Meiner Meinung nach braucht der Krypto-Bereich definitiv eine harte Bereinigung. Bei den alten Coins muss es Mechanismen für den Austausch an der letzten Stelle geben. Wenn man sich die Rangliste der Börse nach Marktkapitalisierung von Binance öffnet: Unter den Top 20 gibt es viele alte, vergessene L1- oder L2-Coins bzw. alte öffentliche Ketten, von denen viele Neueinsteiger noch nie etwas gehört haben. Und es geht ständig um Marktkapitalisierungen von Dutzenden Milliarden.
Nehmen wir zum Beispiel $CHZ.
Solche archaischen Coins haben eine unbegrenzte Gesamtmenge. Jeden Tag wird stabil ungefähr ein Wert von 3.4WU an Coins freigegeben. Das Projektteam muss gar nichts machen: Nach der täglichen Freigabe kann man einfach alles verkaufen (sell all).
Solange der Krypto-Bereich nicht explodiert, können diese alten Hasen verkaufen, bis die Welt untergeht.
Circle erhält die Genehmigung der US-Währungaufsicht OCC zur Errichtung der National Trust Bank. Vorbörslich stieg der Kurs zeitweise um über 14%. Welche Auswirkungen hat das auf CRCL?
Raus mit einer gewagten These: Obwohl Circle 67% des globalen Stablecoin-Handelsvolumens abwickelt, ist Circle im Grunde ein „Untervermieter“. Heute ist das OCC-Lizenz die letzte Stufe, um das „Eigentum“ (Grundbuch/Immobilientitel) zu bekommen.
Warum sagt man, es sei ein Untervermieter? Schauen wir, wo das Geld „undicht“ war:
Bei USDC lief im letzten Monat ein Handelsvolumen von 1,21 Billionen US-Dollar durch, aber die Rücklagen lagen dauerhaft bei anderen: Verwahrung bei der New York Mellon Bank, die Rücklagenfonds werden von BlackRock gemanagt—Circle muss dafür bezahlen. Die größere „Leckstelle“ liegt in der Distribution: Laut Prospekt werden etwa die Hälfte der Erträge aus Zinsen auf die Rücklagen an Coinbase ausgeschüttet. Das „Ausgeben“ der Coins hat Circle selbst gemacht, aber an die Verwaltung des Geldes verdient jemand anders.
Diese Lizenz verändert das Eigentum an der Kette. Man kann es in drei Ebenen betrachten:
1. Die Verwahrung wird zurückgeholt. Zunächst erfolgt die Verwahrung im ersten Schritt für das eigene Haus und verbundene Parteien; dass die Rücklagen künftig selbst verwaltet werden, ist bereits offiziell angekündigt. Sobald diese Ebene abgeschlossen ist, verschwinden sowohl die Verwahrgebühren als auch die Abhängigkeit von Drittanbietern
2. Eintrittskarte fürs GENIUS-Gesetz. Wenn die bundesweite Regulierung für Stablecoins greift, ist regulierte Verwahrung für Emittenten sehr wahrscheinlich Standard—Circle hat dieses Feld schon früh abgehakt.
3. Bundesweite Identität. Der Sprung von einem Puzzle aus Lizenzen der 50 Bundesstaaten zu einer direkten OCC-Aufsicht senkt das Compliance-Risiko für den institutionellen Zugang um eine Stufe.
Obwohl es sich um eine „limited-purpose“-Trustbank handelt, die keine Einlagen annehmen und keine Kredite vergeben kann und keinen FDIC-Schutz bietet, ist das, was ein Stablecoin-Emittent will, nicht das Kreditgeschäft. Es geht von jeher um das Recht, sein eigenes Geld zu verwalten.
Ich habe das schon einmal gesagt: Das Wesen von Stablecoin-Emittenten ist im Kern eine Bank, die vom „Float“ lebt. Die Größe ist die „Visitenkarte“, aber die echte Substanz ist die Rücklage mal der Zinsrendite. Mit dieser Lizenz ist Circle dem Zustand „Name und Realität stimmen überein“ nur noch bis zur Umsetzung auf dem Papier und in der Praxis entfernt.
Zwei Folgepunkte, die man im Blick behalten sollte: Erstens, dass auch Ripple, Paxos, BitGo und andere für eine Lizenz nach dem gleichen Muster in der Schlange stehen—wenn Lizenzen zum Standard werden, wird das wertvolle Geschäft wieder zurück in die Distributionsschiene wandern. Zweitens: die Hälfte, die an Coinbase geht—im August läuft das Distributionsabkommen aus bzw. wird verlängert; erst an diesem Tisch steckt das größte verbleibende Variablen-Element für CRCL.
Als Bitcoin bei 120.000 war, haben große Institutionen offen und sichtbar umkämpft eingekauft: MicroStrategy, BlackRock, Fidelity, MARA usw. Sie haben euch aufs Schiff gelockt – aber der Preis steigt nicht mehr. Das ist der Top. Heutzutage fließen bei den ETFs große Summen ab, und auch MicroStrategy beginnt, Coins zu verkaufen, doch der Kurs fällt nicht weiter. Das ist ein vorübergehender Tiefpunkt. Laut der Geschichte braucht ein großes Bottom normalerweise ein Black-Swan-Ereignis: Erst wenn alles durch eine Art umfassende Liquidation endgültig abgewickelt wird und Panik entsteht, kann der Bärenmarkt wirklich abgeschlossen sein. Deshalb ist diese Position ein sehr guter Startpunkt für den regelmäßigen Kauf (DCA), aber nicht für einen sofortigen Komplettkauf. Und schaut nicht dem Rebound hinterher und jagt dem Kurs hinterher. Dieses Aufbäumen: erst einmal bei 66.000 ansehen, nach dem Ausschlag dann weiter.
Auch das einst großartigste Meme auf BSC muss sich mit dem Entfernen von der Plattform auseinandersetzen
TST ist das erste von CZ veröffentlichte Meme mit Ca-Angabe
Und es ist eines von nur zweien, die über C2C gehandelt werden können
Damals haben wir beobachtet, wie es von 2 Mio. auf 500 Mio. hochging
und dann von 500 Mio. wieder auf 10 Mio. fiel
Mehrere aus der Gruppe hatten Glauben an BSC und dachten, dass CZ persönlich eingreifen und TST pushen würde, um es auf 2 Mrd. zu bringen. Doch als es bei Binance gelistet wurde, war das das Ende – und die Leute wurden aus dem Krypto-„Zirkel“ vertrieben
#TST、#Mubarak、#GIGGLE
Das Ergebnis wird für alle dasselbe sein
Meme sind wie Toilettenpapier: Nur wenn auf BSC die Aufmerksamkeit von SOL abgehalten werden muss, kommt es einmal zur Aktion – und danach wird es weggeworfen