Die schwache Nichtfarm im Juni hat Bitcoin auf 62.000 getrieben: Die Logik lautet „schlechte Daten = Zinssenkungserwartungen = positives Liquiditäts-Szenario“. Doch der Bericht am Freitag könnte das Gegenteil bewirken – die Marktstimmung ist bereits von „schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten“ auf den Kopf gestellt. Wenn die Inflation weiter zäh bleibt und die Beschäftigungszahlen dann ebenfalls kalt ausfallen, dann ist die Sorge der Trader nicht mehr Zinssenkungen, sondern eine Rezession. Unter einem Risiko-Absicherungsmodus ist die Wahrscheinlichkeit, dass BTC zusammen mit riskanten Assets fällt, nicht gering. $BTC in den nächsten Tagen lass dich nicht von der 62.000er-Marke täuschen: Dasselbe Datenmaterial wird unter unterschiedlichen Erwartungsrahmen völlig gegensätzlich interpretiert – genau das ist das Schwierigste beim makroökonomischen Trading. Am Freitag besonders auf die letzte halbe Stunde des US-Abends achten.