Heute Meinung

Stablecoins entwickeln sich von einem Handelsinstrument zu einer grundlegenden Finanzinfrastruktur auf der Blockchain

Früher, bei der Marktdebatte über Stablecoins, lag der Fokus vor allem auf:

„Welcher Stablecoin hat das größte Volumen?“

Doch heute ist vielmehr Folgendes von Bedeutung:

Stablecoins übernehmen zunehmend wichtigere Finanzfunktionen.

Sie sind nicht nur eine Recheneinheit für den Handel, sondern werden zu:

* einem On-Chain-Zahlungsinstrument;
* einer Grundlage für die Liquidität in DeFi;
* einem wichtigen Einstiegspunkt für RWA-Assets (Real-World Assets) auf der Kette;
* einer Infrastruktur für die globale Dollar-Liquidität.

Gerade vor dem Hintergrund, dass sich das klassische Finanzwesen zunehmend für On-Chain-Abwicklungen und tokenisierte Vermögenswerte interessiert, nimmt die Bedeutung von Stablecoins weiter zu.

Bei der Erforschung von Stablecoins darf man jedoch nicht nur auf das Angebot schauen.

Wirklich zu beachten sind:

① Ob das Angebotsvolumen gesund wächst;

② ob eine echte Nachfrage entsteht;

③ ob die Ertragsquellen dahinter nachhaltig sind;

④ ob der Wert in die Protokolle und Tokens zurückfließen kann.

Das Volumen bestimmt den Spielraum für die Fantasie.

Echte Nachfrage entscheidet über den langfristigen Wert.

Der Wettbewerb in der Zukunft besteht nicht nur darin, mehr Stablecoins auszugeben, sondern darin, wer es schafft, eine wichtige grundlegende Infrastruktur für das On-Chain-Finanzsystem zu werden.

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