Laut Yonhap sagte der oberste Finanzregulierer Südkoreas, er werde zusätzliche Maßnahmen prüfen, um die Nachfrage nach kürzlich eingeführten Single-Stock-Leveraged-Exchange-Traded-Funds (ETFs) abzukühlen. Diese waren dafür kritisiert worden, dass sie die Schwankungen am Aktienmarkt verschärft haben. Lee Eog-weon, Vorsitzender der Finanzdienstleistungskommission (FSC), sagte in einem Treffen mit lokalen Wertpapierhäusern und Vermögensverwaltern, er werde die Auswirkungen einer Politik überprüfen, die die Mindestbareinlage für Investitionen in Single-Stock-Leveraged-ETFs auf 30 Millionen Won (20.400 US-Dollar) erhöht. Die Regel tritt am Freitag in Kraft. Die Regierung hatte die Einlagenregel um mehrere Wochen vorgezogen, um den Markt zu stabilisieren und Investoren angesichts erhöhter Volatilität zu schützen. Präsident Lee Jae Myung hat eine zügige Umsetzung solcher Maßnahmen gefordert, um die Lage am Markt zu beruhigen. Lee sagte außerdem, dass Regulierungsbehörden weitere Schritte vorbereiten werden, falls die Nachfrage sich nicht ausreichend abschwächt. Dazu könnte auch ein möglicher Deckel gehören, der solche ETF-Investitionen auf 20 % oder weniger des gesamten finanziellen Anlageportfolios einer Person begrenzt. Single-Stock-Leveraged-ETFs, die an Samsung Electronics und SK hynix gekoppelt sind und im Mai eingeführt wurden, gelten weithin als ein zentraler Treiber der jüngsten Volatilität am heimischen Aktienmarkt.