Die Arbeitsmarktdaten wurden erneut nach unten korrigiert. Das BLS hat für die 12 Monate bis März 2025 weitere 79.000 Lohn- und Gehaltslisten gestrichen.

Das ist das vierte Jahr in Folge mit Abwärtskorrekturen – dasselbe Muster, das wir nach 2008 gesehen haben. In den letzten 8 Jahren waren 7 von 8 Korrekturen negativ. Das entspricht rechnerisch fast 2,5 Millionen Jobs, die auf dem Papier verschwinden.

Diesmal traf es den privaten Sektor: -178.000. Die Regierungsjobs wurden um 99.000 nach oben korrigiert, wodurch der Schlag etwas gemildert wurde.

Die Korrektur im vergangenen Jahr war brutal: -911.000. In diesem Jahr fällt sie zwar kleiner aus, aber der Trend ist klar: Der Arbeitsmarkt war schwächer, als die Schlagzeilen lange Zeit vermuten ließen.

Wenn du die Geldpolitik der Fed, die Inflation, die Konsumausgaben beobachtest oder einfach verstehen willst, warum sich vieles „komisch“ anfühlt, trotz „starker“ Jobs-Reports – genau deshalb. Die ersten Zahlen werden immer wieder zurückgenommen.

Korrekturen sind wichtig. Sie verändern die Erzählung Monate, nachdem alle längst weitergezogen sind.