Unbefristete Kontrakte (Perps) gehören zu den Hochrisikoprodukten. Sie haben kein Ablaufdatum. Es bedeutet nur, dass die Position nicht automatisch an einem bestimmten Tag endet, und heißt nicht, dass das Risiko geringer ist. Die Position bleibt bestehen, bis der Trader sie aktiv schließt oder aufgrund unzureichender Margin liquidiert wird.
Das Einsteiger-Material von Bluefin erklärt den Hebel als „Verhältnis der Positionsaussetzung zur eingesetzten Margin“. Wenn du den Hebel verwendest, trägt dieselbe Margin einen größeren Preisrisikoanteil, wodurch Gewinne und Verluste stärker verstärkt werden. Wenn sich der Markt in eine für dich ungünstige Richtung bewegt, wird der Spielraum, den die Margin tragen kann, kleiner; je höher der Hebel, desto höher das Liquidationsrisiko.
Lineare Unbefristete Kontrakte werden üblicherweise mit einem angebotenen Vermögenswert als Sicherheit hinterlegt; du musst den Basiswert nicht direkt halten. Aber das ist nur eine Ausgestaltung von Kontrakt und Sicherheiten – sie beseitigt weder Kursvolatilität noch das Risiko von Hebelwirkung oder Liquidation. Für Einsteiger in Perps ist die Größe der Position auf dem Bildschirm, wie viel Margin du einsetzt und unter welchen Bedingungen eine Liquidation ausgelöst wird, alles dieselbe Reihe von Risikoinformationen. Da es kein Ablaufdatum gibt, bestehen diese Risiken weiterhin, solange die Position nicht geschlossen wird.
