Zunächst nahm ich an, dass der Timelock von TermMax nur eine einfache Sicherheitsverzögerung bei Änderungen an den Vaults ist. Doch als ich den Mechanismus mit dem verglich, wo das Protokoll sich heute befindet, fiel mir ein weniger offensichtlicher Widerspruch auf. TermMax meldet mittlerweile $90M+ TVL und 1,5M+ registrierte Wallets, aber TMX ist in die Live-Marktphase noch nicht eingetreten, bis zum August 25 TGE. Das macht das Governance-Design für mich noch spannender. Die Vault-Regeln behandeln nicht jede Änderung gleich: risikoreduzierende Änderungen können ohne die normale Wartezeit erfolgen, während Änderungen wie das Hinzufügen eines Marktes, das Erhöhen von Gebühren, das Verkürzen des Timelocks oder das Ändern des Guardian eine eintägige Verzögerung auslösen. Das Protokoll kann also schnell reagieren, wenn es die Kontrollen verschärft, muss sich aber selbst ausbremsen, wenn es die Befugnisse oder die Exposition ausweitet. Ich hatte das anfangs als einfache Sicherheitsfunktion gelesen. Jetzt wirkt es eher wie eine Wette darauf, in welche Richtung Reibung gehört. Da bereits echtes Kapital im System sitzt, bevor der Token live geht, fühlt sich diese Unterscheidung weniger theoretisch an. Also vielleicht lautet die Frage nicht, ob TermMax einen Timelock hat, sondern ob seine Vorstellung von „Risiko“ mit dem übereinstimmt, worauf der Markt tatsächlich achten wird?
#termmax @TermMax
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