Kleinanleger ziehen sich mit Verlusten zurück, Investmentprofis wie Dan Bin dagegen gehen gegen den Trend mit einem Alles-oder-nichts-„Hochrisiko“-Wurf

In letzter Zeit schwankt der Markt extrem stark, und zwei Menschen mit völlig unterschiedlichen Stilen treffen völlig gegensätzliche Entscheidungen.

Der Millionen-Follower-Schatzfund-Blogger „Tingquan Shoubao“ (mit bürgerlichem Namen Ding Xiangxu) hat beim Börsenhandel sein gesamtes Geld verloren; er soll das gesamte ersparte Vermögen, sogar das vom Elternhaus stammende Konto mit dem elterlichen Gehalt, verbraten haben. Dafür wurden beide Elternteile gleichzeitig aus dem Familienchat entfernt bzw. auf „schwarz“ gesetzt, und er wurde aus der Familiengruppe ausgeschlossen. In einem Livestream am 26. Juli 2026 deinstallierte er vor aller Augen sämtliche Börsenhandels-Software, erklärte seinen permanenten Rückzug aus dem Aktienmarkt und schwor: „Wenn ich es nochmal spiele, werden mir die Hände abgehackt.“

Auf der anderen Seite warnte But Bin, Gründer, Vorstandsvorsitzender und Chef-Fondsmanager der Investmentmanagement-Firma Shenzhen Dongfang Gangwan Investment Management Co., Ltd., der als langfristiger Value-Investor gilt, im Zusammenhang mit dem starken Rückgang relevanter Assets von Hynix: Leverage kann Gewinne vervielfachen, aber es vervielfacht auch das Risiko. FOMO und kurzfristige Markt-Hypes werden sich letztlich an die Fundamentaldaten zurückbewegen; Investitionen erfordern Zurückhaltung. In einem Weibo-Beitrag am 29. Juli 2026 schrieb er: „Bei einem stärkeren Rückgang muss man auch mutig kaufen — ich habe die restliche Munition bereits verschossen.“

Die eine Entscheidung ist das Aussteigen, die andere ist die Risiko-Kontrolle und das richtige Timing für ein Alles-oder-nichts („go all in“).

Je verrückter der Markt wird, desto weniger wird das Vorhersagevermögen getestet — sondern Positionierung, Disziplin und die eigene Verfassung.

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