#BlackRock hat – zusammen mit Coinbase als Partner – einen Antrag für einen #ETF Bitcoin Spot eingereicht.

Und was bedeutet das? Ich erkläre es:

Die SEC hat in der Vergangenheit bereits vier #Bitcoin Futures-ETFs genehmigt, jedoch keinen für den Spotmarkt. Der Unterschied besteht darin, dass ein Spot-ETF (der nichts anderes als ein börsengehandelter Investmentfonds ist) keine Derivate verwenden würde, um den Preis von Bitcoin nachzubilden, sondern stattdessen Bitcoin als solchen erwerben und in seinem Portfolio halten würde.

Bekanntlich ist BlackRock die größte Investmentgesellschaft der Welt: Sie verfügt über rund 70 Niederlassungen in 30 Ländern und Kunden in mehr als 100 Ländern. Mit anderen Worten: Millionen privater und institutioneller Anleger hätten nun eine weitere Alternative, um in Bitcoin zu investieren.

Und ist das gut oder schlecht? Mal sehen:

Das gute

Natürlich könnte die Genehmigung eines Bitcoin-ETF durch ein so wichtiges Unternehmen wie BlackRock mehrere Auswirkungen auf Bitcoin und den Kryptowährungsmarkt im Allgemeinen haben, darunter:

Erhöhte Liquidität: Ein ETF würde wahrscheinlich die Liquidität von Bitcoin erhöhen, indem er traditionellen und institutionellen Anlegern einen zugänglicheren Kanal bietet, um sich in der Kryptowährung zu engagieren. Dies könnte zu höheren Handelsvolumina und größerer Preisstabilität führen.

Erhöhte Glaubwürdigkeit und Validierung: Die Genehmigung eines Bitcoin-ETF, insbesondere durch einen globalen Investment-Management-Riesen wie BlackRock, könnte die Glaubwürdigkeit von Bitcoin erheblich steigern. Es kann als eine Bestätigung des Potenzials und der Legitimität des digitalen Vermögenswerts angesehen werden, die möglicherweise mehr Investoren anzieht.

Erweiterung der Anlegerbasis: ETFs können wie Aktien an traditionellen Börsen gekauft und verkauft werden. Ein Bitcoin-ETF könnte Bitcoin daher einer viel größeren und diversifizierteren Gruppe von Anlegern zugänglich machen, die möglicherweise aufgrund regulatorischer oder betrieblicher Hindernisse zögerlich oder nicht in der Lage waren, direkt in Bitcoin zu investieren.

Möglicher Preisanstieg: Die durch den ETF getriebene erhöhte Nachfrage nach Bitcoin könnte zu einem erheblichen Anstieg des Bitcoin-Preises führen.

Das Schlechte

Obwohl alle die mögliche Zulassung des ETF feiern, ist nicht alles rosig. Natürlich gibt es auch Risiken und negative Punkte:

Höhere Volatilität: Während ein Bitcoin-ETF möglicherweise die Preisstabilität von Bitcoin erhöhen könnte, könnte er insbesondere kurzfristig auch zu einer höheren Preisvolatilität führen. Dies kann auf große Zu- und Abflüsse von Mitteln aus dem ETF zurückzuführen sein.

Regulatorische Kontrolle: Die Schaffung eines Bitcoin-ETF könnte zu einer verstärkten regulatorischen Kontrolle von Bitcoin und Kryptowährungen im Allgemeinen führen. Wenn die Regulierungsbehörden strenge Vorschriften erlassen, könnte dies Auswirkungen auf die Einführung von Bitcoin und insbesondere anderen Krypto-Assets haben.

Potenzial für Marktmanipulation: Bei einem Bitcoin-ETF könnten größere Möglichkeiten für Marktmanipulation bestehen, insbesondere wenn der zugrunde liegende Bitcoin-Markt nicht liquide oder transparent genug ist. Institutionellen Akteuren (und Walen) stünden neue Instrumente zur Preismanipulation zur Verfügung.

Diskrepanz zwischen fundamentalem Wert: ETFs können manchmal zu einer Diskrepanz zwischen dem Preis des Vermögenswerts, den sie verfolgen, und dem fundamentalen Wert dieses Vermögenswerts führen, insbesondere wenn der ETF zu einem beliebten Handelsinstrument wird. Dies könnte möglicherweise zu Blasen und Abstürzen führen.

Im Allgemeinen überwiegen die positiven Punkte die negativen. Ich denke, es lohnt sich, die Entwicklung dieser Nachricht und die mögliche Zulassung dieses und anderer Bitcoin-ETFs (Spot) in den kommenden Monaten im Auge zu behalten.