Ich habe morgens kurz in die Nachrichten geschaut: Der „Clear Act“ ist im Senat nicht durchgekommen.
Überraschend, aber im Grunde nachvollziehbar.
Eigentlich wissen die, die sich mit diesem Gesetz beschäftigen, längst: Demokraten und Republikaner kommen seit Jahren bei vielen entscheidenden Fragen nicht zusammen – Interessenkonflikte, Regulierung von Stablecoins, Geldwäschebekämpfung … Das Gezerre zieht sich inzwischen fast zwei Jahre hin. Bei dieser gescheiterten Abstimmung geht es im Kern schlicht um ein politisches Tauziehen; das hat mit der Krypto-Branche an sich nur wenig zu tun.
Aber der Markt interessiert das nicht. Kaum kam die Nachricht, sind BTC und ETH gemeinsam deutlich abgesackt, und der Coinbase-Kurs ist um zehn Punkte gefallen. Schon tummeln sich wieder allerlei „Kräfte“, die den Bärenmarkt ausrufen, den Crash behaupten oder sagen, man müsse die Krypto-Szene mit Regulierung „plattmachen“ – genau wie bei jedem Negativ-Event zuvor.
Ich finde jedoch, dass man nicht in Panik geraten muss.
Zuerst: Das Gesetz wurde nicht endgültig abgelehnt, sondern ist nur bei einer verfahrensbezogenen Abstimmung durchgefallen. Danach kann es noch geändert und erneut zur Abstimmung gebracht werden. Zweitens: Selbst wenn dieses Gesetz scheitert, bricht deshalb nicht gleich der Himmel ein. Die Krypto-Welt lebt nicht erst seit gestern in einem Umfeld voller regulatorischer Unsicherheit – und all die Jahre haben wir es doch auch überstanden.
Und außerdem: Was die langfristige Entwicklung der Krypto-Szene wirklich prägt, war und ist nie irgendein einzelnes Gesetz oder eine einzelne Maßnahme, sondern die Technik an sich und die Nachfrage der Menschen danach. Wer es braucht, wird es auch weiter nutzen; wer kaufen will, wird auch weiter kaufen. Die kurzfristigen Stimmungsschwankungen – mit der Zeit betrachtet – sind nur kleine Wellen.
Natürlich sollten die kurzfristig zu vermeidenden Risiken trotzdem gemieden werden.
Wer stark investiert ist, sollte ein bisschen reduzieren, wer viel Hebel nutzt, etwas herunterfahren,
und nicht mit dem Markt anlegen.
Um vier Uhr nachmittags rede ich in meinem Chat kurz darüber, was genau an diesem Gesetz dran ist und welche Auswirkungen das auf die weitere Kursentwicklung haben könnte. Wer interessiert ist, darf gern vorbeischauen.
Ihr habt eine Münze im Blick, schaut lange zu, kauft aber nicht. Während sie immer weiter steigt, wird ihr immer unentschlossener. Je mehr sie steigt, desto mehr habt ihr Angst, zu kaufen. Bis ihr eines Tages nicht mehr könnt und euch doch zum Kauf durchringt – und sobald ihr kauft, fällt sie.
Oder umgekehrt: Ihr haltet eine Münze in der Hand, die die ganze Zeit fällt. Je mehr sie fällt, desto weniger wollt ihr sie verkaufen. Bis ihr eines Tages nicht mehr durchhaltet und sie schließlich verkauft. Kaum seid ihr verkauft, fängt sie sofort an zu steigen.
Es wirkt so, als würde sich der Markt genau auf euer bisschen Geld „einschießen“: Ihr kauft – sie fällt. Ihr verkauft – sie steigt. Präziser geht’s kaum.
Früher dachte ich immer, es liege daran, dass ich Pech habe oder meine Technik nicht gut genug ist. Später habe ich erst gemerkt: Das ist gar nicht der Fall. Der Grund, warum du immer am höchsten Punkt kaufst und am niedrigsten Punkt verkaufst, ist, dass du genauso denkst wie die meisten.
Der Markt verdient das Geld mit dem Großteil der Menschen. Wenn die Mehrheit nicht mehr widerstehen kann und unbedingt kaufen will, dann ist das der Hochpunkt. Und wenn die Mehrheit nicht mehr aushält und unbedingt verkaufen will, dann ist das der Tiefpunkt. Da du eben auch zur Mehrheit gehörst, landest du natürlich bei der Ernte – also bei denen, die „abgegriffen“ werden.
Deshalb muss man beim Handeln manchmal umgekehrt denken.
Wenn du ganz besonders unbedingt kaufen willst: Halte noch einen Moment durch – vielleicht entgehst du genau dem Hoch.
Wenn du ganz besonders unbedingt verkaufen willst: Warte noch ein bisschen – vielleicht überstehst du genau den Tiefpunkt.
Natürlich ist das leichter gesagt als getan. Ich mache das seit so vielen Jahren selbst, und ich habe immer noch ab und zu dieselbe Schwäche. Die Sache mit der menschlichen Natur lässt sich eben nicht einfach so „ändern“.
Aber du musst zumindest wissen, wo deine Schwächen sind.
Wenn du das weißt, kannst du sie nach und nach verbessern.
Um 21 Uhr abends rede ich in meinem Chatroom ein bisschen über „Wie man die Stimmung/den Drang überstürztes Kaufen und panikartiges Verkaufen überwindet“. Reines Teilen, keine Signalansagen. Wer Lust hat, soll auf meine Startseite gehen.
Endlich die 100.000-Follower-Marke durchbrochen 🚀🚀 Danke, Binance-Platz Danke an alle, die die ganze Zeit bei Zhou unterstützen Mit aufrichtigem Herzen und klarer Absicht – gehen wir gemeinsam weiter Ich hab euch lieb, ihr Lieben 💗💗 #1688家族family @CZ @币安广场
$ZEC $SOL Achtung, Leute: In der Nacht ist im US-Senat diese Verschärfung zur Krypto-Regulierung bei der Abstimmung durchgefallen. 49 Stimmen dafür, 50 dagegen—eine Stimme bzw. „ein Atemzug“ hat nicht für die 60-Stimmen-Schwelle gereicht, und damit wurde das Ganze direkt abgewürgt. Nach über einem Jahr Herumprobieren, zweimaliger Verschiebung der Abstimmung, wurde am Ende trotzdem nichts daraus. Kaum kam die Nachricht, rutschte Bitcoin im Kurzfrist-Chart in Richtung 75.000; auch Krypto-nahe Aktien wie Coinbase fielen gemeinsam deutlich.🚨
Der Kern, an dem es diesmal hängt, sind ethische Bestimmungen: Die Demokraten akzeptieren den letzten Vorschlag der Republikaner nicht, und beide Seiten wollten bis zum Schluss keinen Zentimmeter nachgeben. Die Republikaner hatten zwar bereits viele Zugeständnisse gemacht—Anpassungen bei den Positionen von Amtsträgern, Stabilcoin-„Circuit Breakers“, Schutz für DeFi-Entwickler usw.—doch trotzdem reichte es nicht, um genügend Stimmen zu mobilisieren.🚨
Viele glauben: Wenn das Gesetz nicht durchkommt, wird die Regulierung am Ende komplett locker. Das bitte nicht so denken. Das Gesetz wurde nur vorerst auf Eis gelegt, nicht endgültig gestrichen. Selbst wenn der Gesetzgebungsweg im Kongress scheitert, wird die SEC weiterhin nach den bisherigen Regeln den Markt regulieren.🚨
Die größte Auswirkung dieses Ereignisses ist, dass die Markterwartungen abkühlen: Zuvor auf die Verabschiedung des Gesetzes wettende Gelder beginnen abzuziehen. Kurzfristige Kursbewegungen können stärker ausfallen—bitte nicht blind in den Boden hinein kaufen. Danach muss man weiter beobachten, ob beide Parteien die Verhandlungen wieder aufnehmen, denn aus dem Newsflow kann jederzeit ein großes Auf und Ab entstehen. Das Marktrisiko ist hoch—also bitte Positionen im Griff behalten und Risiken kontrollieren.🚨#美联储加息是否已成定局 #以太坊跌破2400美元 #比特币跌至7.6万美元
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Auf #BİNANCE ganz genauso wie überall sonst, drängen Menschenmengen dorthin, wo es heiß ist. Ein Drama, ein Stolpern, eine Träne und alle schauen zu. Die Leute zehren vom Unglück, als ob das Leiden heller leuchtet als das Licht. Sie teilen die Lügen, sie kommentieren die Betrügereien, sie verstärken das Geräusch des Chaos. Aber wenn du ihnen anbietest ein süßes Wort, ein Stück Frieden, einen Hauch von Schönheit… dann gehen sie einfach weiter. Freundlichkeit 💖 macht keinen Ton, also bleibt sie unsichtbar. Und doch ist sie es, die uns rettet. Menschen klicken schneller auf die Tropfen als auf den Frieden. Dramen explodieren, Lügen zirkulieren, Betrügereien machen mehr Lärm als ein süßes Wort. Freundlichkeit? Unsichtbar. Ein Like? Zu langsam. Doch die wahre Stärke ist, weiter Schönheit auszusäen in einer Welt, die für Chaos applaudiert. Hab einen großartigen Tag Bitte ✨️ #Syco 🌹💖💫 $BTC $HOME
Öl steigt – warum steht Gold trotzdem unter Druck?
Der Markt wird derzeit gleichzeitig von geopolitischen Risiken, Energiepreisen und den Erwartungen an die Geldpolitik der US-Notenbank (Fed) beeinflusst.
Aktuell liegt der Brent-Ölpreis bei rund 107 US-Dollar, während WTI bei etwa 105 US-Dollar notiert. Da die Ölpreise dauerhaft auf einem hohen Niveau verharren, besteht die größte Sorge der Marktteilnehmer nicht primär im Öl selbst, sondern in dessen Auswirkung auf die Inflationserwartungen.
Die Logik ist ganz einfach:
Ölpreis steigt → Inflationsdruck nimmt zu → der Spielraum für Zinssenkungen der Fed wird eingeschränkt → US-Staatsanleiherenditen steigen → Gold steht unter Druck.
Gold wirkt derzeit also gegen zwei Kräfte:
Einerseits stützt die Nachfrage nach Absicherung (Safe-Haven) das Gold, ausgelöst durch die geopolitische Lage;
andererseits dämpft der Ölpreisanstieg – also die damit verbundenen Inflationserwartungen und die Erwartung höherer Zinsen – das Gold.
Darum lässt sich die Entwicklung jetzt auch nicht einfach so verstehen:
In Wahrheit hängt der kurzfristige Kursverlauf von Gold noch stark vom US-Dollar und den US-Renditen ab.
Aktuell liegt die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen bereits in der Nähe von 5 %. Wenn die Renditen weiter nach oben tendieren, könnte der kurzfristige Druck auf Gold weiter zunehmen.
Als Nächstes werde ich drei Variablen besonders im Blick behalten:
Erstens: Öl.
Wenn der Ölpreis weiter schnell steigt, könnten die Inflationserwartungen weiter anziehen.
Zweitens: die US-Renditen.
Wenn die Rendite bei 10 Jahren weiter steigt, könnte Gold weiterhin unter Druck geraten.
Drittens: die Fed.
Die heutige Zinsentscheidung im Rahmen des FOMC ist zwar nur der erste Schritt – wichtiger sind aber die politischen Signale nach der Sitzung.
Wenn die Fed ein stärker hawkisches Signal sendet:
Dollar und Renditen eher stark → Gold steht unter Druck.
Wenn die geldpolitische Aussage weniger hawkisch ausfällt als vom Markt erwartet:
Renditen fallen zurück → Gold erhält Unterstützung.
Daher bewerte ich Gold derzeit nicht nur anhand geopolitischer Nachrichten.
Das Öl bestimmt die Inflationserwartungen, die Zinsen bestimmen die Finanzierungskosten, und die Absicherungsstimmung bestimmt, wie gut Gold nach unten abgefedert wird.
Erst wenn sich alle drei Faktoren gleichzeitig verändern, liegt der Schlüssel zum Verständnis dieser Gold-Phase. $XAU
$Hawk 佛 nur segnet Menschen, die dazu bestimmt sind! #Hawk Ich erwarte nicht, dass alle es verstehen und in der Lage sind, es zu halten! #Hawk Nur für Menschen mit Weisheit und die es verdient haben❗️
Im Waldhangwind? Lieber: Der klaren Bach schlängelt sich umher, gemütlich sitzen und das Rauschen des Wassers hören. Ein Buch in der Hand, flach sippen und sich ein halbes Tagesstück voller Muße stehlen. Kein Staubgetöse erfragen, nur diesen Augenblick der Ruhe genießen 🍃
$XAU Erinnern wir uns noch einmal an die heutige Abstimmung über den Antrag zum „Clear Act“: Am Ende wurden 49 Stimmen dafür, 50 Stimmen dagegen abgegeben – insgesamt stimmten 99 Abgeordnete ab. Und dieses Ergebnis ist offensichtlich nicht einfach nur dadurch zu erklären, dass die nötigen 60 Stimmen nicht erreicht wurden. Letztlich endete es vorerst mit einem Scheitern. Offenkundig ist die Hürde, um das Gesetz voranzutreiben, weiterhin sehr hoch – die Schwierigkeit ist beträchtlich. Derzeit hat der Senat 53 Sitze für die Republikaner, 45 Sitze für die Demokraten und 2 Sitze für die Unabhängigen. Das bedeutet: Wenn die Republikaner intern geschlossen mitziehen, könnte man zumindest 53 Unterstützungstimmen bekommen. Aber das reale Ergebnis stellt das klar infrage: Es war offensichtlich nicht so, dass die Republikaner vollständig unterstützt hätten – nicht nur die Demokraten waren dagegen, auch innerhalb der Republikaner wurden Gegenstimmen abgegeben, und zwar von 4 Republikanern. Schauen wir uns als Nächstes den Chart an: Schon bevor das Abstimmungsergebnis feststand, begann der Gesamtmarkt deutlich zurückzugehen. Das zeigt, dass das Hauptkapital nicht sonderlich überzeugt ist oder das Ergebnis im Voraus bereits antizipiert hat. Am besten sollten wir derzeit nicht zu früh zur Bodenbildung „rein“ gehen oder hinterher eine Short-Position eröffnen. Warten wir besser, bis morgen das Ergebnis der Zinserhöhung vorliegt, und steigen dann anhand des Kline-Trendverlaufs ein!
#美联储加息是否已成定局 $BTC Mach eine kühne Prognose. Heute Abend wird der Gesetzentwurf nicht klar durchkommen, zusätzlich wird die Zinserhöhung der Fed umgesetzt – Wicks extrem hawkish! Zwei starke negative Faktoren treffen aufeinander! Bitcoin fällt direkt zurück in die 60er! $ETH Bricht direkt unter 2000! Bärenmarkt, Start!
Dongguan setzt auf „Gans kommt“, Tmall auf „Katze kommt“, Mixi Xue auf „Du liebst mich, ich liebe dich“. Wofür steht Lucic? Für eine Sammelkarte im Wert von 3,3 Mrd. BNB—mit dauerhaftem Gewinnanteil, süßer als Bubble Tea.
$ZEC $SOL Achtung, Leute: In der Nacht ist im US-Senat diese Verschärfung zur Krypto-Regulierung bei der Abstimmung durchgefallen. 49 Stimmen dafür, 50 dagegen—eine Stimme bzw. „ein Atemzug“ hat nicht für die 60-Stimmen-Schwelle gereicht, und damit wurde das Ganze direkt abgewürgt. Nach über einem Jahr Herumprobieren, zweimaliger Verschiebung der Abstimmung, wurde am Ende trotzdem nichts daraus. Kaum kam die Nachricht, rutschte Bitcoin im Kurzfrist-Chart in Richtung 75.000; auch Krypto-nahe Aktien wie Coinbase fielen gemeinsam deutlich.🚨
Der Kern, an dem es diesmal hängt, sind ethische Bestimmungen: Die Demokraten akzeptieren den letzten Vorschlag der Republikaner nicht, und beide Seiten wollten bis zum Schluss keinen Zentimmeter nachgeben. Die Republikaner hatten zwar bereits viele Zugeständnisse gemacht—Anpassungen bei den Positionen von Amtsträgern, Stabilcoin-„Circuit Breakers“, Schutz für DeFi-Entwickler usw.—doch trotzdem reichte es nicht, um genügend Stimmen zu mobilisieren.🚨
Viele glauben: Wenn das Gesetz nicht durchkommt, wird die Regulierung am Ende komplett locker. Das bitte nicht so denken. Das Gesetz wurde nur vorerst auf Eis gelegt, nicht endgültig gestrichen. Selbst wenn der Gesetzgebungsweg im Kongress scheitert, wird die SEC weiterhin nach den bisherigen Regeln den Markt regulieren.🚨
Die größte Auswirkung dieses Ereignisses ist, dass die Markterwartungen abkühlen: Zuvor auf die Verabschiedung des Gesetzes wettende Gelder beginnen abzuziehen. Kurzfristige Kursbewegungen können stärker ausfallen—bitte nicht blind in den Boden hinein kaufen. Danach muss man weiter beobachten, ob beide Parteien die Verhandlungen wieder aufnehmen, denn aus dem Newsflow kann jederzeit ein großes Auf und Ab entstehen. Das Marktrisiko ist hoch—also bitte Positionen im Griff behalten und Risiken kontrollieren.🚨#美联储加息是否已成定局 #以太坊跌破2400美元 #比特币跌至7.6万美元
Gerade eben habe ich durch den Freundesfeed gescrollt und einen früheren Freund gesehen, mit dem ich mal gemeinsam gehandelt habe. Er macht jetzt einen Ausstieg und verkauft Versicherungen.
In den Kommentaren fragte jemand, warum er nicht mehr handelt. Er antwortete mit einem Satz: „Vom Handel kann man nicht dauerhaft leben.“
Ich habe ziemlich lange auf diesen Satz gestarrt.
Ehrlich gesagt: Menschen, die handeln, denken das irgendwann alle mehr oder weniger. „Kann ich das dauerhaft durchziehen?“ Als man jung ist, ist der Körper fit, man kommt mit durchgemachten Nächten klar, man hält Druck aus, und selbst wenn es mal Gewinne oder Verluste gibt, kann man das eher verkraften. Aber wenn man älter wird? Mit vierzig oder fünfzig—kann man dann noch jeden Tag stundenlang auf den Kurs starren? Kann man immer noch die Schwankungen in der Größenordnung von zig oder hunderttausenden tragen?
Die meisten Antworten lauten: Nein.
Dieser Beruf sieht zwar frei aus, ist aber im Grunde ein „Jugendjob“. Deine Reaktionsgeschwindigkeit, deine Energie und deine Fähigkeit, Druck auszuhalten, nehmen mit dem Alter ab. Und außerdem gibt es hier kaum wirkliche Ansammlung: Wenn du zehn Jahre machst, bist du nicht unbedingt viel besser als ein Neuling, der erst fünf Jahre dabei ist.
Darum denke ich schon lange, dass Händler einen Ausweg brauchen. Man kann nicht all seine Zeit und Energie in den Handel stecken—man muss sich eine Hintertür offen lassen. Vielleicht macht man noch andere Investitionen, vielleicht lernt man einen Beruf, vielleicht betreibt man ein Nebengewerbe.
Wenn es irgendwann nicht mehr sein soll, oder man es nicht mehr schafft,
hat man wenigstens noch einen Ort, an den man gehen kann.
Wenn ihr noch nicht schlaft und mit uns im Chat sprechen wollt: Habt ihr euch schon mal Gedanken über euren Ausweg gemacht?