📉 Der gesamte Markt hat innerhalb von 24 Stunden fast 6 % verloren, und fast alle Meme-Coins notieren im Minus – doch MemeCore (M) legte gegen den Trend um 16 % zu. Ich halte das nicht für Stärke, sondern für eine Liquiditätsillusion.
Laut aktuellen Daten von CoinGecko:
· Die Marktkapitalisierung von M beträgt etwa 1,98 Mrd. US-Dollar, das 24-Stunden-Handelsvolumen nur rund 3,9 Mio. US-Dollar, die Umschlagshäufigkeit etwa 0,2 %.
· Im selben Zeitraum lag die Umschlagshäufigkeit bei DOGE bei etwa 4,8 %, bei PEPE bei rund 15 % und bei PENGU bei rund 22 %.
· Derzeit sind nur etwa 42 % des M-Angebots im Umlauf.
Meine Einschätzung: Das Verhältnis von Handelsvolumen zu Marktkapitalisierung ist eine Kennzahl, die ich bei Meme-Coins niemals übergehe. Eine Umschlagshäufigkeit von 0,2 % bedeutet, dass das Orderbuch extrem dünn ist – schon wenige Kauforders können den Kurs nach oben treiben. Die dadurch gestiegene Marktkapitalisierung ist nur „auf dem Papier“ vorhanden, nicht tatsächlich realisierbar. Bei Assets, in die wirklich neues Kapital fließt, liegt die Umschlagshäufigkeit normalerweise im ein- bis zweistelligen Prozentbereich. Ein starker Kursanstieg entgegen dem Trend bei weniger als 1 % deutet eher auf eine Preisbildung in einem dünnen Orderbuch als auf echte Nachfrage hin.
Risikopunkt: Ein Umlaufanteil von 42 % bedeutet, dass künftige Token-Freischaltungen einen anhaltenden potenziellen Verkaufsdruck mit sich bringen. Bei geringer Liquidität könnte bereits die erste Freischaltung einen Kursrückgang auslösen, der weit über das durch die Fundamentaldaten gerechtfertigte Maß hinausgeht. Je höher die Marktkapitalisierung in der Rangliste, desto leichter kann man sich von dem Eindruck täuschen lassen, der Coin sei „liquide“.
Achtet ihr bei der Auswahl von Meme-Coins zuerst auf die Marktkapitalisierung oder auf das Handelsvolumen/die Umschlagshäufigkeit? 🤔
#Binance #MemeCoin #MemeCore (Beobachtung, keine Anlageberatung)