Sieben Jahre lang eine L1-Chain – es wird vorgeschlagen, sie abzuschalten.
Harmony veröffentlichte am Sonntag einen unverbindlichen Vorschlag: das finale Snapshot festlegen, $ONE in ein ERC-20 auf Ethereum umwandeln und Börsen können gleich mit migrieren und die Listings übertragen. Wallets, Staking, Validatoren-Belohnungen, Contract-Guthaben und CEX-Positionen werden per Airdrop auf derselben Adresse verteilt; kein manuelles Claim nötig.
Aber es gibt harte Mängel: Mehrsignatur-Tresore, LPs und On-Chain-Anwendungen lassen sich nicht rechtzeitig migrieren. Die offizielle Stelle drängt die Nutzer, die Smart Contracts bis zum 10. September zu verlassen; Validatoren können die Knoten ab diesem Tag ebenfalls abschalten, rechtzeitig in den Shutdown gehen und als Gegenleistung einen Ausgleichspool von rund 1,372 Millionen US-Dollar als Governor übernehmen lassen.
Der Hintergrund ist alles andere als leicht: Vor weniger als vier Wochen hat jemand etwa 4 Milliarden Token $ONE gefälscht, also rund 26% der Gesamtmenge. Das Projekt wollte zeitweise zurückrollen, um über 10.000 Transaktionen wieder zu löschen. Von „Chain reparieren“ hin zu „nicht mehr reparieren, auf $ETH migrieren“ – genau das ist der Knackpunkt.
Der endgültige Zeitplan für die Blockbereitstellung wurde noch nicht vorgelegt, und es ist auch unklar, ob der Validator-Governance-Ansatz verfolgt wird (nach Regel: 51% der Anteile beteiligen + 66,7% Zustimmung).
Es lohnt sich, besonders darauf zu achten: der Burggraben von L1—ist er eher Narrativ oder Sicherheit und Liquidität? Wenn das Sicherheits-Narrativ bricht, wird selbst bei hohen Migrationskosten am Ende alles auf den Tisch gelegt.
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(Die obigen Angaben wurden auf Basis öffentlich zugänglicher Berichte zusammengestellt und stellen keine Anlageberatung dar.)