Strategy hat wieder Bitcoin gekauft, aber diesmal sollte man nicht wirklich darauf schauen, „wie viel“.

Ich habe gerade die Strategy-8-K geprüft, die das Unternehmen am 31. August bei der SEC eingereicht hat: Von dem Zeitraum 24. bis 30. August kaufte die Firma 4.603 BTC im Wert von rund 3,697 Milliarden US-Dollar zu einem durchschnittlichen Kaufpreis von 80.318 US-Dollar; bis zum 30. August hielt sie insgesamt 845.050 BTC.

Die entscheidenden Details liegen in der Mittelherkunft.

In derselben Woche verkaufte das Unternehmen etwa 4,53 Millionen Aktien von MSTR und erzielte daraus rund 602,8 Millionen US-Dollar an Nettoerlösen. Davon wurden 3,697 Milliarden US-Dollar zum Kauf von Coins verwendet, 151,8 Millionen US-Dollar für den Rückkauf von STRC, 50,7 Millionen US-Dollar zur Zahlung von STRC-Dividenden eingesetzt und zusätzlich 30 Millionen US-Dollar, um den US-Dollar-Barbestand aufzustocken.

Daher ist mein Fazit ganz einfach:

Eine Erhöhung der Gesamtmenge gehaltener Coins bedeutet nicht automatisch, dass der Wert pro gewöhnlichem Anteilseigner automatisch steigt. Entscheidend ist vielmehr, „wie viele Bitcoins pro Aktie“ es sind – und ob die Kosten der zusätzlich beschafften Finanzierung durch das Wachstum der Vermögenswerte aufgefangen werden.

Als Nächstes schaue ich mir drei Punkte an:

① die Geschwindigkeit der Ausweitung des MSTR-Aktienkapitals
② ob sich die Kennzahl „Bitcoin je Aktie“ weiter verbessert
③ ob Vorzugsaktien-Dividenden und Rückkäufe weiterhin die Finanzierungsfähigkeit aufzehren

Auch die Risiken sind klar und umgekehrt:

Wenn $BTC schwächelt, schrumpft die Vermögensseite zuerst; wenn weiterhin in großem Umfang neue gewöhnliche Aktien ausgegeben werden, müssen die Aktionäre zusätzlich die Verwässerung tragen.

Bei Strategy gilt: Nicht nur zählen, wie viele Coins es hat – sondern prüfen, zu welchen Kosten diese Coins erkauft wurden.🧐

$BTC
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