Die US-Arbeitskräftezahl schrumpft schnell, und die Schlagzeilen zur Beschäftigung erzählen nicht die ganze Geschichte.

Die Erwerbsbeteiligung sank im Juli auf 61,4 % – der niedrigste Stand seit Mai 2020. Abseits der Pandemie müsste man bis März 1976 zurückgehen, um solch einen Wert zu sehen.

Das sind 7 Rückgänge in den letzten 8 Monaten, insgesamt um 1,1 Prozentpunkte gesunken.

Allein im Juli verließen 264.000 Menschen die Erwerbsarbeit. Im Juni? 720.000 – der zweitgrößte monatliche Rückgang seit 2020.

Seit November sind mehr als 2,4 Millionen Beschäftigte aus der Erwerbsbevölkerung ausgeschieden.

Hier geht es nicht darum, dass Menschen ihren Job wechseln oder Pausen einlegen. Es geht darum, dass weniger Menschen arbeiten – oder überhaupt nach Arbeit suchen.

Wenn die Beteiligung so stark sinkt, schwächt das die Grundlage der gesamten Wirtschaft: weniger Menschen mit Einkommen, weniger Kaufkraft, engere Budgets der Haushalte.

Die oberflächlichen Arbeitsmarktdaten könnten stabil wirken, doch wenn man eine Ebene tiefer geht, werden die Risse deutlich.

Achten Sie auf die Erwerbsbeteiligungsquoten. Sie sind wichtiger, als die meisten Menschen glauben.