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Was viele bei @TermMax übersehen, ist: Der Lend-APR und der Borrow-APR sind nicht dieselbe Transaktion. Es sind zwei getrennte Seiten eines Orderbuchs, die nur zufällig nebeneinander auf dem Bildschirm angezeigt werden.

Nehmen wir das PT-apxUSD-18JUN2026-Marktszenario. Kreditnehmer können sich gegen dieses Collateral eine feste APY von 12,68% sichern. Kreditgeber auf demselben Markt erhalten nur 9,38% feste APY. Das ist kein Tippfehler – das ist die Spanne, die der Market Maker mit seiner Range-Order angibt, und sie existiert, weil jemand dafür entschädigt werden muss, dass er das passende Risiko in der Zwischenzone übernimmt.

Früher ging ich davon aus, dass eine engere Spanne einen „besseren“ Markt bedeutet. Jetzt denke ich, sie heißt vor allem: mehr Wettbewerb bei dieser konkreten Laufzeit – nicht zwingend bessere Konditionen für die eine oder andere Seite jeweils. Eine weite Spanne mit echter Tiefe könnte tatsächlich schneller ausführen als eine enge Spanne, die niemand füllt.

Was ich eigentlich über die Zeit verfolgen möchte, ist nicht die APR-Überschrift, sondern wie schnell Lend-Orders für eine bestimmte Laufzeit gematcht werden – im Vergleich dazu, wie lange sie offen stehen. Diese Zahl sagt dir, ob ein fester Zinssatz real ist oder nur angegeben wird.
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