#dusk $DUSK @Dusk
Ich habe tatsächlich ein Wochenende damit verbracht, Dusk-Dokumentationen zu lesen, statt nur die Startseite zu überfliegen, und die Lücke zwischen „Privacy-Blockchain für Finanzanwendungen“ und dem, was man aktuell tatsächlich anfassen kann, ist interessanter, als die meisten Threads vermuten lassen.
Das Interessante daran: Dusk setzt keine zusätzliche Privacy-Layer „on top“ ein, sondern betreibt sein eigenes Transaktionsmodell, Phoenix, gekoppelt mit Zedger für die eigentliche Security-Token-Abrechnung, und Rusk als ZK-freundliche VM darunter. Das XSC-Standard sitzt auf Zedger auf, das die Ausgabe, den Tausch und das Management tokenisierter Wertpapiere übernimmt, während Phoenix Privacy auf Transaktionen und die Ausführung von Contracts ausweitet.
Das ist wirklich eine andere Architektur als „Ethereum plus ein Mixer“, und es erklärt, warum das Projekt Jahre länger gebraucht hat als die meisten anderen L1s, um an den Start zu gehen – Mainnet ist erst 2025 gelandet, also ganze fünf Jahre nachdem der ursprüngliche Roadmap-Plan 2024 davon gesprochen hat.
Am stärksten im Kopf geblieben ist mir der Pitch für „programmable privacy“ – Transaktionen standardmäßig privat, aber Auditoren oder Regulierer können die Erlaubnis erhalten, auf Anfrage bestimmte Details einzusehen. Auf dem Papier ist das genau der Kernnutzen für regulierte Finanzen. In der Praxis ist selektives Disclosure-Tooling für Dritte jedoch genau die Art von Sache, die sich leicht diagrammieren lässt und schwer zu produktivieren ist – Key-Management, Widerruf, wer auditet den Zugriff des Auditors. Ich habe kaum etwas gefunden, das zeigt, dass das bereits von einer realen Institution genutzt wird, statt nur als Fähigkeit beschrieben zu werden.
Das Deployment von Third-Party-Contracts wurde übrigens bereits beim Genesis ausgeliefert und nicht erst nach dem Launch – ein echter Pluspunkt in puncto Ausführungsdisziplin.
Erreicht compliance-freundliche Privacy tatsächlich institutionelle Akzeptanz, oder erfüllt sie größtenteils eher die Bedürfnisse von crypto-nativen Buildern, die die Regulierer nie wirklich gebraucht haben?
$KII
$AIO
Ich habe tatsächlich ein Wochenende damit verbracht, Dusk-Dokumentationen zu lesen, statt nur die Startseite zu überfliegen, und die Lücke zwischen „Privacy-Blockchain für Finanzanwendungen“ und dem, was man aktuell tatsächlich anfassen kann, ist interessanter, als die meisten Threads vermuten lassen.
Das Interessante daran: Dusk setzt keine zusätzliche Privacy-Layer „on top“ ein, sondern betreibt sein eigenes Transaktionsmodell, Phoenix, gekoppelt mit Zedger für die eigentliche Security-Token-Abrechnung, und Rusk als ZK-freundliche VM darunter. Das XSC-Standard sitzt auf Zedger auf, das die Ausgabe, den Tausch und das Management tokenisierter Wertpapiere übernimmt, während Phoenix Privacy auf Transaktionen und die Ausführung von Contracts ausweitet.
Das ist wirklich eine andere Architektur als „Ethereum plus ein Mixer“, und es erklärt, warum das Projekt Jahre länger gebraucht hat als die meisten anderen L1s, um an den Start zu gehen – Mainnet ist erst 2025 gelandet, also ganze fünf Jahre nachdem der ursprüngliche Roadmap-Plan 2024 davon gesprochen hat.
Am stärksten im Kopf geblieben ist mir der Pitch für „programmable privacy“ – Transaktionen standardmäßig privat, aber Auditoren oder Regulierer können die Erlaubnis erhalten, auf Anfrage bestimmte Details einzusehen. Auf dem Papier ist das genau der Kernnutzen für regulierte Finanzen. In der Praxis ist selektives Disclosure-Tooling für Dritte jedoch genau die Art von Sache, die sich leicht diagrammieren lässt und schwer zu produktivieren ist – Key-Management, Widerruf, wer auditet den Zugriff des Auditors. Ich habe kaum etwas gefunden, das zeigt, dass das bereits von einer realen Institution genutzt wird, statt nur als Fähigkeit beschrieben zu werden.
Das Deployment von Third-Party-Contracts wurde übrigens bereits beim Genesis ausgeliefert und nicht erst nach dem Launch – ein echter Pluspunkt in puncto Ausführungsdisziplin.
Erreicht compliance-freundliche Privacy tatsächlich institutionelle Akzeptanz, oder erfüllt sie größtenteils eher die Bedürfnisse von crypto-nativen Buildern, die die Regulierer nie wirklich gebraucht haben?
$KII
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