine Einlagen Das Projekt hat bereits mehr als 20 Partner
So funktioniert’s: Du zahlst BTC bei Hashi ein, und auf Sui werden dir hBTC geprägt Der Bitcoin selbst verlässt das Bitcoin-Netzwerk nicht, liegt aber unter einem 2-of-2-Multisig: Hashi-Validatoren und ein Guardian müssen signieren
Das heißt: hBTC in deiner Wallet ist ein Anspruch gegenüber denjenigen, die dieses Multisig halten. Man muss also nicht mehr nur Bitcoin vertrauen
Bei $BTC bin ich gerade nicht aktiv, also habe ich nichts, womit ich BTC bei Hashi einzahlen könnte
Wenn das Mainnet startet, schaue ich mir an, wie viel von den 500 Mio. $ tatsächlich hineinfließt, und schreibe hier darüber
In der Nachricht über Ripple und gehebelte ETFs fehlt alles außer $XRP
Laut WSJ finanziert Ripple Prime den Fonds Tradr 2X Long SNDK, der die tägliche Kursbewegung der Sandisk-Aktie verdoppelt. Der Fonds zahlt Ripple den Overnight Bank Funding Rate plus vier Prozentpunkte – das entspricht ungefähr 8 % pro Jahr.
Ein ganz normales Prime-Brokerage-Geschäft. 593 gehebelte ETFs verwalten mehr als 256 Mrd. Dollar – da gibt es noch viel Spielraum.
Aber: - Ripple hat keine Umsatzzahlen offengelegt - Es wurde nicht gesagt, wie viel davon über XRP oder den XRP Ledger läuft - Ob bei diesen Geschäften RLUSD oder XRP zum Einsatz kommen, ist nirgends ersichtlich
Ich besitze kein XRP, deshalb sage ich es ganz direkt: Wenn ein Unternehmen wie eine Bank wächst, heißt das nicht automatisch, dass auch der Token steigt. Das sind unterschiedliche Bilanzen.
Wie viele Leute wissen, dass du Krypto besitzt? Nach Pattaya wäre das für mich das Risiko Nummer eins.
Am 6. Oktober drangen nachts drei bewaffnete Männer in das Haus eines Ausländers ein. Sie zwangen ihn, den Safe zu öffnen und Kryptowährungen im Wert von rund 820.000 Dollar aus seiner Wallet zu transferieren. Außerdem nahmen sie Bargeld und drei Rolex-Uhren mit. Es gab keine Festnahmen. Die Kryptowährungen wurden angeblich sofort verkauft.
Laut Chainalysis haben gewaltsame Überfälle auf Krypto-Besitzer im ersten Halbjahr 2026 mehr als 30 Millionen Dollar gekostet. Und immer öfter kommen die Täter nach Hause: Der Anteil der Hauseinbrüche stieg auf 37 Prozent, gegenüber 14 Prozent im Jahr 2025.
Eine Cold Wallet und eine Seed Phrase an einem sicheren Ort schützen vor Hackern. In diesem Fall wurde der Safe mit vorgehaltener Pistole geöffnet.
Vor jemandem mit einer Waffe im Haus schützt etwas anderes: Je weniger Leute von deinem Geld und deiner Adresse wissen, desto geringer ist die Chance, dass sie ausgerechnet zu dir kommen.
215 Mio. $ für einen Quantencomputer. Davon sind im Haushalt für das Haushaltsjahr 2026 2,5 Mio. $ vorgesehen
Der Rest hängt, wie das DOE selbst schreibt, davon ab, ob der Kongress das Geld bewilligt
Am 8. Oktober veröffentlichte das Weiße Haus ein Fact Sheet zu wissenschaftlichen Initiativen im Umfang von über 6 Mrd. $, und Krypto-Medien betitelten es mit: Quantenplan „vor dem Hintergrund der Krypto-Ängste“
Ich habe es noch einmal gelesen. Das Wort „Kryptografie“ kommt darin nicht vor. Bitcoin auch nicht. Die 215 Mio. $ sind die Ausschreibung DOE Quantum Genesis Q, die bereits am 17. September angekündigt wurde; Bewerbungsschluss ist der 19. Oktober
Das eigentliche Dokument zur Quantenbedrohung für Schlüssel ist die Verfügung vom 22. Juni. Der Schlüsselaustausch in der kritischen Infrastruktur der USA soll bis 2030 auf einen quantenresistenten Standard umgestellt werden, digitale Signaturen bis 2031
Der Staat hat sich selbst eine Frist gesetzt. In der Verfügung steht kein Wort über $BTC und Blockchain
Diese Woche stritten Vitalik, Drake und Hoskinson darüber, was KI mit Schlüsseln macht. Der Quantenteil derselben Geschichte ist einfacher: Wer setzt Bitcoin eine Frist?
996.105 BTC gingen aus einer MARA-Miner-Wallet an Galaxy Digital und eine weitere Adresse. Laut Lookonchain und Arkham entspricht das etwa 81,13 Mio. US-Dollar
Die Blockchain zeigt eine Überweisung. Einen Verkauf am Markt zeigt sie nicht, und Beweise dafür hat niemand vorgelegt.
Was im MARA-Bericht für Q2 steht: - Am 30. Juni: 35577 BTC - Im Quartal wurden 2213 BTC verkauft, bei einer Förderung von 2422 BTC
Und im August nahmen sie Kredite bei Coinbase und Two Prime auf. Dafür wurden 18750 BTC als Sicherheit hinterlegt – fast 53 % des Bestands.
Eine Überweisung aus einer solchen Wallet kann also drei Dinge bedeuten: Verkauf, Sicherheit oder eine Bewegung im Zusammenhang mit einem Kredit. Die Blockchain sieht nur: „von A nach B bewegt“.
Mit dem Verkaufen haben sie kein Problem. Sie schreiben selbst, dass sie verkaufen werden, wenn es sich lohnt. Aber ohne Beweise zu behaupten, sie hätten „abgeladen“, ist reine Spekulation.
selbst $BTC Ich halte derzeit keine BTC, deshalb betrachte ich das ganz gelassen.
das hat die Pyth DAO nach den alten Regeln monatlich zurückgekauft. deshalb fließt jetzt alles, was die DAO mit Pyth-Produkten einnimmt, in $PYTH . Der Rückkauf wird nicht wegen eines Überschusses gerettet, sondern weil er auszutrocknen drohte
was sich tatsächlich geändert hat: - Einnahmen der DAO aus Produkten fließen in die PYTH-Reserve, Stablecoins werden am Markt getauscht - und die DAO sieht nur 60 % der Einnahmen, nicht alles - die gekauften Token werden nicht verbrannt, sondern in der Reserve gehalten. Verkaufen kann man sie nur mit einer separaten Abstimmung - Limit von $25000 pro Transaktion und 5 % Slippage
PYTH in 24 Stunden +15.8 %
ARR im September bei $11.5M, Wachstum von 86 % pro Quartal, aber darüber berichtet das Projekt selbst
kurz gesagt: gute Regel, aber wer weiß, wie viel Geld darunter sein wird
Was bedeutet „Token im Lock-up“, wenn man sie auf eine Börse überweisen kann? Genau darum geht es in der Klage gegen BitGo.
Die Kläger – die Unternehmen DWF Maas und Falcon Digital, beide aus dem Umfeld von DWF Labs – haben beim High Court in London Klage eingereicht und fordern 141 Millionen Dollar.
Die Geschichte: - BitGo erhielt im Rahmen privater Vereinbarungen Token $FF und ESPORTS - Bedingung: drei Monate Lock-up und Vesting - Den Klägern zufolge überwies BitGo die Token etwa zwei Monate vor dem ersten Unlock auf Börsen
Ich finde die Rollenverteilung hier lustig. Normalerweise werden Market Maker wegen Dumps zur Rechenschaft gezogen, aber hier zieht ein Market Maker vor Gericht, weil er selbst gedumpt wurde)
BitGo lehnte eine Stellungnahme ab. Das Gericht hat noch nichts entschieden, und die 141 Millionen Dollar sind lediglich eine Forderung.
Ein Lock, der auf einem Vertrag und nicht auf Code basiert, ist kein Lock. gg