Der Verfall von Deribit bündelt die gemeldete Call-Exponierung bei 75.000 und 80.000 US-Dollar, wo das Hedging der Händler einen Ausbruch festnageln oder verstärken kann.

itcoin handelt zwischen 80.000 und 78.000 US-Dollar und steht vor zwei Options-Kursmarken, die das Hedging der Händler bis Freitag prägen könnten.

Die gemeldete Call-Exponierung bei 75.000 und 80.000 schafft einen Test dafür, ob diese Positionen Bitcoins nächsten Schritt dämpfen oder zusätzlichen Schwung für einen Bruch liefern.

Ungefähr 81.700 Bitcoin-Optionen mit einem Nominalwert von etwa 6,4 Milliarden US-Dollar sollen am 28. August um 08:00 UTC bei Deribit auslaufen.

Der Call-Kontrakt mit einem Ausübungspreis von 75.000 US-Dollar wies einen gemeldeten Nominalwert von rund 236 Millionen US-Dollar auf, während der Call mit 80.000 US-Dollar etwa 157 Millionen US-Dollar hielt. Das sind Konzentrationen an Open Interest auf der Call-Seite im Umfang von zusammen 393 Millionen US-Dollar bzw. 6,1% der gemeldeten 6,44 Milliarden US-Dollar bis zum Verfall.

Optionshändler passen ihre Absicherungen an, wenn sich Bitcoin bewegt, und die Sensitivität einer Option gegenüber dem Preis des Underlyings ändert sich. Kurz vor dem Verfall können diese Anpassungen besonders empfindlich um stark besetzte Ausübungspreise herum werden.

Die Positionierung auf Händlerseite, die nötig ist, um die Netto-Gamma-Wirkung zu berechnen, bleibt weniger sichtbar; daher sind „Pinning“ und Beschleunigung nur bedingte Szenarien. Das Verhältnis von 0,83 Put zu Call zeigt ebenfalls, dass Calls in diesem Verfall überwiegen.

Ein entscheidender Schritt über eine der Schwellen könnte schnellere Anpassungen der Absicherung erfordern. Der heutige Verfall am Freitag beendet die gemeinsame Frist und entfernt oder rollt die auslaufenden Positionen; die Kursreaktion um diese beiden Bereiche ist damit das klarere Signal.

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