Lummis hat Elizabeth Warren gerade öffentlich im Senatssaal wegen des Clarity Act zur Rede gestellt. Der wichtigste Krypto-Gesetzentwurf der Geschichte hat jetzt seinen bislang öffentlichsten Schlagabtausch.
„Wenn Sie Krypto nicht mögen, dann sagen Sie es. Aber hören Sie mit diesen haltlosen Angriffen auf.“
Das ist keine diplomatische Sprache.
Das ist eine Senatorin, die genug hat.
Warren war seit Jahren die lauteste Anti-Krypto-Stimme in Washington. Die Architektin der „Krypto ist für Kriminelle“-Erzählung. Die Senatorin, die ihre politische Marke darauf aufgebaut hat, digitale Vermögenswerte als existenzielle Bedrohung für die finanzielle Stabilität zu behandeln.
Und Lummis hat ihr gerade gesagt, sie solle die Maske fallen lassen und sagen, was sie wirklich meint.
Auch der Inhalt ist entscheidend.
16 oder mehr Schutzmaßnahmen gegen illegitime Finanzflüsse, direkt in den Clarity Act eingebaut. Keine Schlupflöcher. Schutzmaßnahmen. KYC-Anforderungen. AML-Bestimmungen. Meldepflichten. Die konkreten Schutzmechanismen, die Warren angeblich nicht existieren, stehen in dem Gesetzentwurf, den sie angreift.
Das ist keine Meinungsverschiedenheit in der Politik mehr. Das ist ein politischer Krieg.
Und die Einsatzhöhe könnte nicht höher sein.
Das Weiße Haus hat den Clarity Act gerade mit dem GENIUS Act verglichen, der Stablecoins in eine legitime Billionen-Dollar-Industrie verwandelt hat. JPMorgan, Citi, Bank of America und Wells Fargo bauen Blockchain-Zahlungsinfrastrukturen. Die SEC hat Krypto in ihren Fünfjahresplan aufgenommen. BlackRock betreibt einen Bitcoin-ETF.
Die gesamte Finanzwelt hat sich in Richtung Krypto bewegt.
Und eine kleine Gruppe von Senatoren spielt immer noch das Handbuch aus dem Jahr 2019 ab und bezeichnet es als kriminelles Geschäftsmodell.
Lummis hat gerade öffentlich gesagt, was die Branche seit Jahren intern sagt.
Nennen Sie den echten Einwand. Oder räumen Sie den Weg.
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