Auf dem Markt gibt es immer zwei Arten von Stimmen
Öffne die Kommentarbereiche zum Kursverlauf – dort sagt immer jemand: „Es muss steigen“, und jemand sagt: „Es wird noch weiter fallen.“ Zwei Arten von Stimmen existieren immer gleichzeitig.
Long und Short stehen sich für immer im Wettstreit gegenüber
Wenn jemand long sieht, gibt es auch jemanden, der short sieht. Erst wenn beide Seiten einen Handel eingehen, entsteht das Volumen. Also wundere dich nicht, dass es bei 60.000 noch Leute gibt, die short sind, und bei 20.000 noch welche, die long sind. Die Frage ist nur: Wem glaubst du?
Hinter den zwei Stimmen stecken zwei Interessen
Wer long ist, hat in der Regel Positionen; das Ausrufen von „long“ dient oft dazu, einen Abnehmer zu finden oder sich zu stärken. Wer short ist, hat meist keine Position oder hält Short-Kontrakte; das Rufen nach „short“ dient dazu, günstiger einzukaufen oder damit Short-Kontrakte profitieren. Jeder spricht für sein eigenes Interesse – niemand ist wirklich rein objektiv.
Wenn du eine Meinung hörst, frag zuerst eins: Welche Richtung ist die Position desjenigen, der das sagt? Wenn du das abklärst, kannst du 80 % des Rauschens herausfiltern.
Die dritte Art von Stimme ist am gefährlichsten
Diejenigen, die „Kauf-/Verkaufssignale“ ausrufen, haben keine Position, nur ein Ziel: Heute long, morgen short – je nachdem, in welche Richtung gerade der meiste Traffic fließt. Wenn du ihnen folgst, verdient er mit dem Traffic, du verlierst Geld. Er hat keinen Glauben, nur Geschäfte – er rechnet immer mit dem Geld, das aus deiner Tasche kommt.
Wem solltest du zuhören?
Niemandem. Untersuche selbst und entscheide selbst. Wenn du unbedingt hören musst, dann hör demjenigen zu, der dir die Risiken nennt – nicht dem, der dir Chancen verspricht. Der, der dir die Risiken nennt, hilft dir, am Leben zu bleiben; der, der dir Chancen nennt, könnte auf dein Kapital aus sein. Die, die mit Analyse-Logik sprechen, kannst du hören; wer Emotionen anheizt, schiebst du beiseite.
Auf dem Markt gibt es immer zwei Arten von Stimmen, aber du brauchst nur eine einzige richtige Einschätzung. Die Stimmen anderer sind nur zur Orientierung – deine eigene Entscheidung ist die Grundlage. Lerne, inmitten von Rauschen Entscheidungen zu treffen: Du brauchst nur drei bis fünf verlässliche Informationsquellen und einen Kopf zum unabhängigen Denken.
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