⚠️ Das Gefährlichste am Quantencomputing ist nicht das, was heute passiert ist… sondern dass die verfügbare Zeit für Bitcoin möglicherweise geringer ist, als man bisher dachte.

Die Meldung ist im Kern richtig: Eine Studie, an der Forscher von Google Quantum AI beteiligt waren, schätzt, dass das Brechen einer Verschlüsselung auf Basis elliptischer Kurven möglicherweise mit weniger als 500.000 physischen Qubits auskommen könnte – statt deutlich höherer früherer Schätzungen. Doch es gibt derzeit keine Quantenmaschine, die auch nur annähernd diese Leistungsfähigkeit erreicht. Daher sprechen wir nicht von einem unmittelbar bevorstehenden Angriff auf das Bitcoin-Netz.

Die Wirkung dieser Nachricht auf Preis und Liquidität im kurzfristigen Zeitraum wirkt eher begrenzt: Sie verändert Angebot oder Nachfrage nicht sofort, erhöht aber den Druck auf Entwickler, den Übergang zu Lösungen zu beschleunigen, die Quanten-Resistenz bieten.

Hier beginnt der Streitpunkt: Die Vorschläge BIP-360 und BIP-361 befassen sich zwar mit dem Schutz von Adressen und dem Umschichten gefährdeter Coins, aber sie sind nach wie vor nur Vorschläge und wurden noch nicht im Netzwerk aktiviert.

Der kluge Trader behandelt die Adresse nicht als sofortiges Signal. Stattdessen beobachtet er, ob sich tatsächlich ein Effekt auf Preis und Handelsvolumen zeigt – oder ob es lediglich eine technisch langfristige Bedrohung bleibt. 🔐

Siehst du die Quanten-Gefahr als eine echte Bedrohung, auf die sich Bitcoin jetzt vorbereiten sollte, oder nur als frühes Rauschen, das die Technik um Jahre vorwegnimmt?
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