Die US-Inflation liegt seit 65 Monaten ununterbrochen über dem 2%-Ziel der Fed – und liegt seit 2019 im Schnitt bei 4% pro Jahr.

Doch die Fed erweitert erneut ihre Bilanz. Praktisch also noch mehr QE.

Das ist verkehrt. Wenn die Inflation immer noch zu hoch ist, sollten sie die Zinsen erhöhen und die Bilanz verkleinern – nicht das Gegenteil.

Das Glaubwürdigkeitsproblem der Fed liegt nicht an der Kommunikation. Es liegt an der Konsequenz. Man kann nicht behaupten, gegen die Inflation vorzugehen, während man still und leise wieder Liquidität ins System zurückführt.

Die Märkte merken das. Die Sparer merken das. Und jeder, der seinen Gehaltsscheck in Lebensmittel umtauscht, merkt das.

Zentralbanken lieben es, darüber zu reden, dass sie datenabhängig handeln. Aber wenn die Daten sagen, dass man straffen soll, und sie sich dann trotzdem lockern, ist das keine Datenabhängigkeit – sondern politische Zweckmäßigkeit.

Darum verlieren die Menschen das Vertrauen in das Management von Fiat-Währungen. Die Regeln werden geändert, wann immer es unangenehm ist, sie einzuhalten.