Anfangs habe ich den Abschnitt mit den vorab signierten Transaktionen fast übersehen. Ich dachte mir: Ganz einfach—ich signiere nur ein paar Transaktionen, das ist doch nur ein technischer Teil.

Erst beim genauen Lesen wurde mir klar, dass, bevor $BTC in Trustless Bitcoin Vaults (TBV) aufgenommen wird, alle Transaktionen, die später passieren können, bereits angelegt und vorab signiert sind—vom Abheben von BTC über die Abwicklung bis hin zu anderen Ausstiegswegen.

Ich saß ziemlich lange vor genau diesem Abschnitt und schaute ihn mir an. Wenn es wirklich so ist, dann wird es nach der Erstellung der Vault niemanden mehr geben, der noch zusätzlich eine neue Transaktion verfasst, um BTC herauszuholen. Wenn BTC einen bestimmten Weg nehmen soll, muss dieser Weg von Anfang an existieren.

Da habe ich erst verstanden, warum Babylon beinahe keine Zeit damit verbringt, darüber zu sprechen, wer BTC verwahrt. Was sie von Anfang an festlegen wollen, ist, welche Wege BTC überhaupt nehmen darf.

Erst jetzt sehe ich, warum BitVM3 so auffällt: nicht weil es neu ist, sondern weil es mich dazu bringt, den Begriff „trustless“ neu zu denken. Bisher dachte ich, „trustless“ bedeutet, dass man der Person, die das Vermögen verwahrt, nicht vertrauen muss. In TBV wirkt es dagegen so, als würde das Vertrauen auf eine Sammlung von Transaktionen übertragen, die bereits im Voraus signiert wurden.

Wenn es vor dem Klicken auf „Sign“ eine Übersicht gäbe, die alle vorab signierten Transaktionen vollständig zeigt, würde jemand sofort verstehen, welche Wege für BTC gerade fest verschlossen werden—statt nur fortlaufend zu bestätigen und dann weiterzugehen.

Für mich ist bitVM3 nicht mehr die Frage, wie viele Komponenten es gibt. Ich muss nur wissen, dass, bevor BTC in die Vault gesendet wird, die Wege, auf denen es sich bewegen darf, praktisch von Anfang an festgelegt wurden.

@BabylonLabs_io $BABY #baby #BABY #Aavev4 #BTCFi