Weizenkontraktwert sinkt mit Gewinngrabben der Händler nach dem Vierwochen-Hoch
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Die Weizenpreise der Euronext sind am Freitag gefallen, da Händler Gewinne mitnahmen, nachdem zuvor ein Vierwochen-Hoch erreicht worden war. Gleichzeitig beobachteten sie weiterhin die Auswirkungen der mit dem Krieg verbundenen Störungen auf die Getreidesendungen über das Schwarze Meer.

Der Dezember-Weizen-Kontrakt bei Euronext, der meistgehandelte, sank um 1,10% auf 238,25 Euro je metrische Tonne, nachdem er am Donnerstag mit 242,00 Euro sein höchstes Niveau seit 24/07 markiert hatte.

Die September-Terminkontrakte gaben ebenfalls deutlich nach: Sie fielen um 1,70% auf 223,50 Euro je Tonne, während die Marktteilnehmer weiterhin aus dem Kontrakt ausstiegen, der sich seinem Laufzeitende nähert.

Auch Chicago-Weizen fiel, nachdem er am Donnerstag ein Vierwochenhoch erreicht hatte.

Die gegenseitigen Angriffe zwischen Russland und der Ukraine auf die Schifffahrtsrouten führten nahezu zu einem kompletten Stillstand bei den Getreideexporten aus dem Asowschen Meer und dem Schwarzen Meer.

Händler verwiesen auf einen deutlichen Rückgang der Berichte am Freitag über Schäden an Schiffen und Häfen. Der Markt wartet zudem auf weitere Hinweise darauf, ob Importeure auf alternative Quellen für russische und ukrainische Getreideimporte umschwenken.

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