Bitcoin-Spot-ETFs verzeichneten einen Gesamtnettozufluss von 338 Millionen US-Dollar, wobei allein BlackRock 209 Millionen US-Dollar abgreift.
Das sind Daten vom 24. August nach US-Ostküstenzeit, gerade erst von SoSoValue veröffentlicht.
Viele werden diese Zahl so interpretieren, dass die Gelder zurückkommen.
Wenn man es aufschlüsselt, sieht man: Das Geld fließt fast nur in BlackRocks Tasche, die anderen bekommen kaum etwas ab.
Bei Ethereum ist es noch deutlicher: Der Gesamtnettozufluss liegt bei 116 Millionen US-Dollar, und BlackRocks ETHA macht davon 90,91 Millionen US-Dollar aus.
Die anderen Emittenten können im Grunde nur zuschauen.
Das Spot-Bitcoin-ETP von Morgan Stanley hat seine On-Chain-Position zum ersten Mal über 7.000 Coins hinaus erhöht.
Laut den Daten von Arkham wurde vor sechs Stunden erneut aufgestockt – um 100,297 Coins.
Die Gesamtposition liegt nun bei 7.096 Coins.
Von der Größenordnung her ist das bei traditionellen Vermögensverwaltern nicht besonders groß, aber die Aufstockungsbewegung ist recht konstant.
Es gibt keine impulsiven Zu- und Abflüsse, sondern es wird kontinuierlich langsam dazugekauft.
Spot-ETPs lösen die lästigen Themen wie private Schlüssel und Verwahrung gebündelt, sodass traditionelle Gelder am Ende standardisierte Exponierung erhalten.
Wenn Kunden sich dafür ausrichten wollen, stockt das Produkt zu – dieses Logik ist realitätsnäher als kurzfristige Stimmungslage.
BitMEX-Gründer Arthur Hayes hat einen neuen Artikel veröffentlicht, mit dem Titel „Alles nur Kosmetik, nichts hat sich geändert“.
In dem Beitrag sagt er, dass US-Finanzminister Scott Bessent langfristige US-Staatsanleihenrückkäufe ausweitet – diese Maßnahme bedeutet an sich, dem Markt Dollar-Liquidität zuzuführen.
Der aggressivste Fall wäre: Sobald die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen die 5%-Marke überschreitet, könnte das Finanzministerium direkt eingreifen und etwas Ähnliches wie Yield-Curve-Control umsetzen.
Wahrscheinlicher ist jedoch, dass die Rückkäufe schrittweise ausgeweitet werden und anschließend rund 1 Billion US-Dollar an TGA-Mitteln eingesetzt werden.
Digitale Vermögenswerte sind diesmal zusammen mit Gold und der Luftfahrt in die Sanktionsliste geraten.
Das US-Finanzministerium hat die Sanktionen gegen den Iran ausgeweitet; digitale Vermögenswerte wurden dabei als eines von fünf Schwerpunktbereichen aufgeführt. Ausländische Institutionen, die weiterhin Geschäfte mit iranbezogenen Einrichtungen machen, könnten von den USA sanktioniert werden.
Finanzminister Scott Bessent hat angekündigt: Die neuen Maßnahmen werden das Sanktionsrisiko für Geschäftsbeziehungen erhöhen.
Die größte Krypto-Börse des Irans, Nobitex, war zuvor bereits sanktioniert worden. Als Begründung wurden das Umgehen von Sanktionen, Terrorfinanzierung sowie Transaktionen im Zusammenhang mit der Islamischen Revolutionsgarde genannt.
Die USA zufolge wurden bis einschließlich Mai dieses Jahres rund 1 Milliarde US-Dollar an Krypto-Vermögenswerten beschlagnahmt, die mit dem Iran in Verbindung stehen.
Die CME CF der Cboe für ENA hat in einem Rutsch vier Preis-Benchmarks gesetzt – und zwar CME CF ist ein Geschäftsbereich der Chicago Mercantile Exchange (CME).
CME Group hat dieses Mal die Serie der Single-Asset-Benchmark-Indizes erweitert. Allein die Benchmarks rund um Ethena umfassen Referenzkurse in USD, die Version für New York, die Version für den asiatisch-pazifischen Raum sowie einen Echtzeit-Index.
Außerdem bietet CME CF selbst Multi-Asset-Kryptoindizes und einen Bitcoin-Volatilitätsindex.
Preis-Benchmarks dienen vor allem als Grundlage für die nachgelagerten Derivate, für Abrechnung und für das Risikomanagement.
Zuerst wird das Lineal aufgestellt – erst dann gibt es etwas, an dem man den Handel aufhängen kann.
In den vergangenen vier Stunden belief sich der Kontraktmarkt auf rund 179 Millionen US-Dollar an Liquidationen.
BTC ist nach 113 Tagen wieder über eine ganze Zahl-Marke gestiegen.
Die Liquidationsstruktur ist etwas interessant: Longs wurden im Volumen von 78,99 Millionen US-Dollar liquidiert, Shorts im Volumen von 100,2 Millionen US-Dollar.
Auf beiden Seiten hat am Ende niemand einen Vorteil gehabt – auf der Short-Seite wurde noch mehr liquidiert.
An der Stelle dieser ganzen Zahl-Marke lässt sich leicht zusätzlicher Hebel aufbauen. Longs und Shorts drücken beide nach oben – sobald die Volatilität einsetzt, kann keine der beiden Seiten entkommen.
Wer die richtige Richtung trifft, aber mit zu hohem Hebel unterwegs ist, fliegt dennoch zuerst raus.