Situational Awareness, der von dem ehemaligen OpenAI-Forscher Leopold Aschenbrenner gegründete Hedgefonds, soll wenige Tage nachdem er aufgrund von Margenforderungen beinahe kollabiert war, 400 Millionen US-Dollar in ein nicht börsennotiertes Unternehmen investiert haben.

Der Fonds investierte im Juli 100 Millionen US-Dollar in das gleiche ungenannte Unternehmen, wie Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtete. Die neueste Investition wurde am Dienstag abgeschlossen.

Cointelegraph hat Situational Awareness um eine Stellungnahme gebeten.

Vermögenswerte zur Situationsaufklärung fielen im Juli um etwa 78 %, nachdem ein KI-Aktienverkauf Abschreibungsmargenforderungen von Wall-Street-Kreditgebern ausgelöst hatte.

Der Fonds suchte nach frischem Kapital und erwog, Anteile an privaten Unternehmen zu verkaufen, wie die Financial Times berichtete.

Der Fonds verkaufte anschließend den Großteil seines öffentlichen Aktienportfolios an Ken Griffiths Citadel und konnte dadurch seine Geldgeber zurückzahlen sowie seine privaten Beteiligungen behalten.

Situational Awareness hatte stark in Strom- und Rechenzentrumsinfrastruktur investiert, die KI unterstützt, einschließlich Bitcoin-Minern, die in KI-Computing expandierten.

Eine Einreichung vom 18. Mai bei der US-Börsenaufsicht SEC, die die Bestände per 31. März abdeckte, zeigte rund 1,11 Milliarden US-Dollar an Positionen in sieben Bitcoin-Mining-Aktien, darunter IREN, Core Scientific, Riot Platforms und CleanSpark.

Magazin: Warum Ray Dalio sagt, dass Bitcoin Gold nicht ersetzen kann