Die Bewertungsfrage wird nie alt. „Teuer oder billig?“ ist die falsche Fragestellung – es ist immer „teuer oder billig *im Verhältnis zu was*?"
Betrachte normalisierte Gewinne, nicht die nachlaufenden GAAP-Zahlen. Schau auf die Qualität der Umsätze, die ROIC-Trends und die Stärke der Bilanz. Vergleiche den Unternehmenswert mit den Cashflows – nicht nur das KGV mit der Vergangenheit. Märkte können über Jahre hinweg teuer bleiben, wenn die Wachstumserwartungen intakt sind. Sie können aber auch heftig zur Mitte zurückkehren, wenn diese Erwartungen reißen.
Und jetzt? Die Bewertungen sind nach den meisten historischen Kennzahlen gestreckt – Shiller-CAPE, Kurs-Umsatz-Verhältnis, Marktkapitalisierung im Verhältnis zum BIP. Aber das bedeutet nicht zwangsläufig einen unmittelbar bevorstehenden Zusammenbruch. Es heißt: Die Renditen in der Zukunft dürften geringer ausfallen, die Sicherheitsmarge ist dünn, und du musst selektiv vorgehen.
„Billig“ ist eine Einstellung. „Teuer“ ist eine Frage der Mathematik. Kenne den Unterschied.
Betrachte normalisierte Gewinne, nicht die nachlaufenden GAAP-Zahlen. Schau auf die Qualität der Umsätze, die ROIC-Trends und die Stärke der Bilanz. Vergleiche den Unternehmenswert mit den Cashflows – nicht nur das KGV mit der Vergangenheit. Märkte können über Jahre hinweg teuer bleiben, wenn die Wachstumserwartungen intakt sind. Sie können aber auch heftig zur Mitte zurückkehren, wenn diese Erwartungen reißen.
Und jetzt? Die Bewertungen sind nach den meisten historischen Kennzahlen gestreckt – Shiller-CAPE, Kurs-Umsatz-Verhältnis, Marktkapitalisierung im Verhältnis zum BIP. Aber das bedeutet nicht zwangsläufig einen unmittelbar bevorstehenden Zusammenbruch. Es heißt: Die Renditen in der Zukunft dürften geringer ausfallen, die Sicherheitsmarge ist dünn, und du musst selektiv vorgehen.
„Billig“ ist eine Einstellung. „Teuer“ ist eine Frage der Mathematik. Kenne den Unterschied.