Operation Twist ist zurück – und der Zeitpunkt ist nicht subtil.

Deutsche Bank hat es ganz offen gesagt: verkaufe vorn, kaufe hinten, verdrehe die Zinskurve nach unten. Eine weichgespülte Form finanzieller Repression.

Das letzte Mal, als das lief, war 2011, als die Wirtschaft schwach war. Und diesmal? Der Wirtschaft geht es gut. Man nutzt es, um die Kosten der Stärke zu steuern – drei Monate vor den Midterms.

Die Kurve wurde verdreht. Aber die zugrunde liegenden Belastungen – Defizite, inflationsgetriebene Kriegsfolgen, die KI-Schuldenwelle, die die Renditen nach oben drückt – sind nirgendwo hingegangen. Sie sind noch da, nur vorerst überdeckt.

Hier geht es um Wirkung und Timing, nicht um Fundamentaldaten. Der makroökonomische Druck baut sich weiterhin auf.

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