OFFENER MARKT 24/7, ABER WIR MÜSSEN NICHT 24/7 HANDELN
Viele Menschen treten in den Markt mit dem Gefühl ein, dass sie jeden Tag unbedingt eine Order finden müssen. Steigt der Kurs, hat man Angst, den Zug zu verpassen; fällt der Kurs, will man den Boden erwischen; bewegt sich der Kurs seitwärts, sucht man trotzdem in jeder kleinen Kerze nach einer Gelegenheit.
Doch viele Trades zu machen bedeutet nicht, dass man auch mehr verdient.
Es gibt Phasen, in denen die beste Wahl darin besteht, draußen zu bleiben, weil:
* Der Kurs befindet sich mitten in einer Zone, das Chance/Risiko-Verhältnis ist nicht attraktiv.
* Kleinere und größere Zeitebenen sind sich noch nicht einig.
* Die Bestätigungs-Kerze ist noch nicht geschlossen.
* Der Invalidationspunkt ist zu weit weg von der eigenen Risikotoleranz.
* Die Entscheidung wird von FOMO oder dem Wunsch getrieben, einen Verlust wieder wettzumachen.
Erwachsene Trader messen ihre Leistung nicht an der Anzahl der Orders. Sie messen sie an der Qualität der Entscheidungen und daran, wie gut sie das Kapital über viele Jahre hinweg schützen.
Keine klare Setzung: WARTEN. Auch Nicht-Handeln ist eine Position.
Brüder, seid ihr schon einmal in einen Trade gegangen, nur weil ihr das Gefühl hattet, ihr „müsst irgendetwas tun“?
Eigene Einschätzung, keine Anlageberatung.
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