Die Rendite der französischen 10-jährigen Staatsanleihe liegt soeben bei 4,054 % — dem höchsten Stand seit 2009.

Die Rechnung ist einfach: Frankreich fährt ein Defizit von 6 %+ und damit das Doppelte dessen, was die EU-Regeln erlauben. Anleihekaufende Investoren sagen: „Wenn du unser Geld willst, zahlst du drauf.“

Wenn eine große Volkswirtschaft wie Frankreich solche Renditesprünge sieht, ist das nicht nur ihr Problem. Höhere Kreditkosten strahlen in die europäischen Märkte aus, beeinflussen den Euro und verändern, wie Investoren das Risiko insgesamt bewerten.

Beobachte, wie sich das entwickelt. Wenn Frankreich die Ausgaben nicht unter Kontrolle bekommt oder das Wachstum nicht anzieht, könnten diese Renditen weiter steigen. Und das übt Druck auf alles aus — von europäischen Aktien bis hin zum Wechselkurs.