Das CLARITY Act ist gerade auf ein ernstes Timing-Problem gestoßen.

Berichten zufolge verkürzt das Repräsentantenhaus seinen Sitzungsplan für September auf nur vier Abstimmungstage und lässt damit einer der letzten großen gesetzgeberischen Prioritäten der Krypto-Branche nur sehr wenig Spielraum, bevor die Zwischenwahlen anstehen.

Das ist wichtig, weil selbst ein Gesetzentwurf mit Unterstützung aus der Branche Zeit braucht – für Ausschussarbeit, Verhandlungen, Änderungen, Abstimmungen und die Koordination zwischen den Kammern. Ein komprimierter Zeitplan kann politisches Momentum in eine prozedurale Sackgasse verwandeln.

Das bedeutet nicht zwangsläufig das Ende des CLARITY Act. Aber es erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Regeln zur Marktstruktur, regulatorische Zuständigkeiten und rechtliche Klarheit für US-Krypto-Unternehmen länger ungeklärt bleiben könnten, als Befürworter gehofft hatten.

Achten Sie darauf, ob die Führung des Repräsentantenhauses zusätzliche Plenarsitzungszeit schafft, Abgeordnete Krypto-Bestimmungen an ein anderes Gesetz anhängen oder der Entwurf über den Wahlzyklus hinaus verschoben wird.

Kann der Kongress in diesem Jahr noch einen tragfähigen Weg für eine Gesetzgebung zur Krypto-Marktstruktur schaffen?

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