Die Regierung Südkoreas wird heute ihr erstes offizielles Forum zur Gesetzgebung für Stablecoins abhalten und damit einen formellen Schritt zur Regulierung des digitalen Asset-Sektors einleiten. Das Forum, das von dem Vizepremierminister für Wirtschaftsan gelegenheiten Koo Yun-cheol geleitet wird, startet die parlamentarischen Beratungen zur zweiten Phase des Digital Asset Basic Act, die sich speziell auf Stablecoins konzentriert, wie ein Bericht von Edaily meldet.

Das Forum wird als die erste staatlich ausgerichtete und staatlich organisierte Veranstaltung beschrieben, die sich ausschließlich mit der Regulierung von Stablecoins befasst. Die direkte Beteiligung von Vizepremierminister Koo signalisiert, dass der Verwaltung eine hohe Priorität bei der Schaffung eines rechtlichen Rahmens für Stablecoins einräumt. Die Maßnahme erfolgt, während die Vereinigten Staaten auf die vollständige Umsetzung ihres $GENIUS Act im Januar vorbereiten; diese wird voraussichtlich die weltweite Verbreitung dollargebundener Stablecoins beschleunigen.

Die regierende Demokratische Partei Südkoreas und die Regierung haben sich auf das Ziel verständigt, die Stablecoin-Gesetzesvorlage noch in diesem Jahr zu verabschieden. Der gesetzgeberische Vorstoß ist Teil einer umfassenderen Strategie, die in dem am 14. Juli vom Ministerium für Wirtschaft und Finanzen, der Finanzaufsichtsbehörde (FSC) und weiteren zuständigen Stellen vorgestellten 2026er-Wirtschaftswachstumsplan skizziert wurde.

Die Gesetzgebung in der zweiten Phase soll die Digital-Asset-Branche aufgliedern, einen umfassenden Regulierungsrahmen für das unternehmerische Handeln festlegen und eine rechtliche Grundlage für die formale Regulierung von Stablecoins schaffen. Dies folgt auf die erste Phase des Digital Asset Basic Act, die sich auf den Anlegerschutz und die Marktintegrität für virtuelle Assets konzentrierte.

Die Behörden haben angegeben, dass das neue Gesetz zentrale Themen wie die Anforderungen an die Reserven, Emissionsstandards und operative Leitlinien für Stablecoin-Emittenten adressieren wird. Ziel ist es, ein stabiles und transparentes Umfeld zu schaffen, das Verbraucher schützt und zugleich Innovation im Bereich digitaler Vermögenswerte fördert.

Südkorea zählt zu den aktivsten Kryptowährungs-Märkten der Welt, und seine regulatorischen Entscheidungen beeinflussen häufig die Politik in anderen Rechtsräumen. Indem Seoul Stablecoins regulieren will, positioniert es sich so, dass es sich an internationalen Standards ausrichtet, insbesondere an jenen, die in den USA und in der Europäischen Union entstehen. Die Verabschiedung des Gesetzesvorhabens könnte für Unternehmen und Investoren mehr rechtliche Klarheit schaffen und möglicherweise eine stärkere Beteiligung institutioneller Akteure am koreanischen Markt für digitale Vermögenswerte anziehen.

Der Zeitplan der Regierung – mit dem Ziel, die Gesetzesvorlage noch in diesem Jahr zu verabschieden – spiegelt das Gefühl von Dringlichkeit wider, angetrieben durch das schnelle globale Wachstum der Stablecoin-Nutzung und die Notwendigkeit, mögliche Risiken für die Finanzstabilität vorwegzunehmen.

Das heutige Forum in Südkorea stellt einen entscheidenden Meilenstein auf dem Weg des Landes zu einer umfassenden Regulierung digitaler Vermögenswerte dar. Mit Vize-Ministerpräsident Koo, der die Diskussion anführt, und einem klaren gesetzgeberischen Ziel, das für 2025 gesetzt wurde, ist das Stablecoin-Gesetzesvorhaben darauf ausgelegt, zu einem Eckpfeiler der Krypto-Politik Südkoreas zu werden. Das Ergebnis wird von Marktteilnehmern und Aufsichtsbehörden weltweit genau beobachtet werden, während sich die globale Stablecoin-Landschaft weiterentwickelt.

Das von Vize-Ministerpräsident Koo Yun-cheol geleitete Gremium ist die erste vom Staat ausgerichtete Veranstaltung, um die Gesetzesberatungen zur zweiten Phase des Digital Asset Basic Act zu beginnen, der sich auf die Regulierung von Stablecoins konzentriert. Ziel ist es, Input zu sammeln und einen Konsens für ein formales Gesetzesvorhaben aufzubauen.

Die Regierung und die regierende Demokratische Partei haben sich das Ziel gesetzt, die Stablecoin-Gesetzgebung noch in diesem Jahr zu verabschieden – im Rahmen der breiteren 2026er-Strategie für das Wirtschaftswachstum, die im Juli angekündigt wurde.

Das U.S.-Gesetz „GENIUS Act“, das im Januar vollständig in Kraft treten soll, dürfte den weltweiten Umlauf von Dollar-Stablecoins erhöhen. Die südkoreanische Regierung sieht dies als einen Impuls, um den eigenen regulatorischen Rahmen zu beschleunigen und so Stabilität im Inland sowie internationale Angleichung sicherzustellen.

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