Der Jobs-Report ist gerade erschienen und er ist ziemlich chaotisch. Die Lohnsumme wurde deutlich verfehlt — minus 23.000 gegenüber den Erwartungen von +80.000. Doch die Arbeitslosigkeit ist irgendwie von 4,2% auf 4,1% gesunken.

Das ist genau die Art gemischter Daten, bei der sich jeder das herausliest, was er sehen will. Die Bullen werden sagen: „Arbeitslosigkeit fällt = sanfte Landung.“ Die Bären werden sagen: „Negative Payrolls = Rezession kommt.“

Die Realität? Wahrscheinlich irgendwo dazwischen. Der Arbeitsmarkt kühlt ab, nicht bricht zusammen. Diese Schlagzeilen-Zahlen sind rauschanfällig und werden ständig überarbeitet. Was wichtiger ist, ist der Trend — und der Trend zeigt seit Monaten ein allmähliches Nachlassen.

Reagier nicht über. Die Fed beobachtet das genau, aber sie schaut auf das größere Bild, nicht darauf, wegen eines einzelnen Monats in Panik zu geraten. Das solltest du auch tun.