Tagesbericht über das Kontrakt-Orderbuch | 7/22: Positionen werden ausgebaut, aber die Kauforder bleiben hinterher
Am auffälligsten im Zwischenhandels-Orderbuch ist die Divergenz zwischen Hebel und Umsätzen.
$BTC zeigt den Markpreis von 66271 US-Dollar, +1,23%; das Kontrakt-Open-Interest steigt auf 6,895 Milliarden US-Dollar, +3,5%.
Der aktive Buy/Sell-Quotient liegt jedoch nur bei 0,95, was darauf hindeutet, dass viele neue Positionen eröffnet wurden, die nachziehenden Kauforders aber nicht im gleichen Maß gestiegen sind.
Der Long-Anteil liegt bei 51%, die Richtung ist nicht extrem, aber die Funding-Rate ist bereits auf 0,31% gestiegen; die Haltekosten für Long-Positionen nehmen damit zu.
Der Fear-and-Greed-Index bleibt weiterhin im Fear-Bereich bei 33. Vorsichtige Stimmung und gleichzeitiger Hebelausbau treten auf; wenn sich der Preis einmal nicht weiter bewegt, werden eher zuerst die Positionen mit hohen Kosten bereinigt.
$ETH hat eine noch höhere Funding-Rate von 0,79%; BNB fällt um 0,43%, die Funding-Rate liegt jedoch bei 0,86%. Solche Strukturen mit schwachem Kurs bei vergleichsweise hohen Gebühren gilt es zu beachten, um Drawdowns im Long-Bereich zu vermeiden.
Auch die Nachrichtenlage erhöht die Volatilitätsgrenzen.
Satsuma plant, die Bitcoin-Treasury zu verlassen und Bitcoins im Wert von 43 Millionen US-Dollar zu verkaufen. Das dürfte den Trend nicht zwingend verändern, aber kurzfristigen Sell-Orders ein klares Erwartungsbild geben.
Die Beschränkungen für von US-Behörden ausgegebene Krypto-Assets wirken weiterhin auf die Verhandlungen zu den entsprechenden Gesetzesentwürfen ein; TRUMP-bezogene Kontrakte bleiben weiterhin unter dem Risiko von politischen Schlagzeilen.
Zugleich hat die Lage im Nahen Osten die Brent-Rohölpreise auf 90 US-Dollar gedrückt. Der von Katar vorgeschlagene 10-Tage-Stopfire-Plan könnte jedoch dazu führen, dass sich das Risiko-Asset bei Eintreffen der Nachrichten kurzfristig schnell in die Gegenrichtung dreht.
Bei den kleineren Coins sind an beiden Enden bereits extreme Funding-Konditionen zu sehen.
MIRA weist eine Funding-Rate von -1,511% auf: Die Kosten für Short-Positionen sind zu hoch, wodurch ein Short Squeeze wahrscheinlicher wird. BNC liegt bei +0,552%; hier ist dagegen Vorsicht geboten vor einem Gedränge von Longs, das anschließend gebündelt bereinigt wird.
Entscheidend ist derzeit nicht die Höhe des Anstiegs, sondern ob der aktive Buy/Sell-Quotient wieder über 1 zurückkehrt. Wenn die Positionen weiter zunehmen, der Kaufstrom aber weiterhin unter dem Verkaufsstrom bleibt, wird sich die Qualität des Anstiegs nahe 66271 US-Dollar nicht verbessern.
Claude Fable 5 als Unterstützung für die Generierung; der Inhalt dient lediglich als Marktinformationen und stellt keine Anlageberatung dar.
Am auffälligsten im Zwischenhandels-Orderbuch ist die Divergenz zwischen Hebel und Umsätzen.
$BTC zeigt den Markpreis von 66271 US-Dollar, +1,23%; das Kontrakt-Open-Interest steigt auf 6,895 Milliarden US-Dollar, +3,5%.
Der aktive Buy/Sell-Quotient liegt jedoch nur bei 0,95, was darauf hindeutet, dass viele neue Positionen eröffnet wurden, die nachziehenden Kauforders aber nicht im gleichen Maß gestiegen sind.
Der Long-Anteil liegt bei 51%, die Richtung ist nicht extrem, aber die Funding-Rate ist bereits auf 0,31% gestiegen; die Haltekosten für Long-Positionen nehmen damit zu.
Der Fear-and-Greed-Index bleibt weiterhin im Fear-Bereich bei 33. Vorsichtige Stimmung und gleichzeitiger Hebelausbau treten auf; wenn sich der Preis einmal nicht weiter bewegt, werden eher zuerst die Positionen mit hohen Kosten bereinigt.
$ETH hat eine noch höhere Funding-Rate von 0,79%; BNB fällt um 0,43%, die Funding-Rate liegt jedoch bei 0,86%. Solche Strukturen mit schwachem Kurs bei vergleichsweise hohen Gebühren gilt es zu beachten, um Drawdowns im Long-Bereich zu vermeiden.
Auch die Nachrichtenlage erhöht die Volatilitätsgrenzen.
Satsuma plant, die Bitcoin-Treasury zu verlassen und Bitcoins im Wert von 43 Millionen US-Dollar zu verkaufen. Das dürfte den Trend nicht zwingend verändern, aber kurzfristigen Sell-Orders ein klares Erwartungsbild geben.
Die Beschränkungen für von US-Behörden ausgegebene Krypto-Assets wirken weiterhin auf die Verhandlungen zu den entsprechenden Gesetzesentwürfen ein; TRUMP-bezogene Kontrakte bleiben weiterhin unter dem Risiko von politischen Schlagzeilen.
Zugleich hat die Lage im Nahen Osten die Brent-Rohölpreise auf 90 US-Dollar gedrückt. Der von Katar vorgeschlagene 10-Tage-Stopfire-Plan könnte jedoch dazu führen, dass sich das Risiko-Asset bei Eintreffen der Nachrichten kurzfristig schnell in die Gegenrichtung dreht.
Bei den kleineren Coins sind an beiden Enden bereits extreme Funding-Konditionen zu sehen.
MIRA weist eine Funding-Rate von -1,511% auf: Die Kosten für Short-Positionen sind zu hoch, wodurch ein Short Squeeze wahrscheinlicher wird. BNC liegt bei +0,552%; hier ist dagegen Vorsicht geboten vor einem Gedränge von Longs, das anschließend gebündelt bereinigt wird.
Entscheidend ist derzeit nicht die Höhe des Anstiegs, sondern ob der aktive Buy/Sell-Quotient wieder über 1 zurückkehrt. Wenn die Positionen weiter zunehmen, der Kaufstrom aber weiterhin unter dem Verkaufsstrom bleibt, wird sich die Qualität des Anstiegs nahe 66271 US-Dollar nicht verbessern.
Claude Fable 5 als Unterstützung für die Generierung; der Inhalt dient lediglich als Marktinformationen und stellt keine Anlageberatung dar.
