US-Präsident Donald Trump soll dem Militär angewiesen haben, die neuen Angriffe auf den Iran nicht durchzuführen, die er zuvor am Freitag genehmigt hatte.

Laut Axios, unter Berufung auf zwei Quellen, die der Angelegenheit nahestehen, bedeutet Trumps Entscheidung eine Pause bei den täglichen US-Angriffen gegen den Iran, die seit 13 Tagen andauern. Noch ist nicht klar, ob dieser Schritt nur eine vorübergehende Unterbrechung ist oder ein Hinweis auf einen umfassenderen Wandel in Washingtons Iran-Politik.

Die Entscheidung war bemerkenswert, weil sie nur wenige Stunden nachdem eine omanische Delegation nach Teheran gereist war, um die Wiedereröffnung der Straße von Hormus für den kommerziellen Schiffsverkehr zu besprechen, bekannt wurde. Berichte über Fortschritte bei Verhandlungen, die von Oman vermittelt wurden, stärkten die Erwartung, dass die militärischen Spannungen verringert werden könnten.

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Allerdings haben die diplomatischen Gespräche noch keine umfassende Einigung gebracht. Laut der New York Times lehnte der Iran einen vom US stammenden Waffenstillstands-Vorschlag ab, der über den irakischen Ministerpräsidenten Ali al-Zaidi nach Teheran übermittelt wurde. Dem Bericht zufolge argumentierten iranische Beamte, der Vorschlag löse den Streit über die Kontrolle über die Straße von Hormus nicht und sehe lediglich einen vorübergehenden Waffenstillstand vor

Währenddessen wird erwartet, dass Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Montag auf Einladung von Trump nach Washington reist. Berichten zufolge ist geplant, dass Netanjahu sich am Dienstag mit Trump im Weißen Haus trifft und an der Beerdigung des verstorbenen US-Senators Lindsey Graham teilnimmt.

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