Ich würde den Hold-vs.-Hike-Ansatz nehmen, aber mit einer Wendung: Der Jobs-Report war stark genug, um einen weiteren Zinsschritt grundsätzlich auf der Agenda zu halten, während der heutige CPI der eigentliche Bestätigungstest ist. Die August-Lohnzahlen lagen bei 162K gegenüber 56K erwartet, die Arbeitslosenquote bei 4,1%.
Post:
Der spannende Teil dieses CPI ist nicht einfach nur, ob die Inflation die Erwartungen über- oder unterschreitet. Entscheidend ist, ob die Zahl der Fed genug Vertrauen gibt, tatsächlich zu erhöhen – nach einem überraschend starken Jobs-Report.
Die Nonfarm-Payrolls im August kamen bei 162K gegenüber 56K erwartet herein, während die Arbeitslosenquote bei 4,1% blieb. Das gibt der Fed sicherlich mehr Spielraum, die Politik restriktiv zu halten.
Aber ich neige immer noch eher zu „Hold“ statt zu „Hike“. Der Grund: Ein einziger starker Beschäftigungsbericht bedeutet nicht automatisch, dass die Inflation wieder beschleunigt. Der Markt rechnet mit rund 0,4% monatlicher Headline-CPI und 0,2% Core-CPI. Daher ist die Kernzahl hier sehr wichtig.
Für mich ist das eigentliche Risiko ein heißer Core-CPI. Wenn die Kerninflation klar nach oben von den Erwartungen abweicht, könnten die Zinserwartungen für weitere Erhöhungen springen und Risikoassets unter Druck setzen, während Gold erneut reagieren könnte. Wenn die Inflation hingegen nah an den Erwartungen bleibt, denke ich, hat die Fed mehr Grund zu warten und den Trend abzuwarten.
Meine Tendenz vor der Veröffentlichung ist daher vorsichtig bärisch für Risikoassets, falls der CPI heiß ausfällt – aber ich bin noch nicht überzeugt, dass eine Zinserhöhung bereits unausweichlich ist.
#CPIWatch
#cpiwatch
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Der spannende Teil dieses CPI ist nicht einfach nur, ob die Inflation die Erwartungen über- oder unterschreitet. Entscheidend ist, ob die Zahl der Fed genug Vertrauen gibt, tatsächlich zu erhöhen – nach einem überraschend starken Jobs-Report.
Die Nonfarm-Payrolls im August kamen bei 162K gegenüber 56K erwartet herein, während die Arbeitslosenquote bei 4,1% blieb. Das gibt der Fed sicherlich mehr Spielraum, die Politik restriktiv zu halten.
Aber ich neige immer noch eher zu „Hold“ statt zu „Hike“. Der Grund: Ein einziger starker Beschäftigungsbericht bedeutet nicht automatisch, dass die Inflation wieder beschleunigt. Der Markt rechnet mit rund 0,4% monatlicher Headline-CPI und 0,2% Core-CPI. Daher ist die Kernzahl hier sehr wichtig.
Für mich ist das eigentliche Risiko ein heißer Core-CPI. Wenn die Kerninflation klar nach oben von den Erwartungen abweicht, könnten die Zinserwartungen für weitere Erhöhungen springen und Risikoassets unter Druck setzen, während Gold erneut reagieren könnte. Wenn die Inflation hingegen nah an den Erwartungen bleibt, denke ich, hat die Fed mehr Grund zu warten und den Trend abzuwarten.
Meine Tendenz vor der Veröffentlichung ist daher vorsichtig bärisch für Risikoassets, falls der CPI heiß ausfällt – aber ich bin noch nicht überzeugt, dass eine Zinserhöhung bereits unausweichlich ist.
#CPIWatch
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