Die Trump-Regierung erwartet nicht, eine Einigung mit Kanada über Zölle zu erzielen

Es bleibt unklar, ob diese Signale die tatsächliche Lage der Verhandlungen widerspiegeln oder ob sie einen Versuch darstellen, Verhandlungsmacht zu gewinnen. Dem Bericht zufolge wird Präsident Donald Trump am Dienstag erneut mit dem Premierminister Mark Carney sprechen, nachdem die beiden am Montag ebenfalls ein Telefonat geführt haben.

Es heißt, dass die USA Kanada das präsentiert hätten, was die Verantwortlichen als ihr bestes Angebot bezeichneten. Das Gespräch zwischen Carney und Trump werde als letzter Versuch gelten, zu einer Einigung zu kommen, auch wenn US-Verantwortliche selbst dieses Ergebnis für unwahrscheinlich halten, heißt es in dem Bericht.

Und Trump hatte seine zweite Amtszeit damit begonnen, Zölle auf Kanada und Mexiko zu verhängen, und dabei seine Präferenz angedeutet, das Nordamerikanische Freihandelsabkommen aufzuheben, das er in seiner ersten Amtszeit ausgehandelt hatte.

Carney kündigte an, dass er alle Optionen offenhalten werde, um auf neue US-Zölle zu reagieren, einschließlich handelspolitischer Vergeltung. Zudem warnte er kanadische Verhandlungsführer ihre amerikanischen Amtskollegen davor, dass die Anwendung der Zölle unter Paragraph 338 zu einer öffentlichen Reaktion in Kanada führen und Carneys Fähigkeit, über Zugeständnisse zu verhandeln, faktisch beenden würde.

Der Bericht wies darauf hin, dass die USA möglicherweise die Erhebung der Zölle hinausschieben könnten, um den Gesprächen mehr Zeit zu geben.

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