In den US-Vorhandel ein paar harte Fakten.

Heute Abend ist die Makro-Lage komplett durcheinander: Die Huthi-Rebellen haben alle strategischen Inseln im Roten Meer übernommen, die Straße von Mandeb steht fest in ihrer Hand, die saudische Rohölförderung ist auf den niedrigsten Stand seit 1990 gefallen – im August bleiben nur noch 6 Millionen Barrel pro Tag. Brent hat auf Wochenbasis über 8% zugelegt und stabilisiert sich über 100. Goldman Sachs sagt, dass es bei weiteren Ausfällen der Golf-Zulieferungen auf 120 zusteuern könnte, und BofA liefert für ein Extrem-Szenario sogar 150. Der US-Dieselpreis hat erstmals in der Geschichte die Marke von 6 US-Dollar pro Gallone überschritten, die IEA sagt offen, das globale Raffineriesystem sei bereits „an der absoluten Belastungsgrenze“.

Für $BTC ist das kurzfristig nicht freundlich – der Markt ist sich nahezu sicher, dass die Fed nächste Woche die Zinsen anhebt. So aufgeheizte Ölpreise lassen die Inflation kaum noch eindämmen, und Risk Assets bekommen zuerst Prügel.

Aber wenn man es längerfristig betrachtet: Selbst der Iran soll bereits mithilfe amerikanischer KI-Modelle Kriegsschiffe ins Visier genommen haben. Je chaotischer die Welt wird, desto härter wird die Story für harte Assets. Die polnische Notenbank hat ihre Goldreserven auf 648 Tonnen erhöht und kauft weiter. Große Gelder stimmen mit den Füßen ab. $ETH $BTC wird kurzfristig von den Zinserwartungen unter Druck gesetzt, mittelfristig aber wird es von genau dieser Art von Chaos nach und nach „gefüttert“.

Meine Wahl: Nichts machen, Munition zurückhalten – abwarten, bis die Zinserhöhung durch ist.

NFA DYOR

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