EM-Aktien und Währungen haben gerade Auftrieb bekommen, nachdem Händler ihre Wetten auf eine Fed-Zinserhöhung in diesem Monat deutlich reduziert haben.
Wallers Kommentare gestern haben das Blatt gewendet. Er sagte im Grunde: Wenn die nächste Datenrunde weiter zeigt, dass die Inflation nachlässt, tendiert er dazu, das September-Treffen unverändert zu lassen.
Die Märkte preisten das sofort ein: Die Chancen auf eine September-Zinserhöhung fielen von den mittleren 60ern in Richtung 50 %. Der Dollar geriet unter Druck, US-Staatsanleihen legten zu, und Risikoanlagen erwachten zum Leben.
Das ist die klassische Ausgangslage, auf die Schwellenländer gewartet haben. Ein schwächerer Dollar bedeutet normalerweise:
Kapital fließt zurück in höher verzinsliche EM-Währungen und Lokalwährungsanleihen
Geringerer Druck auf Länder, die in Dollar verschuldet sind
Bessere Stimmung für EM-Aktien, die bereits von der Stärke bei KI/Halbleitern profitiert haben (Taiwan, Korea, Teile Indiens)
Wir haben dieses Muster dieses Jahr schon ein paar Mal gesehen. Wenn die Angst vor Zinserhöhungen auch nur etwas nachlässt, neigen EM-Assets dazu, schnell besser abzuschneiden, weil die Positionierung nach dem jüngsten Dollar-Rebound und dem Ölpreisanstieg nicht überfüllt war.
Das ist kein endgültiges Entwarnungssignal nach dem Motto „einfach laufen lassen“. Die Arbeitsmarktdaten stehen noch aus, und Warsh war deutlich restriktiver als Waller. Ein heißer Datenpunkt, und der Dollar kann schnell zurückspringen. Aber vorerst zeigt der Markt für EM grünes Licht.
Kauft jemand bei diesem Rückgang der Zinserhöhungserwartungen EM-Exposure nach, oder wartet ihr erst auf die Payrolls? Welche Märkte wirken euch gerade am interessantesten: Asien-Tech, LatAm-Carry oder etwas anderes?
#USWeeklyInitialJoblessClaimsRiseTo206000
Wallers Kommentare gestern haben das Blatt gewendet. Er sagte im Grunde: Wenn die nächste Datenrunde weiter zeigt, dass die Inflation nachlässt, tendiert er dazu, das September-Treffen unverändert zu lassen.
Die Märkte preisten das sofort ein: Die Chancen auf eine September-Zinserhöhung fielen von den mittleren 60ern in Richtung 50 %. Der Dollar geriet unter Druck, US-Staatsanleihen legten zu, und Risikoanlagen erwachten zum Leben.
Das ist die klassische Ausgangslage, auf die Schwellenländer gewartet haben. Ein schwächerer Dollar bedeutet normalerweise:
Kapital fließt zurück in höher verzinsliche EM-Währungen und Lokalwährungsanleihen
Geringerer Druck auf Länder, die in Dollar verschuldet sind
Bessere Stimmung für EM-Aktien, die bereits von der Stärke bei KI/Halbleitern profitiert haben (Taiwan, Korea, Teile Indiens)
Wir haben dieses Muster dieses Jahr schon ein paar Mal gesehen. Wenn die Angst vor Zinserhöhungen auch nur etwas nachlässt, neigen EM-Assets dazu, schnell besser abzuschneiden, weil die Positionierung nach dem jüngsten Dollar-Rebound und dem Ölpreisanstieg nicht überfüllt war.
Das ist kein endgültiges Entwarnungssignal nach dem Motto „einfach laufen lassen“. Die Arbeitsmarktdaten stehen noch aus, und Warsh war deutlich restriktiver als Waller. Ein heißer Datenpunkt, und der Dollar kann schnell zurückspringen. Aber vorerst zeigt der Markt für EM grünes Licht.
Kauft jemand bei diesem Rückgang der Zinserhöhungserwartungen EM-Exposure nach, oder wartet ihr erst auf die Payrolls? Welche Märkte wirken euch gerade am interessantesten: Asien-Tech, LatAm-Carry oder etwas anderes?
#USWeeklyInitialJoblessClaimsRiseTo206000
