Ein Raum voller der größten Namen der Krypto-Branche sitzt gleich dem Präsidenten Trump gegenüber
Mittwoch bringt Führungskräfte von Coinbase, Ripple, a16z, Chainlink, Kalshi und Paradigm ins Weiße Haus — zusammen mit Aufsichtsbehörden von der SEC und der CFTC. Berichten zufolge soll sogar Trump selbst im Raum sein. Auf dem Papier ist das in etwa so viel Star-Power, wie die Branche an einem einzigen Ort auf einmal versammeln kann. Was es jedoch nicht kann, ist die Rechnung zu überspringen, die sie im September erwartet. Der Digital Asset Market Clarity Act benötigt 60 Stimmen im Senat, nur um überhaupt voranzukommen — und Republikaner können diese Zahl ohne Unterstützung der Demokraten nicht erreichen; eine solche Unterstützung hat sich bislang noch nicht materialisiert. Wettmärkte geben dem Gesetz derzeit nur eine Wahrscheinlichkeit von etwa eins zu fünf, in diesem Jahr tatsächlich Gesetz zu werden.
🚨 $BTC und die Straße von Hormuz: Warum Geopolitik weiterhin zählt
Märkte bewegen sich nicht nur anhand von Charts — sie bewegen sich anhand von Schlagzeilen. Die Straße von Hormuz ist seit einem US-Israel-Iran-Konflikt, der im Februar 2026 ausbrach, de facto gestört: Angriffe auf die Schifffahrt und ein spürbarer Dämpfer für die Ölströme. Stand dieser Woche scheint die Diplomatie über Oman an Boden zu gewinnen — Brent Crude ist gerade um über 5% gefallen, zurück unter 80 $/Barrel, in der Hoffnung, dass ein Deal nahe sein könnte. Aber die Gespräche sind schon früher ins Stocken geraten, und Iran hat selbst während laufender Verhandlungen weiter zugeschlagen. Die Risikoprämie ist nicht weg — sie wird nur in Echtzeit neu bepreist.