Die Debatte über das Defizit hat ein Matheproblem, das die meisten übersehen.
Wenn Sie von 40 Billionen Dollar Schulden und 6% Defizit in Relation zum BIP hören, liegt der Reflex darin, Kürzungen zu fordern. Verständlich. Aber hier kommt der unangenehme Teil: 16% der gesamten Wirtschaft sind direkte staatliche Zahlungen an Haushalte – Sozialversicherung, Medicare, Leistungen für Veteranen, Lebensmittelhilfe.
Wenn man diese Ausgaben kürzt, schneidet man nicht nur eine Budgetposition weg. Man kürzt den Konsum. Man kürzt Mietzahlungen, Einkäufe im Supermarkt, Strom- und Energiekosten. Man kürzt das Einkommen, das in kleine Unternehmen, Vermieter, Gesundheitsdienstleister fließt.
Das ist keine Verteidigung ausufernder Defizite. Es ist eine Erinnerung daran, dass die Wirtschaft ein geschlossener Kreislauf ist. Staatliche Ausgaben sind das Einkommen von jemand anderem. Haushalte sind auf diese Überweisungen angewiesen, um über die Runden zu kommen, und diese Gelder zirkulieren wieder.
Die finanzpolitische Debatte braucht Offenheit: Man kann es nicht in beide Richtungen haben. Man kann Sparmaßnahmen fordern und zugleich erwarten, dass die Konsumausgaben stabil bleiben. Die Mathematik funktioniert nicht.
Märkte bepreisen Wachstum. Wenn Sie Transferleistungen kürzen, kürzen Sie die Nachfrage. Wenn Sie die Nachfrage kürzen, bekommen Sie ein schwächeres BIP, schwächere Gewinne, schwächere Bewertungsvielfache. Das ist der Zielkonflikt, den niemand zuzugeben wagt.
Schulden sind ein Problem. Aber auch die Behauptung, man könne 16% des Haushaltseinkommens kürzen, ohne Konsequenzen.
Wenn Sie von 40 Billionen Dollar Schulden und 6% Defizit in Relation zum BIP hören, liegt der Reflex darin, Kürzungen zu fordern. Verständlich. Aber hier kommt der unangenehme Teil: 16% der gesamten Wirtschaft sind direkte staatliche Zahlungen an Haushalte – Sozialversicherung, Medicare, Leistungen für Veteranen, Lebensmittelhilfe.
Wenn man diese Ausgaben kürzt, schneidet man nicht nur eine Budgetposition weg. Man kürzt den Konsum. Man kürzt Mietzahlungen, Einkäufe im Supermarkt, Strom- und Energiekosten. Man kürzt das Einkommen, das in kleine Unternehmen, Vermieter, Gesundheitsdienstleister fließt.
Das ist keine Verteidigung ausufernder Defizite. Es ist eine Erinnerung daran, dass die Wirtschaft ein geschlossener Kreislauf ist. Staatliche Ausgaben sind das Einkommen von jemand anderem. Haushalte sind auf diese Überweisungen angewiesen, um über die Runden zu kommen, und diese Gelder zirkulieren wieder.
Die finanzpolitische Debatte braucht Offenheit: Man kann es nicht in beide Richtungen haben. Man kann Sparmaßnahmen fordern und zugleich erwarten, dass die Konsumausgaben stabil bleiben. Die Mathematik funktioniert nicht.
Märkte bepreisen Wachstum. Wenn Sie Transferleistungen kürzen, kürzen Sie die Nachfrage. Wenn Sie die Nachfrage kürzen, bekommen Sie ein schwächeres BIP, schwächere Gewinne, schwächere Bewertungsvielfache. Das ist der Zielkonflikt, den niemand zuzugeben wagt.
Schulden sind ein Problem. Aber auch die Behauptung, man könne 16% des Haushaltseinkommens kürzen, ohne Konsequenzen.
