#termmax @TermMax
Ich hatte immer angenommen, dass Festzins-Kredite in DeFi im Grunde nur ein Marketingbegriff sind – Protokolle gleichen variable Zinsen nur über die Zeit aus und nennen es dann „fest“. Ein genauerer Blick auf @TermMax hat diese Sicht allerdings etwas verändert.
Was tatsächlich passiert, ist eine Art Order-Book-ähnliches Matching zwischen Kreditgebern und Kreditnehmern zu bestimmten Laufzeiten. Die Verzinsung wird also nicht durch einen Algorithmus geglättet, sondern direkt vereinbart – fast so, wie es bei Anleihen der Fall ist. Das ist eine andere Art von Vertrauen als das, was ich aus DeFi kenne: Dort setzen die meisten Protokolle auf Nutzungskurven, die sich unter einem verändern.
Das hat mich dazu gebracht, etwas in Frage zu stellen, worüber ich vorher noch nicht nachgedacht hatte: Wenn die Zinsen aus echtem Matching statt aus einer Formel entstehen, was passiert dann, wenn es für eine bestimmte Laufzeit nicht genug Gegenparteien gibt? Liegt der Markt dann einfach illiquide herum, bis jemand einspringt, oder hat das Protokoll eine Art Fallback?
Ich habe noch keine vollständige Antwort. Ich glaube, der eigentliche Test ist nicht, wie „sauber“ das aussieht, wenn alles ruhig ist, sondern ob das Matching auch dann noch funktioniert, wenn alle gleichzeitig genau dieselbe Laufzeit wollen. Ich bilde mir gerade erst meine Meinung zu diesem Thema. #TermMax $ACE $GPS
Ich hatte immer angenommen, dass Festzins-Kredite in DeFi im Grunde nur ein Marketingbegriff sind – Protokolle gleichen variable Zinsen nur über die Zeit aus und nennen es dann „fest“. Ein genauerer Blick auf @TermMax hat diese Sicht allerdings etwas verändert.
Was tatsächlich passiert, ist eine Art Order-Book-ähnliches Matching zwischen Kreditgebern und Kreditnehmern zu bestimmten Laufzeiten. Die Verzinsung wird also nicht durch einen Algorithmus geglättet, sondern direkt vereinbart – fast so, wie es bei Anleihen der Fall ist. Das ist eine andere Art von Vertrauen als das, was ich aus DeFi kenne: Dort setzen die meisten Protokolle auf Nutzungskurven, die sich unter einem verändern.
Das hat mich dazu gebracht, etwas in Frage zu stellen, worüber ich vorher noch nicht nachgedacht hatte: Wenn die Zinsen aus echtem Matching statt aus einer Formel entstehen, was passiert dann, wenn es für eine bestimmte Laufzeit nicht genug Gegenparteien gibt? Liegt der Markt dann einfach illiquide herum, bis jemand einspringt, oder hat das Protokoll eine Art Fallback?
Ich habe noch keine vollständige Antwort. Ich glaube, der eigentliche Test ist nicht, wie „sauber“ das aussieht, wenn alles ruhig ist, sondern ob das Matching auch dann noch funktioniert, wenn alle gleichzeitig genau dieselbe Laufzeit wollen. Ich bilde mir gerade erst meine Meinung zu diesem Thema. #TermMax $ACE $GPS
