Goldman Sachs erklärte in seinem neuesten Wochenbericht zum südkoreanischen Markt, dass der KOSPI letzte Woche um etwa 2% gefallen sei, obwohl ausländische Investoren weiterhin kauften und Alphabet seine Erwartungen für Ausgaben für KI-Kapital erhöht habe – was die Story von der anhaltenden Nachfrage nach Halbleitern untermauere. Laut Odaily sagte Goldman Sachs, dass die Zuflüsse aus dem Ausland vor allem in Technologieaktien gebündelt gewesen seien, während Südkorea weiterhin einem mittelfristigen Abwärtsdruck durch Kapitalabflüsse ausgesetzt sei.

Die Bank sagte, dass die Bestände ausländischer Anleger im Halbleitersektor nahe historischen Tiefstständen lägen. Außerdem erklärte sie, dass die erwarteten Gewinne je Aktie (EPS) des KOSPI für die nächsten 12 Monate um 0,4% gekürzt wurden, wobei der Automobilsektor durch die größten Anpassungen der Gewinnprognosen unter dem stärksten Druck stehe.

Zu Leverage sagte Goldman Sachs, dass die Kreditsaldo-Bestände südkoreanischer Privatanleger von einem Höchststand von 25 Milliarden US-Dollar auf 22 Milliarden US-Dollar gefallen seien, während die Vermögenswerte gehebelter ETFs von 53 Milliarden US-Dollar auf 26 Milliarden US-Dollar zurückgegangen seien. Zudem erklärte die Bank, dass die KI-Kapitalausgaben weiterhin eine wichtige Stütze für südkoreanische Aktien darstellten, jedoch könnten niedrigere Gewinnerwartungen, eine schwache Position ausländischer Investoren und Schwankungen in der Risikoneigung die kurzfristige Indexvolatilität weiter verstärken.