Bullischer Abpraller: Steigt der Ethereum Kurs jetzt massiv an?
Ethereum-Prognose für Dienstag, 24. Februar 2026: Der Ethereum Kurs könnte jetzt eine massive Aufwärtsbewegung erleben.
Denn schließlich befindet sich der Kurs jetzt an kritischer Unterstützung. Noch ist der ETH Kurs noch nicht bullisch abgeprallt.
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Der Ethereum Kurs trifft jetzt auf wichtige Golden Ratio Unterstützung
Der ETH kurs befindet sich jetzt an der kritischen Golden Ratio Unterstützung bei rund 1.850 USD. Dort könnte der Kurs bullisch abprallen, um eine Aufwärtsbewegung zum 50-Monate-EMA bei rund 2.504 USD zu initiieren.
Sollte der Kurs zu den nächsten Fib Widerständen bei rund 2.970 USD respektive 3.750 USD steigen, impliziert das ein Aufwärtspotenzial von rund 34 bis 70 %.
Erst mit dem Bruch der Golden Ratio bei rund 3.750 USD ist die Korrekturphase beendet. Dann könnte Ethereum das ATH bei rund 4.955 USD anvisieren oder gar übersteigen.
Davon abgesehen haben sich die MACD Linien im Monatschart bärisch überkreuzt und das Histogramm des MACDs tickt seit einigen Monaten bärisch tiefer. Zeitgleich nimmt der RSI eine neutrale Position ein.
Ethereum könnte jetzt eine Aufwärtsbewegung initiieren
Im Wochenchart beginnt das Histogramm des MACDs in dieser Woche bullisch höher zu ticken. Zudem sind die EMAs bullisch überkreuzt, womit der Trend mittelfristig bullisch bestätigt ist.
Die MACD Linien sind dabei bärisch überkreuzt und der RSI grenzt an überverkauften Regionen. Wenn der Kurs jetzt eine Aufwärtsbewegung initiiert, wartet bereits am 200-Wochen-EMA be rund 2.592 USD signifikanter Widerstand.
Ansonsten wartet spätestens zwischen rund 1.100 USD und 1.420 USD signifikante Unterstützung auf den ETH Kurs. Davor muss Ethereum aber die Golden Ratio Unterstützung bei rund 1.850 USD bärisch brechen.
Mit dem bärischen Bruch der Golden Ratio bei rund 1.850 USD ist der Aufwärtstrend invalidiert. Dann befindet sich Ethereum in einem neuen Bärenmarkt.
Im Tageschart geben die Indikatoren gemischte Signale für den Ethereum Kurs
Im Tageschart weist das Histogramm des MACDs seit gestern einen Aufwärtstrend auf, wobei die MACD Linien noch bullisch überkreuzt sind. Währenddessen grenzt der RSI an überverkauften Regionen.
Die EMAs weisen hingegen ein Death Cross auf, womit der Trend kurz- bis mittelfristig bärisch bestätigt ist. Nach oben hin warten jetzt bereits am 50-Tage-EMA bei rund 2.403 USD und am 200-Tage-EMA bei rund 3.014 USD die nächsten signifikanten Widerstände.
Im 4H-Chart zeigen sich die Indikatoren eindeutig bärisch
Im 4H-Chart haben die EMAs ein Death Cross geformt, womit der Trend kurzfristig bärisch bestätigt ist. Darüber hinaus tickt das MACD Histogramm bärisch tiefer und die MACD Linien sind bärisch überkreuzt während sich der RSI überverkauften Regionen nähert.
Zuletzt wurde Ethereum am 50-4H-EMA bei rund 1.956 USD bärisch abgewiesen, welcher nun als signifikanter Widerstand fungiert.
Ethereum Preis Chart von Tradingview Gegen Bitcoin könnte der Ethereum Kurs ebenfalls an der Golden Ratio Unterstützung bullisch abprallen
Gegen BTC geht es für den ETH Kurs stetig bergab. Damit könnte der Kurs bald die Golden Ratio Unterstützung bei rund 0,0274 BTC erreichen, woran der Kurs bullisch abprallen könnte.
Prallt der Kurs bullisch ab, wartet am 50-Monate-EMA bei rund 0,043 BTC der nächste signifikante Widerstand. Dabei liegt bereits etwa 0,0355 BTC und 0,04175 BTC horizontaler Widerstandsbereich.
Das Histogramm des MACDs beginnt dabei seit letztem Monat bärisch tiefer zu ticken, während die MACD Linien noch bullisch überkreuzt sind.
Der RSI nimmt dabei eine neutrale Position ein und gibt keine eindeutigen Signale.
Ethereum Preis Chart von Tradingview
Ethereum (ETH) wird unter anderem auf diesen Krypto-Börsen gehandelt:
Crypto.com
Coinbase
Bybit
Binance
Kraken
KuCoin
OKX
Hier geht es zur letzten ETH Kursprognose vom 14. Februar 2026.
Siehe die vollständige Ethereum-Kursprognose für 2025 hier.
XRP Ledger (XRPL) erzielt im Februar mehrere Rekorde – doch der XRP-Kurs fällt
Im Februar hat das XRP Ledger mehrere wichtige Rekorde erreicht. Diese Zahlen zeigen, dass Ripple es gut schafft, Aufmerksamkeit zu bekommen und dafür sorgt, dass immer mehr Menschen die eigene Blockchain nutzen.
Der Kurs von XRP blieb jedoch in der letzten Februarwoche unter 1,4 USD, obwohl es viele positive Zeichen gab, die eine Erholung angekündigt haben.
XRP Ledger (XRPL): Aktivität steigt im Februar nach Upgrades deutlich an
Daten von XRPscan zeigen, dass im letzten Monat die Zahl der bestätigten Zahlungen auf dem XRP Ledger stetig gestiegen ist. Die Zahl wuchs dabei von 1 Million Zahlungen Ende Dezember auf mehr als 2,7 Millionen im Februar. Das ist der höchste Wert seit zwölf Monaten.
Erfolgreiche Zahlung auf dem XRP Ledger. Quelle: XRPscan
Auf dem XRP Ledger ist eine erfolgreiche Zahlung eine Transaktion, die von den Validatoren bestätigt und auf der verteilten Datenbank festgehalten wird.
Das zeigt, dass das XRP Ledger immer aktiver wird. Je mehr erfolgreiche Transaktionen es gibt, desto mehr nutzen echte Nutzer die Plattform für Zahlungen, Überweisungen, DeFi oder andere Anwendungen.
„Die Krypto-Aktivität im XRP-Netzwerk bleibt stark. Rund 2 Mio. Transaktionen pro Tag und ungefähr 40.000 aktive Adressen. Das ist echte Nutzung. Während viele Ketten nur auf Geschichten setzen, bewegt das XRPL weiter Wert. Zahlungen. Abwicklungen. Solche Beständigkeit suchen Institutionen“, sagte Krypto-Investor CryptoSensei .
Außerdem gab es beim Automated Market Maker (AMM) auf der XRPL DEX einen deutlichen Anstieg, mit mehr als 14.000 Einzahlungen. Das bringt dem XRPL zusätzliche dezentrale Liquidität und verringert die Handelsunterschiede.
AMM-Einzahlung auf dem XRP Ledger. Quelle: XRPscan.
Besonders auffällig ist, dass es beim AMM so eine Entwicklung zuvor noch nie gegeben hatte. Dieser Anstieg kam, nachdem das Permissioned-Domains-Upgrade Anfang Februar aktiviert wurde. Zwei Wochen später wurde im Netzwerk die Permissioned DEX freigeschaltet.
Investoren erwarten, dass die Permissioned DEX für Banken, Zahlungsdienstleister und Finanzinstitute den Handel auf dem XRP Ledger in einem kontrollierten Liquiditätsumfeld möglich macht.
Trotz dieser guten Zeichen ist der Kurs von XRP nun seit fünf Monaten nacheinander gefallen und die letzte Februarwoche endete ebenfalls negativ. Zum Zeitpunkt dieses Artikels liegt XRP bei 1,33 USD, das sind 45 Prozent weniger als beim Jahreshoch.
XRP-Kursentwicklung. Quelle: BeInCrypto Preis
Ein aktueller Bericht von BeInCrypto zeigt, dass steigende Whale-Zuflüsse an die Börsen weiter für Verkaufsdruck sorgen. Die realisierten Verluste sind so hoch wie seit 2022 nicht mehr.
Allerdings deuten frühere Signale auch darauf hin, dass besonders negative Stimmungen oft ein Tief beim Kurs und eine deutliche Erholung ankündigen. Die neuste Analyse von BeInCrypto erklärt, dass XRP nun einen Ausbruch über den Widerstand bei 1,47 USD als Bestätigung braucht.
Bitcoin fällt unter 63.000 USD: Miner kapitulieren weiter – Experte sieht Chance bei 60.000 USD
Der Bitcoin-Kurs ist unter die 63.000-USD-Marke gefallen und markiert damit allein diesen Monat einen Rückgang um fast 30 Prozent. Ein derartiger Wertverlust ist deutlich mehr als eine kurzfristige Schwankung, er verdeutlicht, wie das gesamte Netzwerk sowie das Interesse von Institutionen schwächeln.
Dabei erlebt BTC die längste Phase der Miner-Kapitulation seit einem gesamten Jahr. Obendrein nimmt die Nachfrage von Institutionen über Bitcoin-ETFs weiter ab. Beide Faktoren führen nun dazu, dass Bitcoin auf eine der wichtigsten Unterstützungszonen dieses Zyklus zusteuert.
Bärisches Muster und Einbruch der Miner-Einnahmen zeigen Schwäche
Die Kursstruktur von Bitcoin beginnt auf dem 8-Stunden-Chart zu bröckeln. Ein Kopf-Schulter-Muster hat sich gebildet. Die Nackenlinie dieses Musters liegt nun bei der 60.000-USD-Zone. Dadurch ist dieses Niveau kurzfristig die wichtigste Unterstützung.
BTC Struktur: TradingView
Diese technische Schwäche entsteht, während Miner weiterhin stark verkaufen. Glassnode-Daten zeigen, dass der Wert für die Netto-Positionsänderung der Miner vom 9. Januar bis zum 23. Februar durchgehend negativ geblieben ist. Dieser Zeitraum von 46 Tagen ist die längste ununterbrochene Kapitulationsphase der Miner im Jahresvergleich. Der Höhepunkt davon wurde am sechsten Februar erreicht – zwei Tage, nachdem der Bitcoin-Kurs um die 60.400 USD seinen Tiefpunkt erreichte.
Phase der Miner-Kapitulation: Glassnode
Miner-Kapitulation bedeutet, dass Miner mehr Bitcoin verkaufen, als sie ansammeln. Das passiert meistens nicht, um Gewinne zu sichern. Häufig stecken finanzielle Probleme dahinter.
Das exklusive Dune-Dashboard von BeInCrypto zeigt zudem Gründe für diese Veränderung. Der Umsatz im Bitcoin-Netzwerk, der die Transaktionsgebühren aller Miner anzeigt, ist im letzten Jahr stark eingebrochen. Die monatlichen Gebühren sind von 194 BTC im Mai 2025 auf nur 65 BTC im Februar 2026 gefallen. Das bedeutet: fast zwei Drittel weniger Einkommen für die Miner.
Miner-Einkommen sinkt: Dune
Da die Einnahmen sinken und der Bitcoin-Kurs zurückgeht, haben Miner weniger Gründe, Bitcoin zu halten. Deshalb müssen sie ihre Reserven verkaufen, wodurch noch mehr Coins auf den Markt kommen. Der anhaltende Verkaufsdruck schwächt folglich die Struktur von Bitcoin erneut. Allerdings sind nicht nur die Miner betroffen.
Auch die Nachfrage von Institutionen wird immer schwächer. Dadurch steigen die Risiken rund um die wichtige 60.000-USD-Unterstützung.
ETF-Abflüsse und realisierter Kurs stützen Bitget-CEO: Warnung vor kritischer Unterstützung
Das Interesse von Institutionen via Bitcoin-ETFs hat sich in den vergangenen Wochen deutlich abgeschwächt. Der Kurs hat jetzt schon sechs Wochen in Folge Abflüsse bei den ETFs verzeichnet. Das ist die längste Phase mit solchen Wochen-Abflüssen, seit die Bitcoin-ETFs gestartet wurden.
Diese Abflüsse zeigen, dass große Anleger ihre Positionen eher verringern, statt neue Coins zu kaufen.
Schwache ETF-Zuflüsse: SoSo Value
Bitget CEO Gracy Chen sprach gestern direkt über diese angespannte Lage, kurz bevor der Bitcoin-Kurs unter 63.000 USD fiel. So erklärte sie:
„Heute handelt Bitcoin im Bereich von 64.000 bis 66.000 USD und wir glauben, dass vor allem makroökonomische Faktoren den Kurs beeinflussen. Der Verkaufsdruck ist weiter spürbar und stark. Der Coin reagiert jetzt sehr empfindlich auf Schlagzeilen, und die jüngsten Turbulenzen rund um Zölle verschärfen die Unsicherheit noch mehr.“
Sie nannte zudem die wichtigste Marke aktuell:
„Aus technischer Sicht sind die 60.000 USD bislang die zentrale Unterstützung. Falls der Kurs durch ein starkes Ereignis, oder anhaltende ETF-Abflüsse nach unten rutscht, könnte der Coin sogar auf 50.000 USD fallen. Dort ist die Liquidität hoch und die Unterstützung ebenfalls stark. Daher erwarten wir von beiden Marken eine Gegenbewegung nach oben und einen neuen Versuch nach oben.“
Ihre Aussagen zeigen, wie eng ETF-Ströme und globale Entwicklungen nun mit der Struktur von Bitcoin verbunden sind. Dieses Risiko wird sogar noch deutlicher, wenn man es mit dem realisierten Kurs vergleicht.
Der realisierte Kurs liegt im Moment nahe bei 54.700 USD. Dieses Niveau bildet die durchschnittlichen Gesamtkosten aller im Umlauf befindlichen Bitcoin ab. In der Vergangenheit hat sich der Kurs oft in der Nähe dieses Wertes stabilisiert, weil er die durchschnittlichen Haltekosten am Markt widerspiegelt.
Realisierter Bitcoin-Kurs: Glassnode
Falls die Nachfrage nach Bitcoin-ETFs weiter sinkt und der Kurs die Marke von 60.000 USD verliert, könnte der realisierte Kurs die nächste wichtige Unterstützungszone werden. Deshalb ist der aktuelle Bereich für den BTC-Kurs besonders wichtig.
Diese Bitcoin-Kursmarken zeigen, warum die 60.000-USD-Zone jetzt entscheidend ist
Die jüngsten Kursbewegungen von Bitcoin zeigen, wie wichtig die 60.000 USD Zone ist, wie es auch die Bitget CEO betonte. Dieses Niveau diente am 6. Februar schon einmal als Unterstützung; zu dieser Zeit fand die größte Miner-Kapitulation im aktuellen Zyklus statt. Zudem stimmt dieses Level nun mit einer wichtigen Fibonacci-Retracement-Zone bei etwa 60.100 USD überein.
Durch diese Überschneidung ist dieser Bereich sowohl psychologisch als auch technisch wichtig. Wenn Bitcoin über dieser Zone bleibt, könnte der Kurs sich stabilisieren und einen erneuten Anstieg versuchen.
Geht der Kurs jedoch klar unter 60.000 USD, wäre das ein Bestätigen des „Head-and-Shoulders“-Abwärtssignals. Nach dem Muster und den technischen Retracement-Marken könnte das dazu führen, dass es auf 54.800 USD abwärts geht. Diese Marke liegt fast genau beim realisierten Bitcoin-Kurs.
Analyse zum Bitcoin-Kurs: TradingView
Die Warnung von Gracy Chen zeigt erneut, warum diese Zone so wichtig ist. Sie meint, dass die 60.000 USD eine zentrale Unterstützung bleiben, besonders wenn ETFs weiter verkauft werden. Das passt gut zur aktuellen technischen Lage von Bitcoin, die entscheidend ist.
Überwindet BTC die wichtige Hürde von 63.300 USD, wäre der nächste Widerstand bei 65.400 USD. Dennoch bleibt ein kompletter Richtungswechsel hin zu einer bullischen Struktur aktuell eher unwahrscheinlich.
Die Kapitulation der Miner sorgt weiterhin für mehr Angebot, während die Verkäufe bei ETFs zeigen, dass große Investoren weniger einsteigen. Solange sich dieser Druck nicht entspannt, bleibt die Marke von 60.000 USD die Grenze zwischen Stabilisierung und einer stärkeren Korrektur.
ZachXBT sorgt mit mysteriösem Post für Wetten in Höhe von 2 Mio. USD auf Polymarket
Ein geheimnisvoller Beitrag vom Blockchain-Ermittler ZachXBT hat für viel Wetten auf Polymarket gesorgt. Dort wurden über 2,2 Millionen USD auf die Frage gehandelt, welche Krypto-Firma er in einer baldigen Insiderhandel-Ermittlung aufdecken wird.
ZachXBT schrieb auf X, dass am 26. Februar eine „große Ermittlung“ veröffentlicht wird. Es geht um eines der profitabelsten Krypto-Unternehmen, dem insiderhandel vorgeworfen wird. Er nannte die Firma bisher aber nicht.
Schon wenige Stunden später schlossen viele Trader Wetten ab. Auf Polymarket liegt Meteora aktuell ganz vorn. Dahinter folgen MEXC, Pump.fun und World Liberty Financial (WLFI).
Deshalb setzen Polymarket-Trader jetzt auf Meteora und MEXC
Meteora steht im Fokus, weil es eine Plattform auf Solana ist, die für den Handel mit vielen Memecoins und deren Liquidität genutzt wird.
Zudem gab es in der Community Diskussionen über politisch verbundene Memecoins, zu denen auch Trump-bezogene Token zählen.
ZachXBTs Beitrag löst große Wetten aus. Quelle: Polymarket
MEXC steht auf der Liste, weil die Plattform immer wieder in den sozialen Medien im Zusammenhang mit Listings, Whale-Aktivitäten und möglichen Insiderhandel-Mustern bei Memecoins genannt wird.
Das beweist zwar kein Fehlverhalten, erklärt aber, warum viele schnell auf MEXC als möglichen Kandidaten gewettet haben.
Pump.fun sorgt für Aufsehen: Wale nehmen die Plattform ins Visier
Auch auf Pump.fun wurden viele Wetten gesetzt, weil die Plattform eine wichtige Rolle beim Start neuer Memecoins spielt.
In der Community gab es stärkere Überprüfungen rund um die Aktivitäten von frühen Wallets, Sniping und die Frage, ob einige Nutzer beim Launch unfair Vorteile hatten.
Außerdem gibt es Gerüchte, dass Hayden Davis einer der ersten großen Investoren beim Start des PUMP-Tokens gewesen sein könnte.
Doch Pump.Fun wies diese Behauptungen später als haltlos zurück.
Solange keine direkten Beweise oder offiziellen Ergebnisse vorliegen, bleiben diese Gerüchte reine Spekulation am Markt.
World Liberty Financial neu gelistet nach USD1-Depeg-Schock
WLFI kam vermutlich ins Gespräch, nachdem USD1 am 23. Februar kurzzeitig seine USD-Bindung verloren hatte, sich dann aber wieder erholte.
WLFI sprach von einer gezielten Attacke. Hacker hätten Konten von Mitgründern übernommen, Angst verbreitet und Short-Positionen eröffnet.
Dieser Vorfall und neue Gerüchte um WLFI sowie politisch verbundene Krypto-Projekte sorgten zusätzlich dafür, dass diese Firma ins Visier der Trader rückte.
Momentan spiegelt der Markt auf Polymarket nur die Stimmung und Spekulation wider, nicht aber eine Bestätigung, welche Firma ZachXBT tatsächlich aufdecken wird.
3 Token-Unlocks, die du in der letzten Februarwoche 2026 im Blick haben solltest
In der letzten Februarwoche 2026 stehen Token-Unlocks im Wert von mehr als 317 Millionen USD an. Drei große Projekte – Jupiter (JUP), Humanity (H) und Grass (GRASS) – bringen vorher gesperrte Token in den Umlauf.
Token-Freigaben sind für den Krypto-Markt von großer Bedeutung. Sie beeinflussen die Liquidität, die Kurs-Schwankungen und die Stimmung der Anleger. Im Folgenden findest du die wichtigsten Informationen zu wichtigen, unmittelbaren Freigaben.
1. Jupiter (JUP): Warum dieser Coin unter den Token-Unlocks für Aufsehen sorgt
Freigabedatum: 28. Februar
Anzahl der freizugebenden Token: 253,47 Mio. JUP
Bisher freigegebene Menge: 3,33 Mrd. JUP
Gesamtmenge: 7 Mrd. JUP
Jupiter ist ein dezentraler Liquiditäts-Aggregator auf der Solana-Chain. Das Protokoll sucht auf mehreren DEXes nach den besten Preisen für Token-Tausch und sorgt dabei für möglichst wenig Kursabweichung.
Am 28. Februar werden 253,47 Millionen JUP freigeschaltet. Diese Token sind etwa 36,18 Millionen USD wert. Die Altcoins machen 7,94 Prozent der freigegebenen Menge aus. Das ist deutlich mehr als Jupiters normale monatliche Freigabe von 53,47 Millionen Token.
JUP Krypto Token-Freischaltung im Februar. Quelle: Tokenomist
Jupiter gibt 38,89 Millionen JUP an das Team. Zudem bekommen wichtige Unterstützer 14,58 Millionen JUP-Altcoins.
Die größte Menge, 200 Millionen JUP, ist für Jupuary bestimmt. Das ist Jupiters jährliche Airdrop-Aktion, mit der Nutzer und treue Community-Mitglieder belohnt werden.
2. Humanity (H)
Freigabedatum: 25. Februar
Anzahl der freizugebenden Token: 105,36 Mio. H
Bisher freigegebene Menge: 2,41 Mrd. H
Gesamtmenge: 10 Mrd. H
Humanity (H) ist ein dezentrales Identitätsprotokoll. Es nutzt biometrische Handflächenerkennung, Zero-Knowledge-Proofs und Blockchain, um echte Menschen zu prüfen, ohne deren persönliche Daten preiszugeben. Das Protokoll verwendet einen eigenen Proof-of-Humanity-Mechanismus.
Am 25. Februar werden 105,36 Millionen Token freigegeben. Die Token sind 16,74 Millionen USD wert und machen 4,37 Prozent der freigegebenen Menge aus.
H Krypto Token-Freischaltung im Februar. Quelle: Tokenomist
Das Team teilt die Tokens auf drei Wege auf. Der Ökosystem-Fonds erhält 50 Millionen H. Zusätzlich werden 42,86 Millionen Altcoins als Belohnung für die Identitätsprüfung ausgeschüttet und 12,50 Millionen gehen an das Stiftungskonto.
3. Grass (GRASS): Der Coin für nachhaltige Krypto-Investments
Freigabedatum: 28. Februar
Anzahl der freizugebenden Token: 55 Mio. GRASS
Bisher freigegebene Menge: 416,54 Mio. GRASS
Gesamtmenge: 1 Mrd. GRASS
Grass ermöglicht es Nutzern, ungenutzte Internet-Bandbreite zu Geld zu machen. Durch die Nutzung von Blockchain werden Teilnehmende auf datenschutzfreundliche Weise belohnt. Das fördert ein weltweites Netzwerk für einfache Datenbeschaffung.
Das Projekt gibt am 28. Februar 55 Millionen Token frei. Diese Menge ist etwa 9,33 Mio. USD wert und macht 13,15 Prozent der freigegebenen Gesamtmenge aus.
GRASS Krypto Token-Freischaltung im Februar. Quelle: Tokenomist
Die gesamten 55 Millionen freigegebenen Token erhalten die Beitragenden. Außerdem gibt es weitere wichtige Freischaltungen, auf die Anleger in der letzten Februarwoche achten sollten. Es sind unter anderem Plasma (XPL), Kamino (KMNO), EigenCloud (EIGEN) und mehr.
Der USD1-Stablecoin hat am 23. Februar kurzzeitig seine USD-Kopplung und fiel für einen Moment auf etwa 0,994 USD. Jedoch dauerte das Problem nur wenige Minuten an und so handelt der Token wieder fast yum gleichen Wert wie der US-Dollar.
USD1 wird von World Liberty Financial (WLFI) herausgegeben. Das ist ein DeFi-Projekt, das mit Geschäftsleuten in Verbindung steht, die auch Donald Trump und seine Familie kennen. USD1 hat momentan eine Marktkapitalisierung von fast 4,8 Milliarden USD.
USD1-Preischart. Quelle: CoinGecko World Liberty Financial: Stablecoin verliert Bindung – Spekulationen nehmen zu
WLFI hat innerhalb weniger Stunden reagiert. Das Unternehmen erklärt, dass Angreifer mehrere Konten von Mitgründern übernommen, falsche Informationen verbreitet und Short-Positionen eröffnet haben, um von Panikverkäufen zu profitieren.
Obwohl sich der Kurs schnell erholt hat, gab es viele Sorgen in der Krypto-Community.
Einige Nutzer vergleichen das abrupte Depegging mit ersten Warnzeichen, die schon vor dem Absturz von algorithmusbasierten Stablecoins wie TerraUSD im Jahr 2022 zu sehen waren.
Allerdings unterscheidet sich USD1 strukturell. Laut WLFI gibt es eine vollständige 1:1-Deckung. TerraUSD hatte hingegen eine algorithmische Struktur, die auf Arbitrage statt echter Reserven gebaut war.
Derweil gab es unbestätigte Meldungen in sozialen Medien, dass Eric Trump während der Turbulenzen ältere Werbebeiträge zu USD1 gelöscht hat.
Im Internet tauchten Screenshots auf, aber bisher gibt es keine unabhängige Bestätigung dieser Behauptungen.
Unabhängig davon kündigte Blockchain-Ermittler ZachXBT an, diese Woche Erkenntnisse zu angeblichem Insiderhandel bei einem großen Krypto-Unternehmen zu veröffentlichen.
Welche Firma gemeint ist, wurde von ihm nicht genannt. Trotzdem vermuteten einige Nutzer in sozialen Medien, WLFI könne betroffen sein. Dafür gibt es zum jetzigen Zeitpunkt aber keine Belege.
Stablecoins sind stark vom Vertrauen der Nutzer abhängig. Schon kurze Depegs können rasch zu Verkäufen führen, wenn Nutzer Zweifel an der Zahlungsfähigkeit oder den Reserven bekommen.
Die schnelle Erholung von USD1 zeigt, dass Rücknahmen und Liquiditätsmechanismen wie geplant funktioniert haben. Trotzdem wird deutlich, wie rasch die Stimmung auf dem Markt umschlagen kann – besonders bei neuen Stablecoins, die mit bekannten Persönlichkeiten verbunden sind.
Das Unternehmen hat keine technischen Details zu dem mutmaßlichen Angriff veröffentlicht.
Ob das Ereignis nur ein kurzer Schock bleibt oder doch zu einer größeren Vertrauensprobe für USD1 wird, hängt auch von den kommenden Tagen und möglichen Untersuchungsergebnissen ab.
Nansen startet in Bhutans Gelephu Mindfulness City
Die On-Chain-Analyseplattform Nansen baut eine Präsenz in Bhutans Gelephu Mindfulness City (GMC) auf. Dieser Schritt ist ein weiteres Zeichen für das Bestreben des kleinen Himalaya-Königreichs, ein eigenes Ökosystem für digitale Vermögenswerte zu schaffen.
Insgesamt zeigt die Zusammenarbeit, dass Bhutan seinen Plan, ein staatliches Ökosystem für digitale Vermögenswerte von Grund auf zu bauen, weiter beschleunigt. Für Nansen ist das eine Wette darauf, dass genau aus solchen Strukturen das nächste Wachstum kommt.
Keine Verlagerung
Wie am Dienstag bekannt gegeben wurde, will Nansen dafür eine eigene Firma in GMC gründen und ein Team in Bhutan einstellen. Außerdem möchte das Unternehmen vor Ort Analysefähigkeiten entwickeln, um die wachsende Infrastruktur für digitale Vermögenswerte in der Sonderverwaltungszone zu unterstützen.
Es handelt sich nicht um einen Umzug. Nansen-CEO und Mitgründer Alex Svanevik sagte zu BeInCrypto, das Unternehmen behält seinen Hauptsitz in Singapur.
„Wir verlassen Singapur nicht — das ist eine zusätzliche Firma”, sagte Svanevik. „Wir haben uns für GMC entschieden, weil uns die Vision überzeugt hat. Die meisten krypto-freundlichen Staaten passen sich dem an, was es heute gibt. Bhutan baut aber etwas grundsätzlich Neues auf — eine wertorientierte Wirtschaftszone, in der digitale Vermögenswerte von Beginn an Teil des Fundaments sind und nicht nachträglich ergänzt werden.“
Darum ist Bhutan so spannend
GMC ist eine gezielt geschaffene Sonderverwaltungszone im Süden von Bhutan, die auf nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung setzt. Die Region fällt auf, weil sie digitale Vermögenswerte auf staatlicher Ebene integriert hat. Dazu zählt beispielsweise, dass Krypto in den strategischen Reserven gehalten und ein spezieller, regulatorischer Rahmen für diesen Bereich entwickelt wird.
Für Svanevik ist vor allem dieses Engagement auf staatlicher Ebene entscheidend.
„GMC hält Krypto in den strategischen Reserven, hat einen fortschrittlichen, speziell für digitale Vermögenswerte geschaffenen Regulierungsrahmen und echte staatliche Überzeugung dahinter. So etwas ist selten. Wir möchten in diesem Ökosystem Pioniere sein“, sagte er.
Mehr als nur Analyse: Jetzt neue Chancen nutzen
Die Partnerschaft zeigt einen Richtungswechsel in Nansens Strategie. Im Januar brachte das Unternehmen KI-gesteuerte Handelsausführungen auf Base und Solana heraus und startete seinen KI-Agenten im Web. Damit entwickelt sich Nansen von einem Analyse- und Wallet-Labeling-Tool zu einer kompletten On-Chain-Handelsplattform.
„Nansen wird zur KI-basierten Plattform für On-Chain-Investitionen — Analyse, Handelsausführung und KI-Agenten greifen ineinander“, sagte Svanevik. „Im Ökosystem der GMC sind wir damit gut aufgestellt, wenn die Infrastruktur für Verwahrung, Tokenisierung und institutionelle Liquidität wächst.“
Nansen verfolgt derzeit mehr als 500 Millionen markierte Wallet-Adressen auf den großen Blockchains.
Echte Grundlagen statt leere Versprechen
Die Zusammenarbeit mit Nansen ist die jüngste in einer Reihe von Partnerschaften der GMC im Bereich digitale Vermögenswerte — darunter Verwahrungsinfrastruktur, Tokenisierung, institutionelle Liquidität und rechtliche Rahmenbedingungen.
Jigdrel Singay, Vorstandsmitglied bei GMC, beschreibt den Ansatz als bewusst schrittweise.
„In der GMC legen wir Wert darauf, unterstützende Strukturen – Daten, Verwaltung und menschliche Fähigkeiten – zu schaffen, die es ermöglichen, dass Innovation sich auf verantwortungsvolle Weise entwickelt“, sagte Singay.
Svanevik sieht in Bhutans Ansatz eher Zukunftsorientierung als Reaktion auf Entwicklungen.
„Bhutan baut wirklich etwas Neues — eine Jurisdiktion, die für das Finanzwesen der Zukunft gestaltet ist, nicht nachträglich angepasst aus der Vergangenheit“, sagte er.
Genauere Details zu Teamgröße, Büroausstattung und Zeitplan für Einstellungen stehen noch nicht fest. Svanevik sagte, dass die operative Entwicklung in den nächsten Monaten beginnen soll.
Software-Aktien fallen wegen KI-Sorgen – Was bedeutet das für den Bitcoin-Kurs?
Software-Aktien haben derzeit große Probleme an den Märkten, da viele Anleger befürchten, dass Künstliche Intelligenz diese Unternehmen stören könnte.
Auch die allgemeine Schwäche am Aktienmarkt bereitet vielen Sorgen für Bitcoin (BTC). Der Bitcoin-Kurs folgt häufig den Software-Aktien.
Warum fallen Software-Aktien?
Laut dem Global Markets Investor ist das iShares Expanded Tech-Software Sector ETF (IGV) im Februar um 15 % gefallen. Damit steuert es auf das schlechteste Monatsergebnis seit 2008 zu. Das ETF testet jetzt die Tiefs von April 2025 und liegt ungefähr 35 % unter dem Höchststand.
„Software-Aktien erleben ihren schlechtesten Monat seit der Großen Finanzkrise”, hieß es in dem Beitrag.
Künstliche Intelligenz steht im Zentrum des Rückgangs. Anleger verkaufen Aktien von Unternehmen, die durch neue KI-Tools bedroht sein könnten. Zwei wichtige Ereignisse in den letzten Tagen haben die Abwärtsbewegung noch verstärkt.
Am 20. Februar stellte Anthropic „Claude Code Security“ vor – eine neue Funktion, die in Claude Code integriert wurde. Das Tool prüft Code auf Sicherheitslücken und schlägt passende Lösungen vor. Dadurch sollen Probleme gefunden und gelöst werden, die anderen Sicherheitstools oft entgehen.
Die Ankündigung führte zu sofortigen Reaktionen bei Cybersecurity-Aktien. Laut The Kobeissi Letter verlor CrowdStrike 20 Mrd. USD an Marktwert in nur zwei Handelstagen. Auch IBM-Aktien fielen um mehr als 10 %.
„Der Ausverkauf der Software-Aktien setzt sich fort. Besonders Cybersecurity-Aktien sind nach der Veröffentlichung von Anthropics Claude Code Security stark gefallen, weil viele glauben, dass diese neue Funktion die Branche verändert. Es gibt also kein sicheres Versteck bei Software-Aktien. Sogar der Goldman Sachs Korb von angeblich KI-sicheren Software-Aktien kam zuletzt stark unter Druck”, sagte Holger Zschaepitz, leitender Redakteur für Wirtschaft und Finanzen bei der deutschen Zeitung Die Welt und der Sonntagsausgabe Welt am Sonntag.
Der Druck stieg diese Woche erneut, nachdem Citrini Research einen Bericht veröffentlicht hatte. In diesem Bericht wird ein mögliches Szenario entworfen, bei dem im Juni 2028 KI durch Automatisierung die Gewinne der Unternehmen steigert.
Zugleich rechnet der Bericht mit starken Einschnitten bei Bürojobs, einer schwächeren Verbrauchernachfrage, mehr Kreditausfällen und weiteren wirtschaftlichen Problemen.
„Was folgt, ist ein Szenario, keine Vorhersage. Der einzige Zweck dieses Berichts ist es, eine Möglichkeit darzustellen, die bisher kaum beachtet wurde. Wir hoffen, dass man sich nach dem Lesen besser auf mögliche Risiken einstellen kann, wenn KI die Wirtschaft immer mehr verändert”, heißt es im Bericht.
Nach Veröffentlichung dieses Berichts fielen die Kurse von Lieferdienst-, Zahlungs– und Softwareunternehmen.
Steigende Tech-Volatilität setzt Bitcoin-Kurs unter Druck
Die Auswirkungen betreffen nicht nur den klassischen Aktienmarkt. Grayscale stellte fest, dass der Bitcoin-Kurs zuletzt dem Verlauf der US-Software-Aktien sehr stark ähnelt.
Viele Marktteilnehmer betonten die Verbindung zwischen US-Software-Aktien und Bitcoin. Das zeigt, dass sich Bitcoin manchmal wie ein sehr risikoreicher Teil der Tech-Branche verhält und nicht immer als Absicherung dient.
Wenn die Software-Aktien also weiter schwach sind, kann auch Bitcoin unter Druck bleiben. Schwäche bei Wachstumsaktien führt oft zu schwierigeren Finanzbedingungen, geringerem Vermögen, höheren Risiken am Aktienmarkt, mehr Schwankungen und dazu, dass viele ihre risikoreichen Anlagen – wie Kryptowährungen – verkaufen.
Es ist jedoch möglich, dass sich die Entwicklung trennt. Wenn Anleger Bitcoin als Schutz vor Problemen durch KI im Arbeitsmarkt, Geldentwertung oder als Alternative bei politischen Eingriffen wie umfangreichen Finanzhilfen sehen, könnte die enge Verbindung zu den Software-Aktien geringer werden.
Wann erholt sich der Bitcoin-Kurs? Neue Daten zeigen entscheidende Hinweise
Die Erholung von Bitcoin in Zeiten mit großer Marktangst kann für viele Investoren, die zögern, ihr Kapital neu zu verteilen, eine wichtige Bedeutung haben. Allerdings hat der Bitcoin-Kurs bis zur letzten Februarwoche keine klaren positiven Signale gezeigt.
Historische Daten zeigen, wie lange negative Stimmung anhalten kann.
Die nächsten sechs Monate könnten die Geduld der Investoren auf die Probe stellen
Laut Glassnode liefert das Realized Profit/Loss Ratio (90D-SMA) ein wichtiges Signal, um die Marktlage zu bewerten.
Realized Profit zeigt den gesamten Wert in USD aller Coins, die auf der Blockchain zu einem Kurs über den Kaufkosten bewegt wurden. Realized Loss zeigt den gesamten Wert in USD aller Coins, die unter den Kaufkosten bewegt wurden.
Glassnode nutzt einen 90-Tage-Gleitenden Durchschnitt, um die tägliche Schwankung zu glätten. Diese Methode hilft, den Haupttrend des Marktes der letzten drei Monate zu erkennen.
Bitcoin Realized Profit/Loss Ratio (90D-SMA). Quelle: Glassnode
Liegt das Verhältnis über eins, herrschen Gewinne. Der Markt befindet sich dann im Nettogewinn und Investoren verkaufen meist, um Gewinne mitzunehmen. Fällt das Verhältnis unter eins, überwiegen Verluste. Die meisten, die Coins bewegen, erleiden Verluste und geben oft auf. Diese Situation tritt meist in Bärenmärkten auf.
Laut aktuellen Daten fiel das Verhältnis im Februar erstmals seit 2022 unter eins. Historisch hielten solche Phasen durchschnittlich sechs Monate an.
„Das Realized Profit/Loss Ratio (90D-SMA) ist nun unter eins gefallen und bestätigt so den vollständigen Übergang in eine Phase, in der Verluste überwiegen. Historisch hielten Werte unter eins mehr als sechs Monate an, bevor sie sich wieder erholten. Diese Erholung zeigt meist an, dass wieder mehr Liquidität in den Markt fließt”, berichtete Glassnode auf X.
Bärenmärkte der Jahre 2015, 2018 und 2022 folgten diesem Sechs-Monats-Muster. Daher ist es denkbar, dass Bitcoin entweder eine längere Schwächephase erlebt oder bis Ende Q3 dieses Jahres auf niedrigem Niveau bleibt.
Möglicherweise bleibt nur noch ein Monat
Monatliche Daten zeigen allerdings eine andere Sichtweise.
Der Februar könnte den fünften Monat in Folge mit negativem Verlauf beim Bitcoin-Kurs markieren. Die längste negative Reihe bisher dauerte sechs Monate, bevor der Markt abrupt drehte.
Bitcoin-Monatserträge, Quelle: Coinglass
„Es gibt keine Garantien an den Märkten. Aber Phasen großer Angst kommen oft kurz vor einer großen Wendung. Die Geschichte zeigt: Wer in roten Monaten gekauft hat, hat oft das meiste verdient, wenn der Markt zurückkam”, sagte Investor Gayu_BTC auf X.
Dies deutet darauf hin, dass sich der Bitcoin-Kurs bereits im April erholen könnte. Das wäre deutlich schneller als die Schätzung von Glassnode.
Betrachtet man statt der Zeitdauer die Stärke der Rückgänge, zeigen Statistiken, dass Käufer auf niedrigem Niveau gute Chancen haben könnten.
„Bitcoin ist 47 Prozent vom Allzeithoch gefallen. Wer historisch bei minus 50 Prozent gekauft hat, lag zu 90 Prozent innerhalb eines Jahres im Gewinn, oft bei plus 95 Prozent. Bei minus 70 Prozent gab es stets Gewinn, mindestens plus 25 Prozent, niemals einen Verlust”, teilte das Konto auf X mit.
Die jüngste Analyse von BeInCrypto betont zudem, wie wichtig die 60.000-USD-Marke ist. Fachleute sehen diesen Kurs als wichtige Grenze, um den Trend des Bitcoin-Kurses in den kommenden Monaten einschätzen zu können.
Crypto.com erhält wie Ripple vorläufige OCC-Genehmigung für Trust-Bank-Lizenz
Crypto.com hat eine vorläufige Genehmigung vom Office of the Comptroller of the Currency (OCC) bekommen, um eine nationale Trustbank zu gründen.
Mit diesem Schritt gehört die Krypto-Börse und Finanzplattform zu einer wachsenden Gruppe von Kryptofirmen, die im letzten Jahr ähnliche Genehmigungen erhalten haben.
Crypto.com erhält vorläufige OCC-Genehmigung für Nationale-Trustbank-Lizenz
Wie zuvor von BeInCrypto berichtet, stellte Crypto.com im Oktober 2025 einen Antrag auf eine nationale Trustbank-Lizenz. Die OCC hat die vorläufige Genehmigung im Februar 2026 erteilt. Dies ist ein wichtiger Meilenstein für das Unternehmen.
Die vorläufige Genehmigung ist nur eine erste Phase im Lizenzverfahren ist. Der Antragsteller muss noch alle rechtlichen und betrieblichen Anforderungen der OCC erfüllen, bevor eine vollständige Genehmigung erteilt wird.
„Crypto.com hat heute bekanntgegeben, dass es eine vorläufige Genehmigung vom Office of the Comptroller of the Currency (OCC) erhalten hat, um Foris Dax National Trust Bank, auch bekannt als Crypto.com National Trust Bank, zu gründen”, heißt es in der Mitteilung.
Crypto.com betonte, dass diese Genehmigung keine Auswirkungen auf die laufenden Geschäfte der Crypto.com Custody Trust Company hat. Diese wird weiterhin als qualifizierter Verwahrer vom New Hampshire Banking Department als nicht-einlagenführende Trustbank überwacht.
„Diese vorläufige Genehmigung zeigt erneut, wie ernst wir das Thema Compliance nehmen und dass wir unseren Kunden die sicheren und vertrauenswürdigen Dienste bieten wollen, die sie von Crypto.com erwarten. Dieser Meilenstein bringt uns einen großen Schritt näher, wichtigen Unternehmen eine zentrale Lösung als qualifizierter Verwahrer unter strengster staatlicher Kontrolle zu bieten”, sagte Kris Marszalek, Mitgründer und CEO von Crypto.com.
Auch Firmen wie Ripple, Circle, Paxos und Fidelity Investments haben im Dezember 2025 vorläufige Genehmigungen für nationale Trustbank-Lizenzen erhalten. BitGo ist hingegen schon weiter. Sie erhielten Ende des vergangenen Jahres die vollständige Genehmigung vom OCC, um aus ihrer staatlichen Trustbank eine nationale Trustbank zu machen.
Außerdem hat die Tochterfirma des DeFi-Projekts World Liberty Financial, das von Trump unterstützt wird, im Januar ihren Antrag beim OCC eingereicht, um die World Liberty Trust Company, National Association (WLTC) zu gründen. Die neue Institution soll als nationale Trustbank arbeiten und sich vor allem auf Stablecoin-Aktivitäten konzentrieren.
Der Schritt von Krypto-Firmen hin zu Banken mit bundesweiter Lizenz zeigt, dass sich Krypto-Unternehmen immer stärker in das US-Finanzsystem einbinden. Eine nationale Trustbank-Lizenz verschafft ihnen rechtlichen Status auf Bundesebene, verbessert die Möglichkeiten zur Verwahrung und kann das Vertrauen von großen Unternehmen stärken. Die Aufsicht durch die OCC sorgt für mehr Kontrolle auf nationaler Ebene.
Allerdings gibt es auch Bedenken in diesem Zusammenhang. Die American Bankers Association (ABA) und die Independent Community Bankers of America (ICBA) sind gegen die vorläufigen Genehmigungen der OCC und warnen, dass mehr Krypto-Banken die Grenzen des US-Bankensystems verwischen und neue Probleme schaffen könnten.
WLFI-Kurs fällt nach 1-USD-Schock – Bringen 35 Mio. USD von Walen die Wende?
World Liberty Financial (WLFI) ist in den letzten 24 Stunden fast acht Prozent gefallen. Nach dem Schock um den USD1 zeigt sich Schwäche. Der mit der Trump-Familie verbundene Stablecoin verlor an Wert und löste Panik im Ökosystem aus. Dies wirkt sich weiterhin negativ auf den WLFI-Kurs aus.
Dieser Rückgang kommt zu einem wichtigen Zeitpunkt, denn WLFI hatte gerade ein bullisches Ausbruchsmuster ausgebildet. Jetzt, da große Inhaber kaufen und der Verkaufsdruck abnimmt wird, steht der Token an einem entscheidenden Punkt.
Mar-a-Lago-Rally verliert an Schwung: USD-1-Schock und RSI-Divergenz sorgen für WLFI-Rücksetzer
Die aktuelle Volatilität von WLFI begann beim Mar-A-Lago-Krypto-Event. Zwischen dem 16. und 18. Februar stieg der Kurs um 32 Prozent. Dieser Anstieg bildete den Tassen-Teil eines sogenannten Tassen-mit-Henkel-Musters. Das ist ein bullisches Muster, bei dem der Kurs steigt, kurz pausiert, dann fällt und anschließend einen Ausbruch versucht.
Allerdings gab es Warnsignale vor dem Absturz.
Der Relative-Stärke-Index (RSI) misst die Stärke der Kursbewegung von 0 bis 100. Zwischen dem 3. und 18. Februar stieg der RSI an, während der allgemeine WLFI-Trend aber schwach blieb. Das führte zu einer versteckten bearishen Divergenz.
WLFI-Kursstruktur: TradingView
Versteckte bearishe Divergenz tritt auf, wenn die Dynamik steigt, der Kurs jedoch nicht mitzieht. Dies ist oft ein Zeichen, dass eine Rallye scheitern und eine Korrektur folgen kann.
Diese Korrektur wurde nach der kurzzeitigen Schwäche des WLFI-Stablecoins USD1 stärker. Dafür könnte eine gezielte Attacke verantwortlich sein.
Nach diesem Schock fiel WLFI um etwa 17 Prozent. Damit entstand der Henkel des Musters und der Großteil der vorherigen Gewinne wurde wieder verloren. Allerdings wurde dieser Rückgang nicht durch großangelegten Anlegerverkauf ausgelöst, was nach solchen Stimmungsschocks normalerweise passiert.
Leverage-Flush und 35-Millionen-USD-Wal-Käufe zeigen geheime Akkumulation
Der starke Kursrückgang hing direkt mit dem Abbau von Hebelpositionen zusammen und nicht damit, dass langfristige Investoren ausgestiegen sind.
Mit Hebel können Trader Geld leihen, um größere Positionen einzugehen. Die Finanzierungsrate zeigt, ob gehebelte Trader auf Kurssteigerungen oder Kursverluste setzen. Am 18. Februar, beim Hoch des WLFI-Kurses und der positiven Stimmung nach dem Mar-A-Lago-Event, lag das offene Handelsvolumen bei fast 245 Millionen USD.
Nach dem 18. Februar wurde die WLFI-Finanzierungsrate negativ und das offene Handelsvolumen brach stark ein.
Diese Entwicklung bestätigt einen sogenannten Leverage-Flush. Dies passiert, wenn bullische Positionen durch Zwangsliquidation geschlossen werden. Dadurch fällt der Kurs schnell, obwohl langfristige Investoren nicht aktiv verkaufen.
Zur gleichen Zeit begannen große Halter zu kaufen.
Die größten WLFI-Halter, also Wallets mit mehr als einer Milliarde Token, erhöhten ihren Bestand ab dem 19. Februar von 8,23 auf 8,56 Milliarden WLFI. Das bedeutet, sie haben rund 330 Millionen WLFI angesammelt. Beim aktuellen Kurs entspricht das etwa 35 Millionen USD, die sie gekauft haben.
WLFI Wale: Santiment
Diese Käufe fanden statt, während der Kurs fiel. Das zeigt normalerweise Vertrauen in eine spätere Erholung. Außerdem ist damit klar, dass es kein größerer Spot-Verkauf war.
Auch das Verkaufen durch kleine Investoren nimmt deutlich ab. Die Zuflüsse auf Börsen, also wie viele Token an Börsen zum Verkauf gesendet werden, sind stark gesunken. Am 19. Februar waren es noch 128 Millionen WLFI, mittlerweile sind es nur 8,9 Millionen – fast 93 Prozent weniger. Weniger Zuflüsse bedeuten, dass weniger Investoren verkaufen möchten.
Insgesamt zeigen diese Signale, dass der Kursrückgang des World Liberty Financial-Tokens vor allem durch Liquidationen und nicht durch tatsächliche Verkäufe ausgelöst wurde.
Stimmung erholt sich – jetzt werden kritische WLFI-Kursmarken sichtbar
Auch die Stimmung unter den Anlegern spiegelt diese Veränderung wider. Die positive Stimmung rund um WLFI hatte sich bereits Anfang dieses Monats verschlechtert, als der Kurs fiel. Während der Mar-A-Lago-Rallye verbesserte die Stimmung sich kurz, fiel aber nach dem USD1-Schock wieder ab.
Seit dem 22. Februar verbesserte sich die Stimmung wieder, nachdem sie fast auf 0 gefallen war. Diese Erholung zeigt, dass das Vertrauen langsam zurückkehrt, da die Panik nachlässt.
Positive Stimmung leidet: Santiment
Allerdings ist die Stimmung immer noch viel niedriger als zu den Hochs Anfang Februar bei rund 21 und dem jüngsten Mar-a-Lago-Anstieg, als der Wert 11 erreichte. Diese gemischte Stimmung zeigt sich nun direkt in der Preisstruktur von WLFI.
WLFI steht nun an einer wichtigen technischen Marke. Damit tatsächlich ein Ausbruch und keine reine Erholung bestätigt wird, muss der Kurs über 0,125 USD steigen. Diese Marke ist die „Nackenlinie“ des Cup-and-Handle-Musters. Ein Ausbruch nach oben würde Stärke zeigen und könnte WLFI in Richtung 0,166 USD und möglicherweise 0,200 USD treiben, wenn weiterhin gekauft wird.
Es bestehen jedoch weiterhin Risiken nach unten. Fällt WLFI unter 0,101 USD, schwächt dies das Muster deutlich. Ein Absturz unter 0,095 USD würde das bullische Setup vollständig ungültig machen und auf stärkere Verluste hinweisen.
WLFI-Kursanalyse: TradingView
Derzeit sieht es so aus, als wäre der letzte Rückgang eher durch gehebelte Liquidationen als durch echtes Verkaufen ausgelöst worden.
Whale-Akkumulation und sinkende Zuflüsse zu Börsen zeigen, dass starke Hände weiterhin kaufen. Ob der Token mit Trump-Familien-Bezug nun ausbricht oder fällt, hängt davon ab, ob Käufer den wichtigen Widerstand zurückerobern und so nach dem USD-1-Schock das Vertrauen stärken können.
Step Finance und SolanaFloor stellen nach schwerem Hack Betrieb ein
Step Finance und SolanaFloor, zwei frühe Plattformen aus dem Solana-Ökosystem, haben bekannt gegeben, dass sie ab sofort ihren Betrieb einstellen. Grund ist ein Hack des Step Finance-Tresors Ende Januar.
Step Finance hat nach dem Angriff versucht, Gelder zu bekommen oder sich übernehmen zu lassen, konnte aber keine Lösung finden.
Solanas erste Plattformen vor dem Aus: Tragischer Abschied vom Ökosystem
Die Schließung betrifft auch Remora Markets, eine weitere Plattform, die mit Step verbunden ist.
Step arbeitet an einem Rückkauf für STEP-Inhaber. Dafür nutzen sie eine Momentaufnahme vor dem Vorfall. Für Remora-rToken-Inhaber wird es einen Austauschprozess geben. Remora-Token bleiben im Verhältnis eins zu eins gedeckt.
Step Finances’ STEP Token ist nach dem jüngsten Hack eingebrochen. Quelle: CoinGecko
SolanaFloor wird keine neuen Inhalte mehr veröffentlichen. Allerdings bleiben die bisherige Webseite, Videos und Newsletter als Archiv online.
Das Medium erklärte, es habe nach den Ereignissen um die Mutterfirma Step Finance versucht, weiterzumachen, fand jedoch keinen Weg dafür.
Die Schließungen kommen nach einem großen Hack, der Ende Januar bekannt wurde. Damals wurde der Tresor von Step Finance leergeräumt und das Vertrauen stark erschüttert.
Der Angriff betraf offenbar Geräte von Führungskräften, sodass die Angreifer Zugang zu den Tresor-Wallets erhielten und es dadurch zu einem Verlust von mehreren Mio. SOL kam.
Dieser Angriff war ein Todesstoß, da Step Finance auf die Gelder im Tresor angewiesen war, um den Betrieb und das Wachstum im Ökosystem zu sichern.
Nach dem Hack ist der Wert des STEP-Tokens eingebrochen und die Firma hatte immer mehr Probleme, ihre Finanzen zu stabilisieren und mehrere Produkte weiter zu führen.
Step Finance war eine der ersten DeFi-Infrastruktur-Firmen auf Solana. Sie bauten ein bekanntes Portfolio-Dashboard, mit dem Nutzer Wallets, Erträge, LPs und viele On-Chain-Aktivitäten auf Solana verfolgen konnten – alles an einem Ort.
Für viele in den Wachstumsjahren von Solana war Step eine zentrale Anlaufstelle.
SolanaFloor spielte eine andere, aber ebenso wichtige Rolle. Die Plattform wurde zu einem der sichtbarsten Medien- und Analyseangebote rund um Solana. Sie berichtete über neue Projekte, Markttrends, NFTs, DeFi und aktuelle Entwicklungen.
Gemeinsam bedeuten die Schließungen das Ende von zwei bekannten Marken im Solana-Ökosystem.
Der Kurs von XRP steht weiter unter Druck, weil ein anhaltender Abwärtstrend die kurzfristige Entwicklung bestimmt. Der Token schafft es seit Monatsbeginn nicht, den fallenden Widerstand zu durchbrechen. Diese lange Schwäche sorgt zudem für Unsicherheit im restlichen Krypto-Markt.
Trotz des Rückgangs sehen einige Anleger die aktuellen Kurse als gute Einstiegschance. Sie glauben, dass dies die Grundlage für eine mögliche Erholung bildet.
Ist das Tief jetzt erreicht?
On-Chain-Daten zeigen, dass der durchschnittliche Kaufpreis von XRP jetzt über dem aktuellen Marktpreis liegt. Das bedeutet, viele Halter stehen momentan im Minus. Liegt der Marktpreis unter dem durchschnittlichen Kaufpreis, gilt der Coin historisch oft als unterbewertet. Dies kann ein Signal für ein mögliches Tief sein.
Frühere Zyklen zeigen außerdem, dass der Coin selten lange in dieser Zone bleibt. In ähnlichen Situationen gab es schnell eine starke Kurserholung. Zwar ist nichts garantiert, aber die Erfahrungen aus der Vergangenheit legen nahe, dass solche Phasen der Unterbewertung oft für verstärkte Käufe und neues Interesse sorgen.
XRP durchschnittlicher Kaufpreis. Quelle: Glassnode So verhalten sich XRP-Investoren aktuell
Trotz der Vorsicht im Markt bleiben institutionelle Anleger besonders aktiv. In der Woche bis zum 20. Februar haben Institutionen XRP im Wert von 3,5 Mio. USD aufgestockt. Damit stiegen die Zuflüsse im laufenden Monat auf 105 Mio. USD. Das ist mehr als bei Bitcoin oder Ethereum, wo es netto Abflüsse gab.
Die anhaltende Nachfrage von Institutionen zeigt, dass sie eher strategisch handeln als spekulativ. Professionelle Investoren setzen oft dann Kapital ein, wenn die Kurse schwächeln. Bleiben diese Zuflüsse bestehen, sorgt das für Liquidität und festigt die Basis für eine Kursstabilisierung.
XRP institutionelle Zuflüsse. Quelle: CoinShares
Große Halter zeigen ebenfalls Vertrauen in die langfristigen Aussichten des Coins. Wallets mit 10 bis 100 Mio. XRP haben in der vergangenen Woche über 170 Mio. Token zugekauft. Das geschah, während der Kurs um 9 Prozent fiel.
Käufe bei fallenden Kursen zeigen Überzeugung bei großen Wallets. Auch wenn der Zuwachs nicht extrem hoch ist, ist das Timing dennoch wichtig. Koordinierte Akkumulation von Walen und Institutionen kann den verfügbaren Vorrat verringern und einen späteren Kursanstieg unterstützen.
XRP Whale-Bestände. Quelle: Santiment Diese Kursmarken solltest du jetzt im Blick behalten
Der Kurs von XRP liegt beim Schreiben des Artikels bei 1,32 USD und bleibt damit unter einer fallenden Trendlinie seit Monatsbeginn. Das Asset stößt weiterhin an einen technischen Widerstand. Verbessert sich die allgemeine Stimmung am Markt nicht klar, könnte XRP kurzfristig Schwierigkeiten haben, weiter zu steigen.
Nachdem XRP die Unterstützung bei 1,36 USD verloren hat, blickt der Coin jetzt auf 1,28 USD als nächste wichtige Marke. Die allgemeine Lage wurde durch den 15-Prozent-Zollaufschlag von US-Präsident Donald Trump noch schwieriger. Die Risikobereitschaft am Markt sinkt, was auch digitale Assets trifft. Anhaltender Druck könnte XRP auf 1,28 USD oder sogar 1,21 USD drücken.
XRP Kursanalyse. Quelle: TradingView
Doch eine Erholung an den Weltmärkten könnte die Stimmung drehen. Zudem könnten die laufenden Käufe der Wale und die institutionellen Zuflüsse Versuche zur Erholung stützen. Ein Ausbruch über die fallende Trendlinie wäre ein Zeichen für mehr Stabilität. Schafft XRP den Sprung über den Widerstand bei 1,47 USD, wäre das negative Szenario hinfällig und eine bullische Entwicklung möglich.
Upbits neue Listings: Zwei Altcoins mit Kurssprüngen im zweistelligen Prozentbereich
Upbit, die größte Krypto-Börse in Südkorea, hat angekündigt, zwei neue Altcoins zu listen. Die Plattform teilte mit, dass sie den Handel für Seeker (SKR) und Espresso (ESP) als Spot anbieten wird.
Außerdem wird Bithumb ESP heute ebenfalls listen. Nach den Ankündigungen zum Listing stiegen die Kurse beider Token stark an. Die Kurse legten im zweistelligen Prozentbereich zu, weil das Handelsinteresse stieg.
Upbit und Bithumb nehmen neue Token ins Angebot auf
Laut Upbits Mitteilung kann SKR mit drei Paaren gehandelt werden: koreanischer Won (KRW), Bitcoin (BTC) und Tether (USDT). Die Börse wird den Spot-Handel um 16:00 Uhr koreanischer Standardzeit (KST) am 24. Februar starten. Ein- und Auszahlungen werden innerhalb von 90 Minuten nach der Ankündigung möglich sein.
„Ein- und Auszahlungen sind nur über das angegebene Netzwerk (SKR-Solana) möglich. Bitte prüfe das Netzwerk vor einer Einzahlung. Die von Upbit unterstützte Vertragsadresse für SKR ist: SKRbvo6Gf7GondiT3BbTfuRDPqLWei4j2Qy2NPGZhW3. Bestätige die Vertragsadresse, wenn du SKR einzahlst oder abhebst”, teilte die Börse mit.
In einer separaten Mitteilung kündigte Upbit an, ESP in den KRW-, BTC- und USDT-Märkten zu listen. Der Handel soll heute um 17:00 Uhr KST beginnen.
Auch Bithumb kündigte an, ESP im KRW-Markt zu listen. Die Börse sagte, dass Ein- und Auszahlungen innerhalb von zwei Stunden nach der Ankündigung möglich sind. Der Handel startet um 17:00 Uhr KST am 24. Februar. Der Referenzkurs wurde auf 149 KRW festgelegt.
Beide Börsen erklärten vorübergehende Einschränkungen, um die Kursbewegungen in der Anfangszeit zu kontrollieren. Upbit wird Kaufaufträge für etwa fünf Minuten nach Handelsbeginn einschränken.
Verkaufsaufträge, die mindestens 10 Prozent unter dem Schlusskurs des Vortages liegen, werden auch für etwa fünf Minuten begrenzt. Zudem sind für ungefähr zwei Stunden nach dem Beginn des Handels nur Limit-Orders erlaubt.
Bithumb wird Kaufaufträge ebenfalls für fünf Minuten nach Handelsstart beschränken. In diesen fünf Minuten werden Verkaufsaufträge blockiert, die mindestens 10 Prozent unter oder 100 Prozent über dem Referenzkurs liegen. Wie bei Upbit dürfen auch bei Bithumb nur Limit-Orders rund zwei Stunden nach Handelsbeginn eingestellt werden.
Neue Exchange-Listings lassen SKR und ESP-Kurse stark schwanken
Die Listings sorgten für auffällige Kursbewegungen bei beiden Token. Daten zeigen, dass SKR, der native Token des Solana Mobile-Ökosystems, nach der Ankündigung um mehr als 62 Prozent stieg.
Das tägliche Handelsvolumen erhöhte sich um mehr als 700 Prozent. Bithumb machte dabei etwa 33 Prozent des gesamten Handels aus, laut CoinGecko-Daten. Die Zahlen zeigen, dass das Interesse am Handel in Südkorea gestiegen ist.
Seeker (SKR) und Espresso (ESP) Kursentwicklung nach den Listing-Ankündigungen. Quelle: TradingView
Auch ESP erreichte starke Kursgewinne, stieg mehr als 50 Prozent und erreichte ein neues Allzeithoch bei 0,16 USD. Der Token wurde erst diesen Monat eingeführt, ist also neu auf dem Markt. ESP ist der native Token des Espresso Network.
Espresso Network ist ein Blockchain-Protokoll, das eine gemeinsame Schicht für die Reihenfolge und die Bestätigung von Transaktionen für Rollups und andere Chains bereitstellt. Das Ziel ist es, die Skalierbarkeit und Zusammenarbeit zu verbessern, indem die Reihenfolge der Transaktionen über mehrere Netzwerke hinweg koordiniert wird.
Bitcoin Kurs könnte auf 45.000 USD fallen bevor er wieder steigt
Bitcoin-Prognose für Dienstag, 24. Februar 2026: Der Bitcoin Kurs könnte zunächst unter die 50.000 USD Marke fallen, bevor es wieder bergauf geht.
Bereits im Dezember schrieben wir: “Sollte BTC diese Unterstützung bärisch brechen, warten bei rund 78.000 USD und zwischen rund 45.000 USD und 58.000 USD die nächsten signifikanten Fibonacci Unterstützungsniveaus.” Nun ist Bitcoin nicht mehr weit davon entfernt.
Bitcoin Kursprognose jetzt auch als Video!
Nach 52,5 % Kurssturz: fällt der Bitcoin Kurs noch tiefer?
Der BTC Kurs ist bereits über 52,5 % gefallen und scheint dabei jetzt die 50-Monate-EMA Unterstützung bei rund 65.300 USD bärisch zu brechen. Damit warten bei rund 45.000 USD und 58.000 USD die nächsten signifikanten Fibonacci Unterstützungen.
Sofern sich Bitcoin über der Golden Ratio bei rund 45.000 USD hält, bleibt der überliegende Aufwärtstrend bullisch intakt. Ansonsten befindet sich Bitcoin in einem neuen Bärenmarkt.
Davon abgesehen weist das Histogramm des MACDs einen Abwärtstrend auf und die MACD Linien sind im Monatschart bärisch überkreuzt. Zeitgleich nimmt der RSI eine neutrale Position ein und gibt weder bullische noch bärische Signale.
Bitcoin Preis Chart von Tradingview Der BTC Kurs könnte an der Golden Ratio Unterstützung bullisch abprallen
Sollte der Kurs bullisch abprallen, warten bei rund 85.220 USD und bei rund 101.00 USD die nächsten signifikanten Fibonacci Widerstände. Erst mit dem Bruch der Golden Ratio bei rund 101.000 USD ist die Korrekturphase beendet.
Dann könnte Bitcoin das ATH bei rund 126.000 USD anvisieren oder gar übersteigen. Davon abgesehen geben die Indikatoren gemischte Signale im Wochenchart.
Das Histogramm des MACDs tickt seit einigen Wochen bärisch tiefer und auch die MACD Linien sind bärisch überkreuzt. Der RSI bewegt sich hingegen in überverkauften Regionen und die EMAs weisen noch ein Golden Crossover auf, womit der Trend mittelfristig bullisch bestätigt bleibt.
Bitcoin Preis Chart von Tradingview Noch befindet sich der Bitcoin Kurs in einem Bullentrend
Im Tageschart haben die EMAs hingegen bereits ein Death Cross geformt, womit der Trend kurz- bis mittelfristig bärisch bestätigt ist. Darüber hinaus tickt das Histogramm des MACDs seit gestern bärisch tiefer.
Zeitgleich sind die MACD Linien aber noch bullisch überkreuzt, wobei der RSI an überverkauften Regionen grenzt. Sollte Bitcoin bis zur Golden Ratio Unterstützung bei rund 45.000 USD korrigieren, impliziert das ein Abwärtspotenzial von rund 31 %.
Bitcoin Preis Chart von Tradingview Der 50-4H-EMA fungiert als signifikanter Widerstand für den Bitcoin Kurs
Auch im 4H-Chart haben sich die EMAs bärisch überkreuzt. Das Death Cross der EMAs bestätigt den Trend kurzfristig bärisch. Zudem sind die MACD Linien derzeit bärisch überkreuzt und das Histogramm des MACDs weist einen Abwärtstrend auf.
Der RSI bewegt sich dabei in neutralem Gebiet und gibt weder bullische noch bärische Signale. Derzeit stößt der BTC Kurs am 50-4H-EMA bei rund 67.310 USD auf signifikanten Widerstand.
Bitcoin Preis Chart von Tradingview Der Bitcoin Kurs fällt derzeit stärker als der Krypto-Markt
Die Bitcoin Dominanz setzt die Abwärtsbewegung fort. Das bedeutet, dass der BTC Kurs derzeit stärker fällt als der Krypto-Markt. Zudem weist das Histogramm des MACDs im Monatschart einen klaren Abwärtstrend auf und die MACD Linien sind bärisch überkreuzt.
Währenddessen gibt der RSI weder bullische noch bärische Signale. So konnte die Bitcoin Dominanz den 0,382 Fib Widerstand bei rund 60,5 % noch nicht überwinden.
Stattdessen könnte eine Korrekturbewegung in Richtung des 50-Monate-EMA bei etwa 56,7 % oder zur 0,382 Fibonacci Unterstützung bei rund 55,7 % folgen.
Schafft die Dominanz es hingegen bullisch auszubrechen und den 0,382 Fib Widerstand bei rund 60,5 % zu überwinden, wartet bei etwa 63 % der nächste signifikante Fibonacci Widerstand.
Bitcoin Dominanz Chart von Tradingview
Bitcoin wird unter anderem auf diesen Krypto-Börsen gehandelt:
Crypto.com
Coinbase
Bitget
Bybit
Binance
Kraken
KuCoin
OKX
Hier geht es zur letzten BTC Kursprognose vom 13. Februar 2026.
Siehe die vollständige Bitcoin-Kursprognose für 2026 hier.
Warum Michael Saylor Quantencomputer aktuell nicht als größte Gefahr für die Bitcoin-Sicherheit s...
Strategy-Mitgründer und Vorstand Michael Saylor sagt, dass er Quantencomputer im Moment nicht als größte Bedrohung für die Sicherheit von Bitcoin (BTC) sieht.
Dieses Statement erfolgt, während das Thema Quantencomputer weiter in der Krypto-Community diskutiert wird. Manche sagen, es habe bereits Auswirkungen auf den Bitcoin-Kurs und die Investitionen von großen Unternehmen.
Michael Saylor: Quantenbedrohung für den Bitcoin-Kurs ist kein Risiko
Im Podcast „Coin Stories” von Natalie Brunell sprach Saylor über die wachsenden Sorgen wegen Quantencomputern. Er sagt, die große Cybersecurity-Community sei sich größtenteils einig, dass Risiken durch Quantencomputer erst in ungefähr zehn Jahren ein Thema werden könnten. Saylor sagt auch, es sei kein „Ding in diesem Jahrzehnt“.
„Ob es eine Quantenbedrohung oder ein Quantenrisiko gibt, ist noch nicht entschieden. Aber es gibt sicher keinen Konsens, dass es gerade eine Gefahr gibt oder dass in nächster Zeit eine Gefahr entstehen wird”, meinte er. „Ich glaube nicht, dass die Quanten-Geschichte die größte Bedrohung für die Sicherheit von Bitcoin im Moment ist. Ich denke nicht, dass es so ist.”
Er betont, dass eine große Entwicklung im Bereich Quantencomputer die Branche nicht überraschen würde. Falls eine Quantenbedrohung entsteht, würden weltweit Bankensysteme, das Internet, Geräte für Kunden, Künstliche Intelligenz (KI) und Krypto-Protokolle wie Bitcoin gemeinsam die Software auf quantensichere Verschlüsselung umstellen.
Schon früher meinte Saylor, die größte Gefahr für Bitcoin seien ehrgeizige Leute, die das Protokoll verändern möchten.
„Die Software ändert sich. Es gibt 30 Versionen von Bitcoin Core und Bitcoin gibt es seit 17 Jahren. Rechne dir aus, wie lange das dauert, bis neue Versionen verteilt sind. Die Nodes werden sich weiterentwickeln, die Hardware ändert sich, die Wallets ändern sich, die Börsen passen sich an. Wie wird das passieren? Warte zehn Jahre. Dann wird es eine weltweite Einigung geben, wie man damit umgeht. Gerade gibt es keinen Konsens, weil es keine glaubhafte Bedrohung im Moment gibt”, fügte er hinzu.
Saylor sieht auch keine besondere Gefahr nur für Bitcoin. Große Firmen, Banken und Staaten nutzen ebenfalls digitale Systeme, die bei echten Quantencomputer-Erfolgen gleich betroffen wären.
Firmen wie Google, Microsoft, Apple, Coinbase und BlackRock sowie weltweite Regierungen und große Banken müssten dann das gleiche Problem lösen.
„Wenn oder falls das kommt, wird es Software- oder Hardware-Lösungen geben. Die Krypto-Community ist wirklich die fortschrittlichste Gruppe im Bereich Cybersicherheit”, sagte er. „Ich glaube, dass die Krypto-Sicherheits-Community als Erste die Gefahr erkennen wird und als Erste reagiert. Sie werden vorangehen.”
Von Wall Street bis zu Core-Devs: Krypto bereitet sich auf das Quanten-Zeitalter vor
Auch wenn die technische Gefahr noch weit weg scheint, rechnen viele große Anleger mit Unsicherheit. „Shark Tank“-Investor Kevin O’Leary hat gesagt, dass viele Institute wegen Bedenken rund um Quantencomputer ihre Bitcoin-Investitionen begrenzen.
Christopher Wood, Chefstratege für Aktien bei Jefferies, hat Bitcoin wegen ähnlichen Sorgen aus seinem Musterportfolio entfernt. Gleichzeitig meinen Analysten wie Willy Woo und Charles Edwards, dass Unsicherheit wegen Quantencomputern dazu beiträgt, dass der Bitcoinkurs schwächer als Gold abschneidet.
Während die Diskussion stärker wird, bereiten sich immer mehr Projekte vor. Ethereum will 2026 Quantensicherheit ins Protokoll einbauen. Coinbase und Optimism planen ebenfalls Verbesserungen wegen Quantencomputern.
Bei Bitcoin haben Entwickler den Vorschlag „Bitcoin Improvement Proposal 360 (BIP 360)” in das offizielle BIP-GitHub-Repository übernommen.
Flipster: Expansion in die VAE – Was der Schritt für den Wettbewerb im regulierten Markt bedeutet
Die Vereinigten Arabischen Emirate haben eines der klarsten Regelwerke für Krypto-Börsen geschaffen. In Dubai vergibt die Virtual Assets Regulatory Authority Lizenzen. In Abu Dhabi überwacht die Financial Services Regulatory Authority die Plattformen im Abu Dhabi Global Market. Diese Klarheit zieht internationale Plattformen wie Flipster an, die eine offizielle Erlaubnis anstreben, statt in Grauzonen zu arbeiten.
Erst letzte Woche, am 12. Februar 2026, ist die auf Perpetuals spezialisierte Handelsplattform Flipster diesen Weg gegangen. Sie erhielt eine vorläufige Zustimmung von VARA durch ihre lokale Firma Flipster FZE. Das ist die erste große Zulassung für die Börse in den Vereinigten Arabischen Emiraten und macht den Weg frei für regulierten Spot-Handel. Sobald Flipster die volle Lizenz erhält, folgen wahrscheinlich noch weitere Produkte.
BeInCrypto hat mit Benjamin Grolimund gesprochen, dem General Manager von Flipster FZE. Wir wollten wissen, warum die Vereinigten Arabischen Emirate der erste regulierte Markt für Flipster sind, wie Flipster intern die Standards für mehr Sicherheit erhöht hat und was das für den Wettbewerb zwischen den Börsen im Jahr 2026 bedeutet.
Erfolg durch klare Rahmenbedingungen
Die vorläufige Erlaubnis ist laut Grolimund ein Zeichen dafür, dass Flipster langfristig in den Vereinigten Arabischen Emiraten bleiben möchte. Die klare Regelung dort war ein wichtiger Grund für die Entscheidung.
Grolimund sieht, dass Dubai nicht einfach nur auf Krypto reagiert, sondern eine eigene Aufsichtsbehörde für digitale Werte geschaffen hat. Dort gibt es genaue Erwartungen an die Anbieter. Er sagte BeInCrypto:
„Die Vereinigten Arabischen Emirate verbinden klare Regeln mit wirtschaftlichem Ehrgeiz. Diese Klarheit ist wichtig. Vorhersehbare Regeln sind ein Vorteil, vor allem für eine Börse, die langfristig wachsen will.”
Auch die Lage des Landes spielt eine Rolle. Die Vereinigten Arabischen Emirate verbinden große Finanzplätze in Asien und Europa. Dadurch können Börsen von hier aus mehrere Märkte bedienen. Für eine Plattform, die mehr als eine Region erreichen will, bringt diese Lage Vorteile.
Grolimund meinte außerdem:
„Im Nahen Osten wird die digitale Infrastruktur langfristig aufgebaut. Digitale Werte sind Teil der wirtschaftlichen Vielfalt und werden nicht einfach als Trend gesehen. Diese Einstellung sorgt für stabiles Wachstum und nicht für Wachstum, das nur von Schwankungen lebt.”
Bereit für Institutionen: So gelingt die Umstellung jetzt
Um von der vorläufigen Zustimmung zur vollständigen Erlaubnis zu kommen, musste Flipster intern vieles umstellen – und das ging über reine Produktentwicklung hinaus.
Wer in den Vereinigten Arabischen Emiraten arbeiten will, muss Strukturen für die Leitung festlegen, Risiken genau bewerten und Meldewege nach den Vorgaben von VARA klären. Zudem wurden Überwachungssysteme verbessert und die Kontrolle von neuen Kundinnen und Kunden verschärft. Aufgaben und Verantwortung wurden klar für die Bereiche Produkt, Technik, Recht und Sicherheit verteilt.
„Wachstum unter Aufsicht braucht klare Zuständigkeit”, sagte Grolimund.
Seiner Meinung nach muss man in den Vereinigten Arabischen Emiraten Regeln fest im Ablauf verankern und darf sie nicht als eine Schicht obenauf sehen. Zuständigkeiten müssen klar sein, Risikokontrollen gestärkt werden und Meldewege sollen früh passend eingerichtet werden.
Flipster hat jetzt auch ein Büro in Dubai aufgebaut. Einige Mitarbeitende sind aus anderen Ländern umgezogen. Es werden auch vor Ort Arbeitskräfte eingestellt. Die Lizenz sieht das Team nicht als bloße Formalität an.
„Manche Unternehmen sehen die Lizenz als Meilenstein für ihr Wachstum. Wir sehen sie als Anfang, um hier etwas Dauerhaftes zu schaffen.”
Leistung unter Aufsicht: Das solltest du wissen
Durch die vorläufige Genehmigung kann Flipster FZE künftig Spot-Handel als erste lizenzierte Tätigkeit in den Vereinigten Arabischen Emiraten anbieten. Weltweit gehört eine Regulierung für Börsen mittlerweile oft zum Standard. Doch wie Anbieter unter Aufsicht arbeiten, macht dann den Unterschied.
Flipster hat die Infrastruktur für aktive Trader gebaut. Wichtige Punkte dabei sind starke Liquidität und zügige Ausführung in den Märkten für ewige Futures. Grolimund sagt, der Schritt in einen regulierten Markt ändert die Grundlage nicht, aber setzt höhere Standards für alles drumherum.
„Wenn wir in einen regulierten Markt gehen, bleibt unser Ziel Leistung”, sagte er. „Doch jetzt müssen wir schnell und innovativ sein – und trotzdem bessere Regeln und Kontrolle umsetzen.”
Die Regeln sieht er nicht bloß als Zusatz, sondern will sie ins Zentrum der Abläufe holen. Systeme wie Matching-Engines, Liquiditätslösungen und Risikokontrollen müssen klaren Abläufen und Meldewegen folgen.
„Geschwindigkeit ohne Struktur hält nicht lange”, so Grolimund.
Vom Zyklus zur Struktur
Im größeren Rahmen rechnet Grolimund damit, dass die Vereinigten Arabischen Emirate in Flipsters weiterer Wachstumsstrategie ein wichtiger, regulierter Markt bleiben. Jetzt geht es erstmal darum, die volle Lizenz zu erhalten und unter der Aufsicht von VARA stabil zu bleiben.
Dieser Schritt zeigt eine neue Richtung bei den Börsen. Wo es mehr klare Regeln gibt, ist eine Lizenz oft Grundvoraussetzung statt Unterscheidungsmerkmal. Entscheidend bleibt, ob eine Plattform Liquidität und gute Ausführung auch unter Aufsicht halten kann.
„Unsere Investitionen in den Vereinigten Arabischen Emiraten zeigen, wie wir auch in andere Märkte gehen wollen”, sagte Grolimund.
Warum „Buy the Rumor, Sell the News“ im aktuellen Krypto-Markt nicht mehr funktioniert
Ich kam in den Krypto-Markt, als der Bitcoin-Kurs bei etwa 6.000 USD lag – ja, das ist schon lange her. Damals bewegte sich Bitcoin noch zwischen Experiment und etablierter Finanzwelt, und der Markt reagierte meist sofort auf Schlagzeilen oder die Meinung einflussreicher Personen.
Das war nicht nur mein Eindruck. Einige Jahre später zeigte eine Studie zum Verhalten von Bitcoin und Dogecoin im Zyklus von 2020 bis 2021, dass an Tagen, an denen Musk über Krypto twitterte, sowohl der Kurs als auch das Handelsvolumen deutlich stiegen. Besonders bei Dogecoin war die Reaktion sehr stark: Die Schwankungen waren mehr als zehnmal so groß wie bei Bitcoin.
Heute fühlt es sich jedoch anders an. Große Nachrichten gibt es weiterhin. Die Kurse steigen und fallen immer noch. Dennoch hat sich die Reaktion des Marktes deutlich verändert. Im Folgenden versuche ich zu erklären, was nun anders ist.
Früher bestimmten Schlagzeilen den Krypto-Markt
Frühere Krypto-Zyklen waren durch sofortige Reaktionen geprägt. Damals gab es weniger Liquidität, Derivate waren bei der Kursbestimmung kaum wichtig, und Positionierungen waren im Spotmarkt gut sichtbar. Deshalb sammelten sich die Kursbewegungen meist rund um den Zeitpunkt der Nachrichten.
Um herauszufinden, ob Bitcoins Reaktionen auf Nachrichten damals direkt oder eher langsam waren, habe ich das Kursverhalten bei wichtigen Ereignissen in verschiedenen Markt-Zyklen verglichen. Ich wählte je zwei bedeutende Vorkommnisse aus alten Zyklen und aus der Zeit nach dem Halving 2024. Bei jedem Ereignis habe ich die Kursbewegungen vor und nach der Nachricht beobachtet und die Daten so verglichen, dass nur die Reaktionsmuster sichtbar sind – nicht das Preisniveau selbst.
Im Februar 2021 gab Tesla bekannt, Bitcoin im Wert von 1,5 Milliarden USD gekauft zu haben. Damals lag der Bitcoin-Kurs bei etwa 38.000 USD. Nach der Meldung stieg der Kurs innerhalb weniger Stunden um mehr als 15 Prozent auf über 44.000 USD. Es gab kaum Unsicherheit darüber, wie der Markt die Nachricht bewertet hat. Die Überschrift selbst war der Auslöser.
Das Gleiche passierte wenige Monate später – nur umgekehrt. Im Mai 2021 hat China den Druck auf Bitcoin-Mining stark erhöht, woraufhin der Bitcoin-Kurs von etwa 40.000 USD auf fast 30.000 USD in nur wenigen Tagen fiel. Die Nachrichten lösten Panikverkäufe, erzwungene Liquidationen und schnelle Kursstürze aus. Der Kurs fiel nicht langsam – er stürzte ab.
In diesen Märkten war starke Volatilität nicht die Ausnahme, sondern die Regel.
So reagiert der aktuelle Zyklus auf große Krypto-Nachrichten
Reagiert Bitcoin jetzt gar nicht mehr auf Nachrichten? Nicht ganz. Aber die Art der Reaktion ist klar anders.
Nehmen wir zum Beispiel den Wechsel rund um Gary Genslers Rücktritt als Chef der U.S. Securities and Exchange Commission – für viele ein wichtiger Wendepunkt für die Krypto-Branche.
Im November 2024, als die Nachricht über seinen geplanten Rücktritt bekannt wurde, lag der Bitcoin-Kurs im mittleren Bereich von 80.000 USD. In den Wochen danach stieg der Kurs auf 100.000 USD. Allerdings geschah das langsam, und ein großer Teil des Anstiegs erfolgte noch vor dem offiziellen Führungswechsel im Januar 2025.
Es gab keinen plötzlichen Ausbruch oder eine schnelle Kursanpassung bei Bestätigung. Die Gemeinschaft hat diese Entwicklung vielmehr als Teil eines größeren, erwarteten Wandels im Bereich der Regulierung aufgenommen.
Ein ähnliches Muster zeigte sich im Februar 2025. Als neue US-Zölle angekündigt wurden und das globale Risiko stieg, fiel der Bitcoin-Kurs von etwas über 100.000 USD auf 95.000 USD. Dieser Rückgang war spürbar, aber er verlief ruhig und zog sich über einige Sitzungen. Anders als beim China-Verbot 2021 gab es keine Panikverkäufe und kein Gefühl von Kontrollverlust. Der Kurs fiel, blieb aber stabil.
Volatilität verteilt sich mit der Zeit
Der Unterschied ist deutlich. 2021 führten große Nachrichten sofort zu zweistelligen Kursbewegungen direkt um das Ereignis herum. Im aktuellen Zyklus dauern vergleichbar wichtige Trends meist mehrere Tage und viele Bewegungen beginnen schon vor der eigentlichen Nachricht.
Bitcoin steigt und fällt weiterhin. Allerdings sieht man nun eine andere Form von Schwankungen: Die Kursbewegungen sind ruhiger und weniger extrem. Die Reaktionen der Gemeinschaft werden zunehmend durch Positionierungen, Liquidität und Erwartungen bestimmt, nicht mehr nur durch plötzliche Schlagzeilen.
Kurz gesagt: Bitcoin hört nicht auf zu reagieren – es hört nur auf überzureagieren.
Hierhin führte die Reaktion
Viele Veränderungen finden heute abseits des sichtbaren Spotkurses statt. Große Akteure nutzen Futures und Optionen, um ihre Positionen abzusichern oder aufzubauen. Kapital fließt über Bitcoin-ETFs, große Deals laufen über OTC-Schalter und landen erst später sichtbar auf dem Markt. Dadurch werden die klaren Schwarz-Weiß-Reaktionen der frühen Krypto-Zyklen abgeschwächt.
Große Marktteilnehmer und sogenannte Wale sind nach wie vor aktiv. Allerdings zeigen sich ihre Einflüsse nicht mehr so leicht an plötzlichen Kursbewegungen. Sie können ihre Positionen ruhig anpassen und müssen nicht sofort für starke Kursreaktionen sorgen.
Es wirkt so, als hätte der Markt seine schnellen, emotionsgeladenen Reaktionen auf Nachrichten hinter sich gelassen. Heute entwickelt sich alles ruhiger und der Markt bewertet Risiken besonnener.
Dieser Wandel geschieht vor einem völlig neuen Hintergrund: Es gibt weniger globale Liquidität, keine Erwartungen an Rettungsaktionen von außen und die Geldpolitik setzt auf Zurückhaltung. Bitcoin wird inzwischen eher wie ein Makro-Asset behandelt und hauptsächlich über regulierte Wege wie ETFs gehandelt. Dadurch reagieren die Kurse heute stärker auf Liquidität und neue Investitionen als auf einzelne Nachrichten.
Falls du immer noch denkst, dass jede große Nachricht einen schnellen Kursanstieg oder Kursabsturz auslöst, fühlt sich der Markt vielleicht falsch an. Doch mit Abstand ergibt sich ein anderes Bild: Das Grundrauschen ist noch da, doch es bestimmt nicht mehr die ganze Geschichte. Der Markt lernt, mit Geduld Risiken neu einzuschätzen.
Bitcoins berühmte Ramadan-Rally: 2026 weniger wahrscheinlich, doch vertraute Muster erkennbar
Die oft erwähnte „Ramadan-Rallye“-Phase von Bitcoin könnte im Jahr 2026 schwächer werden. Dennoch bleibt das bekannte Volatilitätsmuster, das viele Trader in den letzten Jahren beobachtet haben, weiterhin bestehen.
Klar ist: Der heiligste Monat im Islam hat nichts mit Krypto zu tun. Krypto wird durch weltweite Liquidität, Nachrichten aus der Makrowelt, Positionierungen und Stimmung beeinflusst.
Wenn wir uns jedoch die letzten sieben Ramadan-Zeiträume (2019 bis 2025) ansehen, zeigte Bitcoin in sechs von sieben Fällen eine erstaunlich gleichbleibende Entwicklung: Erst ein starker, früher Kursausschlag, dann unruhiges Handeln, gefolgt von einem späteren Rücksetzer. Die wichtigste Ausnahme war 2020, als ein starker Trend zur Makroerholung den Kurs bestimmte.
Bitcoin-Kursdiagramm der letzten sieben Ramadane Das zeigen die letzten sieben Ramadane
Das Muster war nicht: „Bitcoin steigt immer im Ramadan.“ Das stimmt nicht.
Stattdessen war das wiederkehrende Muster genauer: Bei Bitcoin gab es oft zu Beginn eine erhöhte Volatilität – mit einem starken frühen Kursausschlag, dann einer Erschöpfung in der Mitte und einem schwächeren Abschluss. In manchen Jahren ging Bitcoin am Ende doch leicht höher aus dem Ramadan heraus. Allerdings gab es meist nach einem Hoch zur Mitte des Ramadan einen Rückgang.
Dieses Muster ist also weniger ein Richtungs- als vielmehr ein Zeit- und Strukturmuster.
Bitcoin-Kursdiagramm der letzten Woche. Quelle: CoinGecko So verändert sich 2026 alles
Die erste Woche dieses Jahres sieht in einem wichtigen Punkt anders aus. Bitcoin startete nicht mit einer klaren Rallye. Die Phase begann mit unruhigem Handel, dann folgte ein starker Absturz, und erst danach kam ein Erholungsversuch.
Das Muster ist also weiterhin ähnlich: schnelle Bewegung, heftige Schwankung, unsichere Erholung – aber die Reihenfolge hat sich verändert. Bisher wirkt der Markt schwächer als in früheren, starken Ramadan-Jahren.
On-Chain-Daten: Darum bleibt der Bitcoin-Kurs im ersten Quartal schwach
Die Lage auf der Chain ist gemischt.
Der Binance Buying Power Index ist zuerst auf ein Niveau gefallen, das zuvor bei angespannten, erschöpften Bedingungen auftrat.
Das ist ein Kontraindikator im positiven Sinn. Es zeigt an, dass eine Erholungsbewegung möglich ist, sofern der Verkaufsdruck nachlässt.
Außerdem ist die Netzwerkaktivität seit sechs Monaten schwach. Das ist ein strukturelles Warnsignal. Es spricht dafür, dass Nachfrage und Beteiligung zurückhaltend sind und Anstiege im Kurs dadurch anfälliger werden.
Aktive Adressen im Bitcoin-Netzwerk. Quelle: CryptoQuant
Drittens: Die realisierten Verluste der Short-Term-Holder bleiben hoch , auch nachdem die heftigsten Verkäufe nachließen.
Einfach gesagt, Panikverkäufe haben deutlich nachgelassen. Dennoch verkaufen viele der letzten Käufer noch immer mit Verlust. Das spricht meist für eine Bodenbildung, aber nicht für einen bestätigten Aufwärtstrend.
7-Tage-EMA des realisierten Netto-Gewinns und Verlusts für neue Investoren. Quelle: Glassnode
Insgesamt ist für Bitcoin in den nächsten Wochen eine Erholung oder eine unsichere Gegenbewegung möglich, vor allem, wenn das Binance-Buying-Power-Signal greift.
Allerdings deuten sowohl die Nachfrage auf der Chain und die Situation bei den Short-Term-Holdern darauf hin, dass anfangs die Aufwärtsbewegung anfällig bleibt und viele Hürden auf dem Weg liegen.
Kurz gesagt: Das alte Narrativ der „Ramadan-Rallye“ wirkt im Jahr 2026 schwächer. Trotzdem bleiben die Muster aus früherer Volatilität, scharfen Schwankungen und unklarem weiteren Verlauf erkennbar.
Dieser Coin ist seit letzter Woche über 131 % im Kurs gestiegen
Dieser Coin ist in den letzten sieben Tagen über 131 % im Kurs gestiegen. Wird der Coin jetzt noch weiter steigen, oder folgt jetzt eine Korrekturbewegung?
Wer in den Coin Enso (ENSO) zum besten Einstiegspunkt am Montag letzte Woche 10.000 EUR investiert hat, saß gestern bereits auf rund 23.100 EUR.
Enso (ENSO) weist derzeit eine Marktkapitalisierung von rund 41 Millionen USD auf
Mit einer Marktkapitalisierung von rund 41 Millionen USD befindet sich Enso (ENSO) auf Platz 492 im Coingecko Ranking. Damit ist der Coin noch sehr klein.
Das Handelsvolumen der letzten 24 Stunden beträgt dabei rund 73 Millionen USD – das fällt im Verhältnis zur Marktkapitalisierung sehr hoch aus.
Die Kryptowährung Enso (ENSO) wird unter anderem auf der Krypto-Börse Kraken und Binance gehandelt.
Enso (ENSO) auf coingecko Dieser Coin belegt den siebten Platz der Top-Gewinner auf dem Krypto-Markt
Der Coin Enso (ENSO) belegt in dieser Woche den siebten Platz der Top-Gewinner auf dem Krypto-Markt. Laut Coingecko ist er innerhalb der letzten sieben Tage rund 89 % im Kurs gestiegen. Dabei weist er ein starkes Handelsvolumen von rund 73 Millionen USD auf.
Die davor platzierten Coins weisen entweder ein zu geringes Handelsvolumen auf oder werden nicht auf zentralisierten Börsen gehandelt, weswegen wir diese außer Acht lassen.
Die stärksten Kursgewinne auf dem Krypto-Markt von Coingecko Der Coin Enso (ENSO) ist letzten Monat rund 357 % im Kurs gestiegen
Der Coin Enso (ENSO) ist letzten Monat rund 357 % im Kurs gestiegen. In diesem Monat ist der Coin dabei rund 132 % im Kurs gestiegen.
Dabei wartet bei rund 2,5 USD signifikanter Golden Ratio Widerstand. Mit einem bullischen Bruch könnte der Kurs auf das ATH bei rund 3,7 USD zurückkehren.
Enso (ENSO) Preis auf Tradingview Der Coin Enso (ENSO) ist seit Montag letzter Woche rund 132 % im Kurs gestiegen
Letzte Woche Monat ist der Coin zum 50-Tage-EMA bei rund 1,24 USD korrigiert, woran der Kurs stark bullisch abprallen konnte. Dort, zwischen rund 1,036 USD und 1,16 USD wartet zudem horizontale Unterstützung auf den Coin.
In Zuge des bullischen Abprallers konnte der Kurs rund 132 % steigen und den 0,382 Fib Widerstand bei rund 1,74 USD bullisch brechen. Damit wartet jetzt bei rund 2,5 USD der nächste signifikante Fibonacci Widerstand.
Nach unten hin warten beir und 1,725 USD und bei rund 1,25 USD signifikante Fibonacci Unterstützungen. Davon abgesehen tickt das Histogramm des MACDs im Tageschart bullisch höher und auch die MACD Linien sind bullisch überkreuzt.
Zeitgleich bewegt sich der RSI in überkauften Regionen und gibt dabei weder bullische noch bärische Signale.
Enso (ENSO) Preis auf Tradingview Im 4H-Chart geben die Indikatoren teilweise bärische Signale
Im 4H-Chart haben die EMAs ein Golden Crossover geformt, womit der Trend kurzfristig bullisch bestätigt. Im Gegensatz dazu haben sich die MACD Linien bärisch überkreuzt und das Histogramm des MACDs tickt bärisch tiefer.
Zeitgleich gibt der RSI weder bullische noch bärische Signale, sondern bewegt sich in neutralem Gebiet. Derzeit bewegt sich der Kurs in einem parallelen Aufwärtskanal seitwärts mit leichter Aufwärtstendenz.
Nach unten hin stößt der Kurs bei rund 1,725 USD auf Unterstützung. Nach oben hin wartet bei rund 2,5 USD signifikanter Widerstand.
Bricht die 0,382 Fib Unterstützung bei rund 1,725 USD, wartet bei rund 1,25 USD die nächste Unterstützung.
Enso (ENSO) Preis auf Tradingview
Enso (ENSO) wird unter anderem auf den Krypto-Börsen KuCoin und Mexc gehandelt.
Hier geht es zur letzten Krypto-Erfolgsgeschichte vom 18. Februar 2026