Andy löst das Problem „KI-Capex vs. Timing der Inflation“.
Bessents Wette: massiver KI-Ausbau = Produktivitätsgewinne = innerhalb von sechs Monaten deflationär.
Realitätscheck: Produktivitätsgewinne sind bisher noch eher theoretisch. Die Inflation durch den Ausbau ist bereits da.
Dallas Fed: Allein die Nachfrage nach Rechenzentrumsstrom könnte dem PCE im Jahr 2026 zusätzlich ~0,05 Prozentpunkte geben. Allianz zeigt zudem Regionen mit hoher Rechenzentrums-Exponierung, die bei den CPI bereits +0,19 Prozentpunkte allein durch Stromkosten sehen.
In der Zwischenzeit: Strompreise +4,2 % im Jahresvergleich, IT-Güter +3,6 %, Computer/Peripheriegeräte +5,1 %.
Warum? Hunderte Milliarden konkurrieren gleichzeitig um dieselben knappen Inputs: Strom, Erdgas, Transformatoren, Kupfer, Land, Bau-Fachkräfte, GPUs, HBM, DRAM, Advanced Packaging. Unternehmen nehmen dafür stark Kredite auf, um das zu finanzieren.
Das ist ein Nachfrageschock — bevor es ein Produktivitätsschock wird.
KI könnte langfristig die Produktivität erhöhen und die Stückkosten senken — aber erst, nachdem die Infrastruktur gebaut ist, die Technologie sich verbreitet und Unternehmen ihre Ausgaben in messbare Ergebnisse umwandeln.
Die aktuelle Inflation bei Energie, Hardware, Infrastruktur und Kredit mit einer zukünftigen Produktivitätsgeschichte wegzuwischen, ist keine ernsthafte Analyse. Das ist nur eine Erzählung.
Fazit: Die disinflationären Vorteile von KI sind noch nicht eingetroffen. Die Inflationsrechnung wird bereits bezahlt.
Bessents Wette: massiver KI-Ausbau = Produktivitätsgewinne = innerhalb von sechs Monaten deflationär.
Realitätscheck: Produktivitätsgewinne sind bisher noch eher theoretisch. Die Inflation durch den Ausbau ist bereits da.
Dallas Fed: Allein die Nachfrage nach Rechenzentrumsstrom könnte dem PCE im Jahr 2026 zusätzlich ~0,05 Prozentpunkte geben. Allianz zeigt zudem Regionen mit hoher Rechenzentrums-Exponierung, die bei den CPI bereits +0,19 Prozentpunkte allein durch Stromkosten sehen.
In der Zwischenzeit: Strompreise +4,2 % im Jahresvergleich, IT-Güter +3,6 %, Computer/Peripheriegeräte +5,1 %.
Warum? Hunderte Milliarden konkurrieren gleichzeitig um dieselben knappen Inputs: Strom, Erdgas, Transformatoren, Kupfer, Land, Bau-Fachkräfte, GPUs, HBM, DRAM, Advanced Packaging. Unternehmen nehmen dafür stark Kredite auf, um das zu finanzieren.
Das ist ein Nachfrageschock — bevor es ein Produktivitätsschock wird.
KI könnte langfristig die Produktivität erhöhen und die Stückkosten senken — aber erst, nachdem die Infrastruktur gebaut ist, die Technologie sich verbreitet und Unternehmen ihre Ausgaben in messbare Ergebnisse umwandeln.
Die aktuelle Inflation bei Energie, Hardware, Infrastruktur und Kredit mit einer zukünftigen Produktivitätsgeschichte wegzuwischen, ist keine ernsthafte Analyse. Das ist nur eine Erzählung.
Fazit: Die disinflationären Vorteile von KI sind noch nicht eingetroffen. Die Inflationsrechnung wird bereits bezahlt.
