Leopold hat den Anlegern einen neuen offenen Brief geschickt.
Er sagte, dass der Fonds im Juli einen Rückgang des Nettoinventarwerts um etwa 67 % verzeichnet habe. Aufgrund der allerdings beachtlichen Gewinne in der ersten Jahreshälfte liege die Gesamtbilanz im laufenden Jahr dennoch bei rund 80 % positiver Rendite. In Zukunft werde er auf eine Strategie mit hohem Leverage verzichten und das Portfolio auf eine solide Ausrichtung umstellen, um einen Neuanfang zu machen.
Doch die Sache ist nicht ganz so einfach, wie sie auf den ersten Blick erscheint.
Zuvor gezwungenermaßen verkauft wurden vor allem Aktien im zweitklassigen Markt, die die beste Liquidität boten. Die gebliebenen Kernwerte sind dagegen Anteile an Anthropic, die noch nicht an die Börse gegangen sind. Der endgültige Wert dieser Vermögenswerte muss sich erst nach dem IPO wirklich zeigen.
Außerdem ist die Fondgröße nach einem Durchbruch bei den Ergebnissen sehr schnell gewachsen. Viele Investoren sind erst in der Phase hoher Renditen und großer Aufmerksamkeit dazugekommen. Obwohl der Fonds im laufenden Jahr weiterhin Gewinne erzielt, ist es daher sehr wahrscheinlich, dass das später hinzukommende Kapital bereits im Minus ist.
Das ist auch das Drehbuch, das in der Investmentbranche immer wieder aufs Neue zu sehen ist: Bei kleinem Fonds zeigen sich die Ergebnisse glänzend, was viele Gelder anzieht, die hinterherjagen. Die Größe bläht sich rasch auf. Danach tritt der Markt in eine Korrekturphase ein, und die neuen Investoren sind es, die die Rückschläge am stärksten tragen.
Ähnliche Fälle gab es sowohl im Ausland als auch im Inland. Wirklich wenige Manager können auch dann noch langfristige Überrenditen erzielen, wenn sich die Größenordnung der Mittel fortgesetzt ausweitet.
Der Markt ist nie frei von kurzfristigen Legenden. Das Schwierige ist, über längere Zeit hinweg zwischen Umfang, Zyklen und Volatilität weiterhin Renditen zu erzeugen.
Nach dem, was man derzeit sieht, ist KI kein Bubble, sondern lediglich ein durch vorauslaufende Bewertung ausgelöster Rückschlag. Das ist vergleichbar mit der Zeit um 2000, als es bei den Internet-Aktien weltweit eine Blase gab, die schließlich zu einem großen Crash führte. Wenn man jedoch heute zurückblickt, dann war das Internet rund um 2000 gerade erst dabei, sich zu entwickeln.
Er sagte, dass der Fonds im Juli einen Rückgang des Nettoinventarwerts um etwa 67 % verzeichnet habe. Aufgrund der allerdings beachtlichen Gewinne in der ersten Jahreshälfte liege die Gesamtbilanz im laufenden Jahr dennoch bei rund 80 % positiver Rendite. In Zukunft werde er auf eine Strategie mit hohem Leverage verzichten und das Portfolio auf eine solide Ausrichtung umstellen, um einen Neuanfang zu machen.
Doch die Sache ist nicht ganz so einfach, wie sie auf den ersten Blick erscheint.
Zuvor gezwungenermaßen verkauft wurden vor allem Aktien im zweitklassigen Markt, die die beste Liquidität boten. Die gebliebenen Kernwerte sind dagegen Anteile an Anthropic, die noch nicht an die Börse gegangen sind. Der endgültige Wert dieser Vermögenswerte muss sich erst nach dem IPO wirklich zeigen.
Außerdem ist die Fondgröße nach einem Durchbruch bei den Ergebnissen sehr schnell gewachsen. Viele Investoren sind erst in der Phase hoher Renditen und großer Aufmerksamkeit dazugekommen. Obwohl der Fonds im laufenden Jahr weiterhin Gewinne erzielt, ist es daher sehr wahrscheinlich, dass das später hinzukommende Kapital bereits im Minus ist.
Das ist auch das Drehbuch, das in der Investmentbranche immer wieder aufs Neue zu sehen ist: Bei kleinem Fonds zeigen sich die Ergebnisse glänzend, was viele Gelder anzieht, die hinterherjagen. Die Größe bläht sich rasch auf. Danach tritt der Markt in eine Korrekturphase ein, und die neuen Investoren sind es, die die Rückschläge am stärksten tragen.
Ähnliche Fälle gab es sowohl im Ausland als auch im Inland. Wirklich wenige Manager können auch dann noch langfristige Überrenditen erzielen, wenn sich die Größenordnung der Mittel fortgesetzt ausweitet.
Der Markt ist nie frei von kurzfristigen Legenden. Das Schwierige ist, über längere Zeit hinweg zwischen Umfang, Zyklen und Volatilität weiterhin Renditen zu erzeugen.
Nach dem, was man derzeit sieht, ist KI kein Bubble, sondern lediglich ein durch vorauslaufende Bewertung ausgelöster Rückschlag. Das ist vergleichbar mit der Zeit um 2000, als es bei den Internet-Aktien weltweit eine Blase gab, die schließlich zu einem großen Crash führte. Wenn man jedoch heute zurückblickt, dann war das Internet rund um 2000 gerade erst dabei, sich zu entwickeln.