Die Schweizerische Finanzmarktaufsicht (FINMA) hat am 20. Oktober 2026 den ersten Spot-Bitcoin-ETF der Schweiz zugelassen, der Privatanlegern offensteht.
Wichtige Details zur Zulassung
• Direktes Bitcoin-Exposure: Der zugelassene Fonds investiert direkt in Bitcoin, anstatt wie bestehende börsengehandelte Produkte (ETPs) an der SIX Swiss Exchange als besicherte Schuldverschreibung zu funktionieren.
• Ausnahme von der Diversifizierungspflicht: Die FINMA setzte für diesen Fonds mit nur einem Vermögenswert die üblichen Diversifizierungsregeln für Risiken aus. Als Begründung verwies sie auf die lange Handelshistorie und das hohe Handelsvolumen von Bitcoin im Vergleich zu anderen digitalen Vermögenswerten.
• Nicht namentlich genannter Fonds und Auflegungsdatum: Die FINMA gab weder den Namen des Fonds noch den des Vermögensverwalters/Emittenten oder der Depotbank bekannt und nannte auch kein konkretes Auflegungsdatum.
• Frühere Regelung: 2021 hatte die FINMA bereits einen Kryptofonds genehmigt, dieser war jedoch ausschließlich qualifizierten/institutionellen Anlegern und nicht der breiten Öffentlichkeit vorbehalten.
Regulatorische Anforderungen und Warnhinweise
• Verwahrung und betriebliche Schutzmaßnahmen: Beaufsichtigte Institute müssen betriebliche Risiken und Verwahrungsrisiken mindern und sicherstellen, dass Kryptowerte angemessen rechtlich geschützt und im Konkursfall abgesondert sind.
• Regeln für den Vertrieb: Vertriebspartner müssen das Schweizer Finanzdienstleistungsgesetz (FIDLEG) einhalten und bei Privatkunden Angemessenheits- und Eignungsprüfungen durchführen.
• Warnung vor hohen Risiken: Die FINMA betonte, dass die Genehmigung das zugrunde liegende Marktrisiko von Bitcoin nicht verringert. Sie warnte Anleger ausdrücklich, dass die hohe Preisvolatilität zu einem erheblichen Kapitalverlust führen kann.$BTC
#SwitzerlandApprovesFirstBitcoinETF 

