Rohstoff-Benchmarks erlebten heute einen scharfen Rücksetzer, nachdem Brent-Öl um 4,89% gefallen war und einen Stand von 101 US-Dollar pro Barrel erreicht hatte, während WTI um 4,51% einbrach und auf 96 US-Dollar pro Barrel fiel. In der Zwischenzeit stellte der Vorsitzende der Schweizerischen Nationalbank (SNB), Thomas Jordan, in seinen jüngsten Äußerungen klar, dass die Zentralbank in den USA keine Goldreserven hält – was breitere Themen zur Diversifizierung der Reserven unterstreicht.
Ein nahezu 5%iger Rückgang in einem einzigen Handelstag bei den Öl-Benchmarks bietet spürbare Entlastung für die anhaltenden, von Energie getriebenen Inflationssorgen, die die makroökonomischen Diskussionen dominiert haben. Da sich die Energieinputs abkühlen, überdenken Marktteilnehmer erneut die erwartete Inflation in der Zukunft sowie die aggressiven Zinserhöhungspfad-Szenarien, die derzeit in den Modellen globaler Zentralbanken eingepreist sind.
Über alle traditionellen Anlageklassen hinweg dämpft dieser plötzliche Rückgang bei Rohöl die Renditen von Anleihen und verringert den kurzfristigen Druck auf den US-Dollar-Index. Niedrigere Energiepreise fördern im Allgemeinen die Risikoappetit in Aktien, indem sie die Schlagzeilen zur Verbraucherpreisinflation abmildern. Gleichzeitig passt die Nachfrage nach Gold als sicherer Hafen an, während sich die Erzählungen rund um das Reservemanagement verschieben.
Für digitale Assets ist das Abklingen des aktuellen Inflationsdrucks grundsätzlich konstruktiv für die Liquidität „Risk-on“. Eine anhaltende Korrektur bei den Energiekosten könnte die terminalen Zinssätze früher begrenzen als erwartet und
$BTC und wichtigen Krypto-Assets Raum geben, Kapitalzuflüsse aufzunehmen, während sich die Liquiditätsbedingungen allmählich stabilisieren.
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