Der Konsumstimmungsindex ist geradezu von einer Klippe gefallen – im August auf 51,0 gesunken, nach 55,2 im Juli. Das ist schlechter, als es sich irgendjemand erwartet hatte.

Was steckt dahinter? Die Lebenshaltungskosten. Die Belastung trifft besonders hart genau dort, wo sie das immer tut: bei älteren Menschen, bei Haushalten mit niedrigerem Einkommen und bei Menschen ohne Studienabschluss. Dass die Gaspreise wieder leicht nach oben klettern, hilft natürlich nicht – die Inflationserwartungen sind für das kommende Jahr auf 4,3% gestiegen.

Ein Lichtblick: Die Menschen geraten noch nicht in Panik wegen Arbeitsplatzverlusten. Die Sorgen um die Beschäftigung sind weiterhin gering.

Aber hier ist der Punkt: Wenn sich der Durchschnittsbürger ärmer fühlt, gibt er weniger aus. Und wenn weniger ausgegeben wird, verlangsamt sich die Wirtschaft. Das ist nicht nur eine Zahl. Es ist ein Signal dafür, dass die Menschen wieder anfangen, an ihrem Gürtel zu sparen.

Behalten Sie das im Blick. Die Stimmung prägt das Verhalten, und das Verhalten steuert die Märkte.