„Der größte Hack der Geschichte und der Markt ist nicht eingebrochen. Aber freu dich nicht zu früh: Diese Erholung wird von Hebelwirkung getragen, nicht von echtem Geld.“

Der größte Hack in der Geschichte der Kryptowährungen ist bereits passiert, BTC fiel nur um etwa 5 % und ein Zusammenbruch wie bei FTX blieb aus. Aber „nicht stark fallen“ bedeutet nicht „in Sicherheit sein“: Die Erholung wird von gehebelten Kontrakten getragen, nicht von echten Spotkäufen.

Was ist passiert??

Am 29. Oktober wurde die Hot Wallet von Binance um etwa 6,3 Milliarden Dollar gehackt. Das FBI schrieb den Angriff der nordkoreanischen Gruppe TraderTraitor zu. Der Zugang erfolgte nicht durch ein Leak privater Schlüssel, sondern über den kompromittierten Laptop eines Ingenieurs, von dem aus „legitime“ Auszahlungsanweisungen an das System gesendet wurden.

Die Antwort von #BinanceIncidentReport Binance: Das Unternehmen deckte die Verluste aus eigenen Mitteln, erhöhte die Entschädigung auf fast 95 %, und gestohlene Vermögenswerte im Wert von rund 3 Milliarden wurden bereits eingefroren.

Wie steht es derzeit um den Markt?

BTC: ~77.000–78.000 USD, etwa 5 % unter dem Höchststand vor dem Hack. Verglichen mit dem FTX-Kollaps 2022 (bei dem der Kurs innerhalb von drei Tagen um 19 % fiel) fiel die Reaktion deutlich moderater aus.

Liquidationen: 1,5 Milliarden Dollar, davon waren ~85 % Long-Positionen. Das ist der entscheidende Punkt: Wer den Dip kaufte, tat dies überwiegend mit gehebelten Perpetual-Kontrakten; am Spotmarkt gab es nicht genug echte Nachfrage, um die Verkäufe aufzufangen. Laut Wintermute ist die Erholung nicht durch Spot-Nachfrage gestützt.

Abhebungen: Nettoabflüsse von ~4,7 Milliarden, etwa 3 % der Vermögenswerte der Plattform. Binance zufolge haben sich die Abhebungen inzwischen normalisiert, und die Einzahlungen erholen sich.

#Binance #BTC #Hackeo #Criptomonedas